GPS_LOG WinCE (C) HANDBUCH  ===== Stand: 02.09.08 ===== Version: >1.2.6.20

Dieses Programm ist Teil meines GPS_LOG Logger und Navigations DOS Programms für Segelflugpiloten für WIN CE PCs. Es läuft auf PocketPCs mit ARM, MIPS und SH3 Prozessoren und PalmPCs mit MIPS und SH3 Prozessoren. 
Laden Sie aus der Liste auf meiner Homepage  die für Ihren Pocket-PC passende Version des Programms und dazu die passende Sprachausgabe-DLL-Datei. Karten und aktuelle Hilfe aller Art finden sie über das GPS_LOG Forum bei Yahoo.

Das Programm arbeitet mit jedem externen Gerät zusammen, das NMEA Daten-Sätze mit Positions- Flugweg- und Richtungsangaben ausgibt. 

- Es unterstützt unter anderem auch Filser, Cambridge, Westerboer, Volkslogger, Posigraph , EW und Borgelt B50 Geräte. 
- Es wurde nicht speziell für wettbewerbsmäßig fliegende Piloten entwickelt, kann aber auch zum Loggen von GPS Daten (ohne Zertifikat) benutzt werden. Diese werden nur bedingt im OLC anerkannt.
- Position, Geschwindigkeit, Flugweg, Entfernung und Kurs zu einem "Wegpunkt" Ziel sowie die dorthin benötigte Höhe und andere nützliche Informationen werden in Echtzeit dargestellt. 

- Eine "moving map" zeigt den Flugweg, sowie Wegpunkte die im Flug angelegt wurden auf einer zuvor angelegten Karte, die Lufträume und topographische Daten zeigen kann. Bei Einflug in definierte Lufträume ertönt Alarm.

- Eine "Thermik" Funktion wurde fürs Kreisen in der Thermik entworfen, um das Zentrieren von Aufwinden zu erleichtern und Abdrift und den Wind zu beobachten. Der Wind kann auch automatisch aus dem Kreisen und ev. dem Geradeausflug ermittelt werden. 
- Die Endanflughöhe kann mit Windkorrektur und einer Polare berechnet werden. 
- Das Programm loggt Daten, auch im IGC Format. Diese IGC Daten kann es für eine nachträgliche Flugauswertung auch abspielen. 
- Über die "Above Ground Level" (AGL) Funktion kann auch die Höhe über Grund in einige Berechnung einfließen.

- Ein Zubehör-Programm zum Umwandeln von ESRI Karten in GPS_LOG WinCE Karten wird im GPS_LOG Win32 (Die Version für Windows PC) mit angeboten.  Henryk Birecki

VEREINBARUNG auf ABLEHNUNG JEDER GEWÄHRLEISTUNGEN

Benutzer von GPS_LOG WinCE und Zubehör-Software müssen diese Vereinbarung akzeptieren. 
Wenn Sie diese Vereinbarung nicht akzeptieren, dann benutzen Sie GPS_LOG WinCE bitte nicht. 
Der Autor haftet nicht für Schäden.

"GPS_LOG WinCE WIRD ANGEBOTEN WIE ES IST. DER AUTOR LEHNT ALLE GEWÄHRLEISTUNGEN OHNE LEISTUNGSGRENZE AB, AUCH DIE GEWÄHRLEISTUNGEN DER VERWERTBARKEIT UND DEN NUTZEN FÜR IRGEND EINEN ZWECK. DER AUTOR ÜBERNIMMT KEINE HAFTUNG FÜR SCHÄDEN DIREKT ODER INDIREKT, DIE SICH AUS DEM GEBRAUCH VON GPS_LOG WinCE UND DER ZUBEHÖR- SOFTWARE ERGEBEN KÖNNEN, SELBST WENN DER AUTOR VON DER MÖGLICHKEIT SOLCHER SCHÄDEN UNTERRICHTET WORDEN IST." 

"DER ÜBERSETZTER LEHNT JEDE HAFTUNG FÜR SCHÄDEN AB, DIE SICH AUS DEN HIER ENTHALTENEN ANGABEN UND AUS EINER FEHLERHAFTEN ÜBERSETZUNG DES HANDBUCHS ODER VON PROGRAMMINFORMATIONEN ERGEBEN. IM ZWEIFEL VERWENDEN SIE DAS ENGLISCHE ORIGINALHANDBUCH"

Dies betrifft besonders Angaben des Programms welche die Flugsicherheit beeinflussen (wie Windangaben und erforderliche Höhe für Endanflug). Solche Angaben sind sehr ungenau und von zu vielen menschlichen und technischen Faktoren abhängig.

Beachten Sie die Angaben unter Bekannte Probleme.
GPS_LOG WinCE und Zubehör-Software kann frei verbreitet werden solange damit kein Handel getrieben wird.

Die Programme in diesem Paket sind kostenlos, aber kein öffentliches Eigentum. das (C) COPYRIGHT 1998-2004 liegt bei Henryk Birecki, alle Rechte vorbehalten.

Kontaktieren Sie für Anregungen, Anfragen, Fehlerberichte: E-mail: birecki(et)hpl.hp.com  
für Fragen der deutschen Übersetzung oder zu topografischen Karten: michael.joachim(et)web.de
technische Unterstützung und Luftraumkarten durch  elmar.kuemmel(et)t-online.de.
(Die Zeichenfolge "(et)" in der e-mail Adresse bitte gegen ein "@" austauschen)

Deutsche Installationsanleitung unter www.m-joachim.de

 

GPS_LOG WinCE PROGRAMMBESCHREIBUNG =============== = =

 PocketPC Windows CE 3.0 und höher entfernen die Task- Zeile oben im Display um die Kartendarstellung zu vergrößern. Auch die CE-Toolbar am unteren Rand kann abgeschaltet werden, wechseln Sie aber dann bitte nicht in ein anderes Programm.

 

Deutschsprachige Programmversion mit Datei GPS^LOGCEresDLL.dll im Ordner "Windows".

 

FLUGDATEN- ANZEIGE

Position , Doppelklick schaltet zu Zeit und Aufgabe weiter. 
kph: Geschwindigkeit über Grund,
g: Flugrichtung (missweisend) und m: Höhe über Geoid - oder G: über Grund(AGL) oder  D: Entfernungen, geschätzt, fl: FL=Standart-Atm.-Druckhöhe in ft/100 
(oder I: IAS  , S: MC Sollfahrt,  T: MC Wert, L/D: Gleitzahl, .... mehr dazu siehe unten ) 
Ein Doppelklick schaltet die Zeilenanzeige zu Vario und Wind weiter.
Zieldaten: ZI: (oder To:) Wegpunkt ":” rechnet ohne Wind- Korrekturen, ">" mit Wind, Umschalten mit Doppelklick auf ZI: odet To:
km: Entfernung zum Ziel, Richtung zum Ziel in "g" Grad und + Meter über, - unter nötiger Höhe.

Durch Doppelklicken können Sie durch mehrere Anzeigen durchwählen, durch "Wischen" über das Flugdaten-Feld kommen Sie zur Schnelleinstellung für einige Daten, die im Flug verändert werden sollen. Im Menü "Bearb./ Navigation umschalten" können Sie die Flugdatenanzeige ganz oder teilweise ausblenden. Unter "Opt./ Optionen/ Anzeige, CE-Toolbar unsichtbar" können Sie zugunsten der Kartendarstellung die CE-Toolbar ausblenden (Vorsicht).

Koordinatenangabe der aktuellen Position in der ersten Zeile.

Beispiel für Varioanzeige in der zweiten Zeile.

Beispiel für Team-Funktion in der ersten Zeile der Flugdatenanzeige. Die Positionsangabe an Teamkollegen kann, wie in diesem Beispiel, in verschlüsselter Form erfolgen. Die Leerzeichen dienen nur der besseren  Lesbarkeit.

In der zweiten Zeile: Geschwindigkeit über Grund, Bearing und IAS (indicatet air speed).

Zeitanzeige in der ersten Zeile, 3.75h = Minuten im Dezimalformat, 3h45 = Zeitformat
Windanzeige, ermittelt aus S = (straight) Geradeausflug und Wert, C = (circling) Kreisflug, 
T = (turning) Kurvenflug. Doppelklick schaltet zu Geschw./ Kurs und Vario weiter.

Zieldaten: ZI> Wegpunkt ">” rechnet mit Wind Korrekturen 
(Ohne Wind wird Doppelpunkt ":" nach In / ZI verwendet)

30.9km Entfernung, nötige Richtungsänderung zur Korrektur 86°Rechts, benötigte Höhe.

A: Aufgabe, bisher geflogener Teil und Geschwindigkeit und noch zu fliegender Teil.

Geschwindigkeit und Richtung über Grund. "I:" = IAS  (GPS- Grunggeschwindigkeit mit Höhenkorrektur, bei Windstille sollte sie der Fahrtanzeige entsprechen, die Differenz ist Wind.  "F:" = Sollfahrt,  

"S:" = Sollfahrt MC = 0 , "T:" = (thermal)  MacCready Wert,  für vertikale Luftbeweg. =0 empfohlene Geschwindigkeit,  "L/D" = aktuelle Gleitzahl,  "G:" Höhe über Grund .


Angezeigte Notiz aus einer MAP Datei zum gewählten Ziel.

Anmerkung: Bei Verwendung der metrischen Anzeige wird das 'm' nach der missweisenden Richtungsangabe durch 'g' ersetzt.

Unter "Opt. / Optionen / Versch.1." Können Sie zwischen Doppelklick und einfachem Klick für die Aktivierung der sensiblen Bereiche des Displays wählen.

Wenn Kompassdaten zur Verfügung stehen, können Sie zwischen Flugrichtung und Kompassanzeige ( mit "h" gekennzeichnet) umschalten. Sie haben viele verschiedene Auswahlmöglichkeiten, welche Werte angezeigt werden. 

GPS_LOG Wince.EXE benutzt COM1: um sich an ein GPS anzuschließen. Es verbindet sich standardmäßig mit 4800 Baud. Diese Parameter sollten durch die Optionen im Programm voreingestellt werden. Es akzeptiert sieben Arten üblicher NMEA Datensätze: RMC, GLL, GGA, VTG, und HDM, HDT und HDG (magnetische Kompassdaten), sowie den Garmin eigenen RMZ Datensatz. Sie können in den Optionen zwischen RMC, GLL- VTG, und GGA- VTG Kombinationen für Positions- und Geschwindigkeitsdatensätzen auswählen.

Anmerkung: Wenn Sie versuchen, dieses Programm an einem GPS im "Simulator" Modus zu benutzen, erhalten Sie kein Signal. Einige (nicht alle) GPS Geräte senden NMEA Datensätze, die im Simulator Modus als ungültig markiert sind. Ungültige Datensätze werden von diesem Programm ignoriert. 

Ich habe dieses Programm mit einem Garmin 12XL entwickelt. Wenn Sie Probleme mit einem anderen GPS Empfänger haben,  aktivieren Sie bitte im GPS alle Datensätze um diese in ihrer rohen Form aufzuzeichnen. Um diese aufzuzeichnen aktivieren Sie unter "Opt./ Optionen/ Aufzeichnung" das "Rohdaten” Kästchen im GPS_LOG (Diese Option wird bei Programmende zurücksetzt). 

Hierdurch wird der Datensatz " ..\Meine Dokumente\GPS_LOG WinCE\rawGPS_LOGdata##!!.txt” erzeugt (oder an die bestehende Datei angehängt). Darin werden alle Daten, die über den seriellen Port kommen, ablegt. Schicken Sie mir diesen Datensatz und ich werde versuchen, ihn für Sie verwendbar zu machen. 

 

FLUGZIEL ANZEIGE =============== = =

Das Programm speichert bis zu 15 ausgewählte Ziele. Wenn Sie mehr Ziele auswählen, ersetzt das Neue das Älteste. Sie können zwischen ihnen durch Doppelklicken auf der Anzeige umschalten. Rechts schaltet vorwärts, Links zurück. Die maximale Zielanzahl (bis zu 15) kann unter " Opt./ Optionen/ 1.VerSCH. /Ziel# " eingestellt werden. Durch Druck auf den Namen eines Ziels für eine Sekunde, wird eine Notiz angezeigt, wenn eine mit dem Wegpunkt in der Datei gespeichert ist. 

Aktivieren von "Zum Zielpunkt" unter "Opt./ Höhenmodi" Option in macht aus dem gewählten Zielpunkt das Ende einer Aufgabe / Task. Notizen können nicht mit Aufgaben / Task Punkten verknüpft werden. 

  

Doppelklicken auf "ZI:" ändert es zu "ZI>" und umgekehrt ( Zi = To, In = At, kF = Kilofeet). Das ">" bedeutet, dass Sie die Windberechnung und Polare für ihre Endanflughöhe und Kurs zum Ziel einbeziehen (Vorsicht, möglicherweise ungenau). Der Kurs wird entweder als Kurs über Grund angezeigt, oder, wenn Sie Windkorrektur gewählt haben und der Wind berechnet werden konnte (Abdrift-Anzeige links der Karte erscheint), als Kurskorrektur mit Buchstaben "L" oder "R" für Links oder Rechts oder wahlweise durch Pfeile angegeben.

Wenn Sie in einem automatisch erkannten Sektor, wie unter "Opt./ Höhenmodi" eingestellt, kreisen, wird das Ziel mit den Buchstaben "In" statt "ZI" dargestellt. Wenn das Ziel ein Aufgaben- Wendepunkt mit einem Sektor ist, hängt es vom Sektor ab, ob  "In"  oder "ZI" angezeigt wird.

Teilweise werden statt der deutschen "ZI:" und "In:" die englischen Indikatoren "To" und "At" verwendet!

 

SCHNELLEINSTELLUNGEN  ================ = =

Sie müssen sich nicht durch die Menüs wählen, um manche Einstellwerte zu ändern. Dazu müssen sie nur über mehr als das halbe Navigationsfenster, welches die Position und Zeit sowie Kurs und Wind anzeigt, horizontal wischen, egal in welche Richtung. Danach erscheint ein Eingabefenster in welchem Sie den Gewichtsfaktor "WGT" für die Flächenbelastung der Polare, den Mückenfaktor, die Grundeinstellung der Gleitzahl, die ohne Polare verwendet wird und den Wind eingeben können.  

(Bild aus engl. Version)

Die aufwärts- abwärts- Eingabefelder verändern die Werte, die Windrichtung kann durch Klicken über oder unter den Wert verändert werden. Ein Klick auf die Anzeige schaltet zur nächsten Funktion weiter, "OK" beendet die Funktion. Die so gesetzten Werte werden nicht als Standardwerte übernommen, es sei denn, Sie öffnen sie im Menü "Opt./ Optionen" und legen sie dort als Standartwerte fest. Es werden die voreingestellten Maßeinheiten verwendet, Winkel rechtweisend. Windangaben sind nur gültig bis zum nächsten Wert vom Instrument, durch Kreisen oder manuell gesetztem Wind.

Ein Klicken auf das Menü "Bearb." ersetzt den Klick auf das "OK" Feld, wenn das Schnellverstellungs- Fenster sichtbar ist. 

Während der Schnellverstellung wird die Funktion der Tasten und Richtungstaste geändert. Die Auf- und Ab- Tasten haben die Drehknopffunktion, Rechts- und Links- Taste und Taste 2 und 3 ändern die zweiten Eingabewerte wie Windrichtung oder MC Einstellung. Ein Druck auf 4 gefolgt von 1 ändert die Auswahl, 1 gefolgt von 4 bestätigt die Eingabe wie "OK". Die Richtungstasten erzeugen ein kontinuierliches Signal und sollten deshalb nur kurz gedrückt werden. Sie sind für eine 1/4 Sekunde entprellt und sollten deshalb mehrfach kurz getippt werden.

 

ZEITFORMAT und ANZEIGE =============== = =

Das in die Flugweg-Datei geschriebene Zeitformat ist das gleiche, das auch auf dem Display angezeigt wird. Das Standartformat ist das Dezimalformat das auch in Tabellenkalkulationsprogrammen einfach verwendet werden kann. Auch deshalb zählt das Programm die Zeit auch mit mehr als 24 Stunden über Tagesgrenzen hinweg.

Klicken auf die angezeigte Zeit schaltet die Zeitanzeige von Startzeit um auf Stoppuhrfunktion. Wollen sie die Uhr zurücksetzen, können  Sie dies im "Opt./ Zeit" Menü machen.

Die Zeitanzeige kann unter Opt./ Optionen/ 1 Versch.  mit "Zeit in Minuten" von Dezimalminuten 0.75h auf 0h45 Minuten umgestellt werden.

 

GRAFISCHE DARSTELLUNG  =============== = =

Das GPS_LOG WinCE Programm stellt den Flugweg als farbige Linie dar, ein blinkender Cursor zeigt die aktuelle Position auf der Karte. Der Cursor in Gestalt eines Pfeils zeigt die ungefähre Flugrichtung an (45°). Nähert sich die Position einem Kartenrand, springt die Karte, um den Cursor wieder auf Mitte des Displays zu bringen. 

Sie können den Abstandswert für den Kartensprung in den "Opt./ Optionen/ Karten" unter "Rand" ändern. Bei größeren Werten springt die Karte bei größerem Randabstand. Nach dem Verschieben der Karte wird der Flugweg aus den Daten des Cachespeichers wieder hergestellt, währenddessen ist der Cursor nicht sichtbar. Der Pfeil-Kursor kann durch eine eigene Grafik ersetzt werden. Der Standart-Cursor ändert seine Richtung in 45 Grad Schritten, ein benutzerdefinierter Cursor kann in kleineren Schritten wechseln.

Auf farbigen Displays (8 Bits pro Bildpunkt oder mehr) wird der Flugweg farbig dargestellt. Sie können diese Farben in der mitgelieferten Datei: ^GPS_LG#^.TCL Ihren Bedürfnissen anpassen. Um eine schwarze Spur zu bekommen, setzen Sie alle Werte auf Null. Wenn das Programm diese Datei nicht findet, wird die Standardeinstellung verwendet.

Wenn der Cursor sich im sichtbaren Teil der Karte befindet, wird die Karte gedreht, so dass die Flugrichtung nach oben weist. Es wird nur gedreht, wenn der Wert der Drehung kleiner ist, als die auf unter "Opt./ Optionen/ Kompass" angegebene Toleranz. Der Drehwert hängt von den Richtungsangaben der GPS Einheit ab, oder von aufgezeichneten Werten. Das Symbol "Drehe Karte" links oben am Rand der Karte stellt die Karte auf den Kopf, wenn die Drehung aktiviert ist. Dies kann unterdrückt werden durch Deaktivieren von "Kurs immer oben" unter "Opt./ Optionen/ Karten" ( dann erscheint   auf dem Symbol). 
Dies kann auch vorübergehend durch Klicken auf das "Drehe Karte" Symbol (  Abbild auf dem Symbol) unterdrückt werden (Norden oben). Nochmaliges Klicken des Symbols stellt die Drehung der Karte wider her. Wenn  "Kurs immer oben" nicht aktiviert ist, dreht das "Drehe Karte" Symbol die Karte um 180 Grad. Die Symbole und ihre Legenden drehen nicht mit.

Sie können die Karte auf dem Display mit dem Stift verschieben um sie zu überprüfen oder einen gespeicherten Flug anzusehen.

Wenn Sie die Karte während des Flugs verschieben, ist die automatische Kartenrotation unterdrückt, bis Sie den Cursor zurück in den Bereich innerhalb der Kartenränder bringen. 

Orte auf der Karte werden durch verschiedene Symbole und Linien mit Legenden angezeigt. Das Programm benutzt 16 vordefinierte Symbole, die Sie auf jeder Karte benutzen können. Im Flug erzeugte Wegpunkte werden mit den Symbolen in der rechten Spalte des Bilds durchnummeriert. Als Standardeinstellung für Symbole die nicht gefunden werden wird ein leerer Kasten, siehe #18, gezeigt. Die Symbole #16 und #17 sind benutzerdefiniert. Sie können auch Ihre eigenen Symbole erzeugen, wie weiter unten beschrieben wird.

Unterstützung von VGA Bildschirmen und Bildschirm-Rotation "Kurs immer oben"

Die Version für Pocket PC 2003 enthält die Fähigkeit das Display zu drehen. Einige Geräte sind mit VGA Bildschirmen ausgerüstet. GPS_LOG unterstützt diese Fähigkeiten. Weil das Programm für das Hochformat konzipiert ist, beginnt es in diesem Format und schließt mit diesem Format. Der Benutzer kann unter Optionen / Anzeige auswählen, wie die Auflösung für die Karte verwendet wird.

Zubehör-Programme zum Umwandeln von ESRI Files und ERC INFO (E00) formatierte Karten in GPS_LOG WinCE Karten werden im GPS_LOG Win32 Paket (für WINDOWS PC) mitgeliefert. 

 

Unicode Unterstützung

Mit Ausnahme der IGC-Daten und Logger-Daten-Bereiche ist GPS_LOG ein vollständig Unicode-taugliches Programm.
Das bedeutet, dass Sie Namen in jeder Sprache und Schrift eingeben können und diese ordentlich angezeigt werden. Dazu müssen Sie diese Schriften auf ihrem System installiert haben und Ihre System diese Schriften auch unterstützt. Auf einem PC deckt Arial Unicode MS fonts die meisten Bedürfnisse ab, die Dateigröße von 22 MB überfordert aber einen PDA. Meist wird man aber nicht alle Schriften / Sprachen zugleich auf einem PDA benötigen.
Hier ein Beispiel für die Verwendung japanischer Schrift.


Unglücklicherweise unterstützen einige ältere Geräte wie der Compaq Aero 1550 den UTF8 Code nicht. In diesem Fall werden alle Dateien wie Standard ANSI-Dateien behandelt.

Dateien, die von der PC-Version GPS_LOG WinXX ohne weitere Spezifizierung erstellt wurden, werden UTF8 codiert. Unglücklicherweise können einige ältere PDAs wie der Compaq Aero 1550 solche Dateien nicht lesen. Deshalb werden diese Dateien wie ASCII Standard-Dateien behandelt. Wenn das Programm einen Kommentar wie ";ASC" (ohne Leer- oder Anführungszeichen) am Beginn der ersten Zeile findet, liest es die Datei als ASCII-Datei.

 

Schriftunterstützung

Einige Windows-CE Geräte unterstützen font-linking, d.h. das Programm FontLinker sucht nach einem Zeichen, das in der eingestellten Standardschrift nicht vorhanden ist, in einer verlinkten Ersatzschrift. Die funktioniert in allen Programmen, die mit der Standardschrift arbeiten. Zusätzlich kann man bestimmen, welche Zeichen aus der Ersatzschrift verwendet werden sollen, selbst wenn sie in der Standardschrift vorhanden sind. Bei der GPS_LOG WinCE Version OS3 und höher ist das Programm FontLinker beigepackt, das sie auf Ihrem Gerät verwenden können. Standard-Schriften sind ASCII Schriften, verlinkt sind alle anderen. Das Programm zeigt Ihnen auch den Namen einer bereits verlinkten Schrift. Sie definieren die Ersatz-Zeichen mittels hexadezimaler Codierung durch vier Ziffern. Wie im Beispiel links können Sie einen ganzen Bereich definieren. Hier werden Standard-Ersetzungen von japanischen und chinesischen Schriftzeichen vorgenommen. Für Koreanisch wird nur Zeichen 005c ersetzt. Beachten Sie, dass das Ersetzen des Zeichens 005c (dezimal 92, "\")nicht ratsam ist, da der Gegen-Schrägstrich "backslash" durch das Yen-Zeichen ersetzt würde!

Durch die Verwendung der Eingabemaske und das Drücken des "Link" Knopfes wird die Information nach einigen ungenügenden Überprüfungen in die Registry geschrieben. Übernommen wird die Verlinkung erst nach einem Neustart des Geräts.  FontLinker funktionierte bei ersten Tests mit PocketPC 2003 Betriebssystem, nicht aber mit OS3!

 

KURSLINIE / FLUGWEG=============== = =

Sie können die Kurslinie auf dem Display darstellen. Sie wird als 2 Bildpunkte breite schwarze oder dunkle blaue Linie fixiert dargestellt. Die Kurslinie verbindet den unter "Ziele" eingestellten Wegpunkt mit Ihrer aktuellen Position. 

Unter "Opt./ Optionen/ Karten" stellen Sie ein, ob die Kurslinie gezeigt wird. 

Sie wird normalerweise nicht gezeigt wenn eine Aufgabe auf dem Display dargestellt ist, es sei denn dies wird unter "Opt./ Optionen/ Aufgabe"  eingestellt. 

Ändern Sie Ihr Ziel im Flug wird die Kurslinie mit leichter Verzögerung dargestellt, dies ermöglicht eine schnellere Auswahl von Wegpunkten.

Ihr zurückgelegter Flugweg wird durch eine farbige Linie dargestellt, warme Farben stehen für Steigen, kalte Farben für Fallen.

 

WENDEPUNKTE / WEGPUNKTE / WAYPOINTS =============== = =

Das Symbol   am unteren Display- Rand ruft eine Liste von Wegpunkten auf, aus welcher Sie ein Ziel wählen können. Diese Liste ist in einer Waypoints- Datei (waypoint.dta) gespeichert, die zuvor gewählten werden kann "Datei/ Wegpunkte" oder  (Format siehe unten). Sie können auch ein Ziel durch Klicken auf ein Kartensymbol auswählen (nicht bei binären Karten), wenn dieses in der Datei Höheninformationen enthält. Beim Auswählen eines Wendepunkts für eine Aufgabe wird ein zusätzliches Auswahlfeld aufgerufen, mit welchem Sie jenen Wendepunkt in einen Kontrollpunkt verwandeln können. Kontrollpunkte erscheinen als Wendepunkte auf der Karte und werden als Wendepunkte für die Navigation behandelt, werden aber nicht in die erklärte Aufgabe übernommen und nicht auf den Logger geladen, es sei denn dieser unterstützt dieses Kontrollpunkt- Format. 

Im unteren Feld werden Name, Platzhöhe, Entfernung, und Kurs und ev. vorhandene Notizen für das ausgewählte Ziel dargestellt. Beachten Sie, dass die Höheninformation aus der Höhendatei übernommen wird, wenn in der Wegpunkt-Datei keine Angaben enthält.

Durch Klicken auf die Fläche "Bearbeiten" können diese Angaben geändert werden.

Durch Ersetzen des ersten Buchstabens des Namens des Wegpunkts durch Semikolon " ; " kann dieser provisorisch ausgeblendet werden. Diese Methode ist vor allem für versehentlich im Flug gesetzte Wegpunkte gedacht.

Sie können die jeweils von GPS_LOG verwendete Wegpunkt- Datei ändern unter "Datei/ Wegpunkte..." Das Programm erinnert sich an die zuletzt benutzte Datei, diese wird standardmäßig benutzt, wenn Sie das Programm wieder hochfahren. 

Am PC können Sie die Inhalte der Dateien z.B. mit dem Programm "Editor" ändern.

GPS_LOG erinnert sich an bis zu fünfzehn Ziele, die Sie ausgewählt haben. Wenn Sie mehr Ziele auswählen haben, ersetzt das Neue das Älteste. Sie können zwischen ihnen durch Doppelklicken in der Ziel- Anzeige umschalten, rechts wählt vorwärts, links zurück. 

Sie können auf diese Anzeige zugreifen, selbst wenn keine GPS Daten empfangen werden. Im Beispiel wird die Entfernung zum Wegpunkt (30.9km im Bild) und Richtung von der GPS Standard Position aus berechnet. Zum Steuern dieser Funktionen können die Hardware- Tasten wie oben beschrieben benutzt werden. 

Druck auf das Symbol am unteren Rand speichert die momentane Position als Wegpunkt und fügt sie der aktuellen Waypoint- Datei mit dem Namen "Waypoint x" hinzu, wobei x eine fortlaufende Zahl ist, wenn unter "Opt./ Optionen/ Aufzeichnung" die Auswahl "Speichere gesetzte Punkte" aktiviert ist. Andernfalls wird die Position nur in der Karten- Datei gespeichert. Gesetzte Wegpunkte werden auf der Karte als kleines Quadrat mit einer Ziffer oder einem Buchstaben markiert, ein entsprechender Symbol-Code wird in die Datei gespeichert. Sie sollten die Waypoint- Datei später überarbeiten und die Wegpunkte mit der richtige Höhe versehen. Auch die Karten- Datei sollten Sie überarbeiten. Dies sollte nach dem Flug geschehen! Wählen Sie "Bearb./ Bearbeiten gesetzten Punkt". Sie können z.B. auch das Karten Symbol mit dem Symbol-Code dort ändern. Alternativ ändern Sie die Datei am PC mit "Microsoft Word".

Im Flug gesetzte Wegpunkte werden mit Datum und Uhrzeit (UTC) in der Waypoint- Datei gespeichert. Die Zeitangaben stammen vom Rechner. Falls Höhendaten für die Höhe über Grund verfügbar sind, wird diese Höhe mit gespeichert. Die Wegpunkt Markierung enthält dann diese Höhenangabe über Grund.

Wenn Sie einen Wegpunkt auf der Karte anwählbar machen wollen, obwohl er sich nicht zum Landen eignet, dann ersetzen Sie das Komma nach dem Symbol- Code durch ein "^"  Z.B.:

Mt Rose Peak ,39,20,38,119,55,9.7,10813, 11^10,900

 

HINZUFÜGEN, VERÄNDERN (LÖSCHEN) von WENDEPUNKTEN und KARTENSYMBOLEN ============= =

    

Verwenden Sie  "Opt. / Symbol zur Karte .. oder Wegpunkt zur Datei .. " um auf diese Menüs zuzugreifen, oder gehen Sie über die Schaltfläche Wegpunkt / Ziel und durch Klicken auf [Neu]. (Funktioniert nicht mit binären Karten)

Die Koordinaten können in Grad, Minute und Sekunde oder in Grad und Dezimale wie oben dargestellt, eingegeben werden.

Verwenden Sie nicht das "\" Zeichen vor den neuen Namen! Das gleiche gilt für "^", das Landefeldkennzeichen. 
Für ein Kartensymbol tragen Sie den Namen und den Symbol # Code zur Darstellung als Kreisangaben, Legende, Zeige Symbol- Info , Bogen- oder Liniendarstellung (negative Werte) ein. Tragen Sie keine Bogen und Linien- Information unter Bemerkg. ein. Beachten Sie dazu die zusätzlichen Informationen über das Karten- Dateiformat weiter unten.

Die Auswahl "Neue Datei" im Menü "Opt./ Wegpunkt zur Datei zufügen" ermöglicht Ihnen eine neue Waypoint- Datei anzulegen. Falls Sie eine vorhandene Datei überschreiben wollen, werden sie gewarnt. Leider ist WinCE mit einer ziemlich umständlichen Funktion zur Eingabe neuer Dateinamen ausgerüstet, wenn sie lediglich die Waypoint- Datei wechseln wollen, benutzen sie "Datei/ Wegpunkte" oder das Symbol am unteren Rand.

Die "Von Datei" Schaltfläche im "Opt./ Symbol zur Karte.. " Menü erlaubt Ihnen das Importieren eines Wegpunkts in das Menü und damit auf die Karte. Der Wegpunkt Name wird dabei auf sechs Zeichen gekürzt. Sie müssen nur noch die Darstellungsweise mit dem Symbol# Code auswählen. 

Wenn der Symbol- Code auf "-4" (Bogen Definition) gesetzt ist, wird das Programm das Namenfeld mit der leeren Bogen- Definition ausfüllen. Es wird auch die Feldbezeichnung "Namen" in "Arc" geändert. CCW steht dabei ev. für Gegenuhrzeigersinn. Das gleiche geschieht bei Symbol- Code "-6", Bogen in ein Polygon einbezogen.

Ist der Wert auf "-2" gesetzt, erscheint ein zusätzliches Feld für den Wert der Füllfarbe. Ist dieser nicht auf 0 gesetzt, erscheint eine Farbe. 

Sie können im Flug einen Wegpunkt hinzufügen indem Sie auf das Symbol tippen.

Das "Opt./ Symbol zur Karte zufügen" Menü wird auch benutzt um einen im Flug gesetzten Wegpunkt zu bearbeiten ("Bearb./ Bearbeite gesetzten Punkt"). Das Setzen eines Semikolons ";" vor den ersten Buchstaben des Namens löscht das Symbol von der Karte. Wenn Sie nicht den zuletzt gesetzten Wegpunkt ändern wollen, bewirkt ein Klicken auf "Abbruch" ein Weiterschalten auf den nächsten gesetzten Wegpunkt, wenn einer vorhanden ist. 

Sie können im Flug gesetzte Wegpunkte nicht hinzufügen, nur bearbeiten. Sie können das Symbol in ein anders Symbol umändern aber beachten Sie, dass es  ans Ende der Datei gestellt wird, deshalb werden Sie gebeten werden es nochmals zu ändern. Klicken Sie dann einfach auf [Abbruch].  

Symbole, welche durch Codes größer als Null definiert werden und Textsymbole "-5" werden sofort nach dem Erstellen dargestellt (einschließlich Kreisbogen), nicht aber alle anderen Symbole, die mit diesem Menü erstellt wurden. Sie müssen die Kartendatei geladen haben, um sie zu sehen. Machen Sie dies nachdem Sie alle Symbole hinzugefügt haben, die Sie brauchen. Einer binären Karte können Sie Symbole nicht hinzufügen.

Wenn unter "Opt. / Optionen / 1. Versch." Dezimalminuten ausgewählt sind, erscheinen beim Ändern und Erstellen von Wegpunkte die Bogenminuten als Dezimalzahl.

Tragen Sie die Höhe für Wegpunkte in Fuß oder Meter ein, passend zu den unter "Opt./ Einheiten" gewählten Einheiten. Ihre Angabe wird in den gleichen Einheiten in der Wegpunkt Datei gespeichert. 

Um Sounds und Bilder mit Wegpunkten zu verknüpfen, müssen die Dateiinformationen in das Notiz-Editor-Fenster eingegeben werden. Die Zeile muss mit "#" gefolgt von "i" für Bild oder "s" für Sound beginnen, der Dateiname muss unmittelbar ohne Leerstelle folgen. Beginnt der Dateiname mit "\" kann er auf beliebige Ordner / Speicherplätze verweisen, andernfalls bezieht er sich relativ auf den Ordner, der die GPSLG!LT.WAV Datei mit dem Sektoren-Alarm enthält.
Der Dateiinformation muss die Notiz folgen, wenn eine vorhanden ist.
Für Eagles Roost könnte die Information zum Beispiel so aussehen:

Nicht optimal, aber landbar
#i\bilder\EagleRoost.bmp
#sEagleRoost.wav

Trick: Beim Hinzufügen eines neuen Wegpunkte können Sie eine Höhe von weniger als –1000 angeben. Das Programm wird sie dann fragen, ob Sie den Ort als Standard- Ort definieren wollen, den Ort, an welchem das Programm startet. Die Änderung tritt in Kraft wenn Sie das Programm neu starten. 

Wenn Sie die Wegpunkt-Höhe mit "-1" angeben, fragt Sie das Programm, ob sie diese undefinierbare Höhe ändern möchten. Wenn Sie "Nein" angeben, wird das Programm die passende Höhe aus der Höhendatei suchen und bei Erfolg die Notiz "DEM Alt" zufügen, andernfalls kehrt es zum Wegpunkt-Editor-Fenster zurück. 

Wenn Sie einen Wegpunkt aus der Karte wählbar machen möchten, obwohl er nicht zum Landen geeignet ist, dann ersetzen Sie das Komma "," nach dem Symbol- Code durch ein "^"  Z.B.:

Mnt. Rose,11^10,900  

oder:    

Mnt. Rose,11^

 

AUSSENLADEFELDER / LANDOUT SITES =============== = =

Klicken auf das Logo am unteren Rand oder "Bearb./ Suche Landeplatz" sucht die nächstgelegenen Landefelder, sortiert nach benötigter Höhe und Erreichbarkeit (AGL) und zeigt Entfernung und Kurs. Darunter werden alle vorhandenen Daten des gewählten Ziels angezeigt. Sie müssen Wegpunkte für diese Funktion geladen haben und Sie müssen Außenlandefelder in ihrer Waypoint.dta Datei mit "^" als erstem Zeichen der Zeile als landbar markiert haben. 

Die benötigte Höhe wird am Anfang der Zeile vor dem Namen ohne Einheiten gezeigt, absolute Höhe ohne Vorzeichen, relativ benötigte mit "+" (oder "-" wenn es nicht reicht). Wind und Polare werden unter Berücksichtigung der Geschwindigkeit für bestes Gleiten in die Berechnung, wie unter "Optionen" eingestellt, verwendet. 

Zum Steuern dieser Funktionen können die Hardware Tasten wie oben beschrieben benutzt werden

 

 

NOTIZEN für WENDEPUNKTE  und KARTENSYMBOLE =============== = =

Wendepunkte, Aufgaben- und Karten Dateiformate lassen das Hinzufügen von Notizen zu. Wenn es eine Notiz zu einem Ziel gibt, wird sie angezeigt, indem eine Sekunde auf den Namen des Ziels auf dem Hauptschirm gedrückt wird. Sie müssen auf die dargestellte Notiz klicken, um sie wieder verschwinden zu lassen. Klicken auf ein Kartensymbol mit angefügter Notiz, lässt diese erscheinen.

Während eine Notiz angezeigt wird, bewirken die Pfeiltasten das Scrollen der Notiz. Dies gilt auch für Luftraum-Warnungen.

 

VARIOANZEIGE =============== = =

  Diese Anzeige zeigt in der zweiten Zeile die Varioanzeige, integrierte Varioanzeige und den MacCready Wert für die empfohlene Fluggeschwindigkeit an. Wenn die Varioanzeige aus GPS Daten und nicht aus der Druckhöhe berechnet wird, so wird die Totalenergie-Kompensation nicht verwendet und der Wert ist nicht sehr zuverlässig. Der Integrationswert wird unter "Opt./ Optionen/ Polare" gewählt und sollte recht lang (20 sec.) gewählt werden um verlässlich zu sein. Geschwindigkeitsberechnungen verwenden diesen Integrationswert. Die Einheiten des MacCready Werts sind die gleichen wie die der Varioanzeige. Wenn keine externe Quelle für den MacCready Wert (B50 Vario) zur Verfügung steht, können sie ihn in dem Feld nebenan einstellen. Sie können auch aus der MacCready Anzeige auf Endanflughöhe umschalten. Sonst wird die "auf / ab" Steuerung durch den Buchstaben "B" ersetzt.  Ein "a" nach dem MacCready- Wert weist auf dessen automatische Einstellung hin.

Die Varioanzeige kann bei der Verwendung von Cambridge 300 oder Westerboer VW921 verschieden aussehen.

Wenn der MacCready Wert automatisch eingestellt wird, wird ein "a" dahinter angezeigt. Doppelklicken auf den MacCready Wert wechselt zwischen manueller und automatischer Einstellung. Die Automatische Einstellung wird aufgrund der vorhergehenden Thermik ("Opt. / Optionen / Thermik ") berechnet. Nur Thermik mit drei oder mehr Kreisen wird berücksichtigt. Sie können auch den empfohlenen MacCready Wert (mittleres Steigen) neben dem Flugzustand (zweite Zeile) mit einem "T:" davor sehen.

Das mittlere Steigen kann in der zweiten Zeile im Kreisen automatisch eingeblendet werden. Die Funktion kann unter ("Opt. / Optionen / Thermik ") gewählt werden. Die Varioanzeige sieht dann so aus:

Vz: 2.4 [ 2.0 ] m/s

im Beispiel ist "2.4" das mittlere Steigen, [2.0] ist der Durchschnitt im Aufwind, ein vorläufiger Durchschnittswert wird als <2.0> angezeigt. In den meisten Fällen wird die mittlere Steigrate dicht beim integrierten Steigen des letzten Kreises liegen. 

 

WINDBERECHNUNG =============== = =

Das Programm kann den Wind auf verschiedene Arten berechnen. Beachten sie dazu Einstellmöglichkeiten unter "Opt. / Optionen / Wind "

Wurde eine Windkomponente berechnet, so wird die Abdrift durch ein Logo mit einem Pfeil am linken Kartenrand dargestellt. Die Farbe darunter gibt grob die Geschwindigkeit an.

In der Funktion "Spur manuell" bewirkt das Doppelklicken auf die Windanzeige, während das Programm in der Thermik- Kreisen Funktion läuft, dass die Werte der Wind Datei durch Daten ersetzt werden, die vom Wechsel der Geschwindigkeit über Grund abgeleitet werden, während Sie kreisen. Dies ist wohl die genauste Art, den Wind für dieses Programm zu bestimmen. Die Hauptfehlerquellen sind Schwankungen in der Fluggeschwindigkeit und der Drehgeschwindigkeit im Aufwindkreisen.

In der Funktion "Spur automatisch" wird der Wind automatisch bestimmt, während Sie kreisen. Sie müssen die Anzeige nicht doppelklicken. Jedoch sollten Sie die Anzahl der Zentrierkreise unter ("Opt. / Optionen / Thermik ") auf einen vernünftigen Wert setzen, damit Ihre Fluggeschwindigkeit zur Messung stabil ist. 

Im Modus 'Kompass' wird der Wind vom Kompass und dem GPS NMEA Sätzen bestimmt. Ausgegangen wird vom geraden und ebenen Flug. Zwei fortlaufende Datensätze aus zwei unterschiedlichen Richtungen werden benötigt. Klicken auf "Zurücksetzen" im "Wind” Menü setzt die Berechnungen zurück. 

In der Funktion "Fluggeschwindigkeit / TAS" wird der Wind aus der Differenz der Fluggeschwindigkeit (Externes Gerät nötig) und GPS NMEA Geschwindigkeit über Grund bestimmt. Drei fortlaufende Messwerte (im Geradeausflug) mit drei verschiedenen Kursen werden benötigt. Dazu werden externe Geräte mit TAS Ausgabe wie zum Beispiel Borgelt B50 oder IAS wie zum Beispiel LX-160 benötigt. Klicken auf "Zurücksetzen" im "Wind” Menü setzt die Berechnungen zurück. 

Dieser Modus schaltet beim Kreisen auf "Spur automatisch". Falls ein Gerät nur IAS bietet, nicht aber TAS, wird die IAS höhenkorrigiert, um TAS zu erhalten. Diese Korrektur ist nicht perfekt und kann Fehler in der Wind Berechnung verursachen. 

Im Modus "Alle Drei" wird der Wind von GPS, Kompassdaten und Fluggeschwindigkeit berechnet (externe Geräte mit NMEA Ausgabe vorausgesetzt). 

Im Modus "Instrument" wird der Wind vom externen Gerät wie Cambridge 302 Digital Variometer übernommen. 

Sie können auch manuell Wind ins "Wind" Menü eingeben. Tragen Sie einen gewünschten Wert mit Geschwindigkeit und Richtung ein. Diese Eingabe wird nicht in die Liste übernommen.

Die Liste zeigt die ermittelten Winddaten, die Neusten oben. Das Anklicken eines Eintrags in der Liste stellt diese Daten in die Editierfelder zum Verändern. Für die Berechnung wird nur der aktuelle Wind verwendet.

Der momentane Wind wird in der zweiten Zeile des Displays angezeigt "Wnd:". Durch Klicken auf den angezeigten Wind wird dieser durch zuvor gespeicherten ersetzt. Klicken links zeigt neuere Werte, rechts frühere Werte. Wenn Sie die Endwerte der Liste erreichen ändert sich die Auswahl nicht mehr. Damit können sie einen zuletzt ermittelten Wert ändern, wenn sie ihm nicht vertrauen. Der Buchstabe am Ende der Zeile weist auf die Messmethode "C" = circling / Kreisen "S" = straight / Geradeausflug hin. Siehe Opt./ Optionen/ Wind.

 

AKUSTISCHE und OPTISCHE SIGNALE  =============== = =

Um die akustische Anzeige für Einfliegen und Verlassen von den Sektoren einer Aufgabe zu aktivieren müssen Sie unter Opt./ "Höhenmodi" "Automatisch" für die  Kreiserkennung  aktiviert haben. Wenn in einen Sektor eingeflogen wird, wird der Ton aus der Datei GPSLG!AT.WAV Datei gespielt, wenn ausgeflogen wird die GPSLG!TO.WAV Datei ertönen. Im Falle dass Sie die Endanflughöhe zum Aufgabenziel angezeigt bekommen, wird nur der Ton für den letzten Wendepunkt vor Ende gespielt. Wenn ein Tonsignal beginnt bevor ein anderes beendet ist, wird das zweite weggelassen. Das .Map Karten- Dateiformat unterstützt Lufträume mit Alarmfunktion. Bei Einflug in ein so definiertes Beschränkungsgebiet ertönt das unter GPSLG!LT.WAV definierte Tonsignal und ein  [LUFTRAUM] Signalfeld wird auf dem Display angezeigt.

Die [Luftraum] Anzeige auf dem Display bleibt sichtbar, bis sie den Luftraum wieder verlassen. Anklicken lässt die Anzeige nur kurz verschwinden und zeigt wiederum die zugehörige Notiz beim Wiedererscheinen an. Wird für ca. 2 Sekunden auf die [Luftraum] –Anzeige gedrückt, wird sie bis zum nächsten Eintritt in den beschränkten Luftraum oder bis zum nächsten Laden der Karte, gemäß den Einstellungen unter "Optionen / Warnzonen" verschwinden.

Der Sollfahrtgeber des Programms kann mit den Dateien GPSLG!SL.WAV und GPSLG!FS.WAV  akustische Signale für "langsamer" oder "schneller" ausgeben. Berechnet wird auf Grund der mittleren Sinkrate, der Polare und der MacCready Einstellung. Beim Kreisen bleibt der Sollfahrtgeber stumm, bei groben Fehlern wird öfter abgespielt. Die Einstellungen lassen sich unter Opt. / Optionen, 2Versch. ändern.

Sie könne im Programm die Fahrwerkswarnung aktivieren. Dazu verwendet das Programm die Datei GPSLG!GW.WAV, die beim Passieren der unter Opt./ Optionen/ 2 Versch.  eingestellten AGL-Höhe dreimal abgespielt wird. Deaktivierung durch Eingabe eines negativen Werts!

Tondateien müssen im  "\My Documents\GPS_LOG WinCE" oder "\My Documents" Ordner abgespeichert sein.

Sie können Töne jeder Art verwenden, wenn die Dateinamen richtig benannt werden. Überzeugen sie sich, ob Ihr Rechner Tondateien abspielen kann und die Systemeinstellungen angepasst sind und die Lautstärke hochgestellt ist.  Beim Abspielen von gespeicherten Flugwegdateien kann diese Funktion ev. versagen.

Wenn Sie im Display oder in den Positionsdaten Sterne sehen "*", bedeutet dies, dass die gezeigten NMEA Daten veraltet sind (entweder ihre GPS Einheit hat Ihnen nicht aktuelle Daten geschickt, oder es gab irgendwelche Verzögerungen im Datenfluss). Gleichzeitig dazu erscheint eine [NO GPS] Anzeige in der linken oberen Ecke des Kartenfensters. Sie kann weggeklickt werden oder sie verschwindet beim nächsten NMEA GPS Signal am eingestellten Com-Port.

 

BERECHNETE GESCHWINDIGKEITEN und ihre DARSTELLUNG =============== = =

Sie können durch Doppelklicken auf deren Darstellung umschalten zwischen der Anzeige:

  • der aktuellen Höhe, (GPS-Höhe oder besser Druckhöhe, wenn Daten von externem Gerät verfügbar)

  • geschätzten Fluggeschwindigkeit (airspeed) [I:] (Höhenkorrigierte Geschw. über Grund ohne Windeinfluss),  

  • empfohlene Fluggeschwindigkeit für MacCready = 0 in ruhender Luftmasse, windkorrigiert [S>]  

  • und empfohlene Fluggeschwindigkeit mit MC [F>].


Die empfohlene Fluggeschwindigkeit wird aufgrund der gewählten Polare, der durchschnittlichen Vertikalgeschwindigkeit und dem MacCready Wert berechnet und ist windkorrigiert. Eine angezeigte Fluggeschwindigkeit wird direkt von Borgelt B50 bezogen, wenn verfügbar. Wenn ein Cambridge 302 zur Verfügung steht, wird die angezeigte Fluggeschwindigkeit von der erhaltenen wahren Eigengeschwindigkeit durch Höhenkorrektur abgeleitet. Wenn Winddaten nicht verfügbar sind, sehen Sie Doppelpunkte "F:" oder "S:", also kein ">".

 

DARSTELLUNG von AUFGABEN / TASK INFORMATION =============== = =

Während dem Fliegen einer Aufgabe kann GPS_LOG WinCE für den jeweiligen Aufgabenschenkel die Entfernung, Geschwindigkeit und Flugzeit berechnen. Um die Informationen zur Aufgabe darzustellen, Klicken sie sich in der ersten Zeile durch Koordinaten, und Zeitanzeige, bis Sie etwas wie auf dem Bild unten sehen. 

Die erste Zeile, die mit "A:" (für Aufgabe, engl. "T:" für Task) beginnt, zeigt die bisherige geflogene Strecke der Aufgabe und die Durchschnittsgeschwindigkeit seit dem Abflugpunkt. Die Zeit, die rechts gezeigt wird ist die hochgerechnete Flug-Dauer bis zum Überfliegen der Ziellinie in Stunden und Minuten. 

Um Informationen zum gerade geflogenen Schenkel zu sehen, Klicken Sie sich in der zweiten Zeile durch die Variometer- und Windanzeige bis die Zeile mit "S:" (für Schenkel, engl. "L:" für Leg) beginnt. Diese Zeile zeigt die Entfernung vom letzten Wendepunkt und die auf diesem Schenkel erreichte Durchschnittsgeschwindigkeit und die hochgerechnete Flugdauer bis zum nächsten Wendepunkt. Durch diese Ansichtsauswahl wird auch die erste Zeile auf die Gesamtaufgabe geschaltet. 

Klicken auf die geschätzte nötige Gesamt-Flug-Dauer (und auch umgekehrt) zeigt die Entfernung der Abkürzung, die gutgeschrieben würde, wenn Sie den Rest der Wendepunkte auslassen und die Ziellinie erreichen würden. ( Hier 123 km)

Klicken auf die bisher erreichte Durchschnittsgeschwindigkeit schaltet auf die hochgerechnete verbleibende Flugdistanz bis zum Ziel und wieder zurück. Dies macht Sinn bei Assigned AreaTasks , die mögliche Gesamt-Flugstrecke wird angezeigt, für den Fall, dass man sich geradewegs dem nächsten Wendepunkt zuwendet.

Klicken auf die angezeigte Entfernung der Abkürzung zeigt die geschätzte Ankunftszeit bei Absolvierung der kompletten Aufgabe im 24-Stunden-Format in Ortszeit (e16:30), vorausgesetzt Ihr Gerät benutzt die richtige Ortszeit. Ein weiterer Klick auf die geschätzte Ankunftszeit schaltet die Anzeige zurück auf die veranschlagte Zeit für die komplette Aufgabe.

Die Entfernungen der Aufgabe, die in diesem Display gezeigt werden, basieren nicht auf deklarierten Wendepunkten, sondern auf den ersten Punkten nach dem Anfang und Ende, und den Punkten auf dem Flugweg innerhalb der Wendepunkt Sektoren, um die Entfernung der Aufgabe zu maximieren. Die Flugzeit zum Ziel wird auf der Basis des MacCready Werts und der Windinformationen geschätzt. Es wird angenommen, dass die vom MacCready Wert empfohlene Geschwindigkeit durch Luftmasse ohne vertikale Bewegung bis zum Ziel geflogen wird. 

 Das Klicken auf die erreichte Durchschnittsgeschwindigkeit einer Aufgabe schaltet die Anzeige um auf die voraussichtliche Aufgaben-Distanz und umgekehrt. Dies kann bei Turn-Area-Tasks von Nutzen sein. Beim Einflug in einen Sektor wird dann die voraussichtliche Distanz unter der Annahme, man würde sofort zum nächsten Wendepunkt fliegen, angezeigt

 

Anzeigenvergleich

Wenn Sie versehentlich am Sektor eines Kontrollpunkts einer Aufgabe vorbeifliegen, wird die Berechnung der Restflugzeit falsch, bis Sie durch den Sektor eines Wendepunkts fliegen, der kein Kontrollpunkt ist. 

Innerhalb eines Wendepunkt- Sektors wird die geschätzte benötigte Zeit für den Rest der Aufgabe unter der Annahme berechnet, dass bereits der nächste Wendepunkt angeflogen wird. Dies ist besonders bei großen Sektoren und Assigned Area Tasks von Bedeutung. Beim Einflug fällt der Wert der geschätzten benötigten Zeit plötzlich ab. Beim Flug zum Wendepunkt innerhalb des Sektors sollte die verbleibende Schenkellänge mit Null angezeigt werden, da der Wendepunkt sich quasi noch bewegt. Die Berechnung der Flugdistanz der Aufgabe berücksichtigt den Weg zum Wendepunkt und zurück. 
Die Schenkellänge wird vom letzten Wendepunkt und nicht von einem Kontrollpunkt gemessen! Deshalb ist es möglich, dass nach dem Passieren eines Kontrollpunktes der angezeigte Wert einer zurückgelegten Distanz in Schenkellänge und Aufgaben-Distanz geringer wird.

 

AUFZEICHNUNGSDATEI / DATEN LOGGEN =============== = =

Beim Start schlägt das Programm einen Name für die Logger Daten vor. (Dies scheint bei der WindowsCE 2 Ausführung nicht zu funktionieren.) Der vorgeschlagene Name hat die Form YYMMDD-X.GPS (Jahr Monat Tag - fortlaufende Zahl) für das eigene Datenformat. Der Name für IGC Dateien richtet sich nach den IGC Bedingungen. 

Wenn das Aufzeichnungsintervall unter Optionen auf Null gesetzt wurde, erzeugt das Programm beim Start keinen Dateinamen und es wird nicht geloggt. Wenn das Aufzeichnungsintervall von Null auf einen höheren Wert gesetzt wird, wird nach einem Dateinamen und Pfad gefragt.

NEU (ohne Bild): Warnung bei xxx KB: Bei weniger verfügbarem Speicherplatz wird gewarnt, wenn ein Log-File geöffnet wird. das Programm meldet sich auch während des Loggens, doch dann ist es wohl zu spät.

Sie können als Typ das Standard GPS oder IGC Format unter "Opt./ Optionen/ Aufzeichnung" wählen. Dies verändert nur die Dateinamenerweiterung und den Dateinamen. Die Auswahl hebt den Standardwert auf, aber ändert bis zum nächsten Mal nicht den vorgeschlagenen Dateinamen. 

Das Datenformat ist kommabegrenzt. Es für den einfachen Gebrauch mit Tabellenkalkulationsprogrammen für die Datenanalyse, ... entworfen. 

Der minimale Datensatz enthält Zeit, Ort und Höhe. Durch Aktivieren des "Alles Aufzeichnen" Felds unter "Opt./ Optionen/ Aufzeichnung" können Sie auch Geschwindigkeit, Kurs über Grund (missweisend und rechtweisend) loggen, auch Kompass-Kurs und Fluggeschwindigkeit, wenn verfügbar. Die in diesem Format geloggte Höhe ist die GPS Höhe, nicht die Druckhöhe. 
Bei allen Programmversionen nach 1.2.0.10
wird unabhängig von den Einstellungen unter Optionen die Position geloggt und der linke Teil des Menüs nicht angezeigt.

Beim Anhängen von Daten in der gleichen Logger- Datei dürfen verschiedene Formate nicht gemischt werden, sonst können die Daten unbrauchbar werden.

Beim Aufzeichnen von Flugdaten in der Logger-Datei im IGC Format werden Angaben zum Pilot, Flugzeugtyp und die standard- GPS- Genauigkeit, sowie die GPS-Daten und Druck-Daten-Quelle zur IGC - Datei hinzugefügt. Diese Informationen müssen einmal, bzw. nach jeder Änderung angegeben werden, indem man das Setup einer Aufgabe durchführt. Die GPS-Standardgenauigkeit liegt bei ca. 10m. Dieser Wert wird im B-Rekord unter Berücksichtigung der horizontalen Streuung des GPS-Signals verwendet. Die Satellitenkonfiguration wird im F-Rekord notiert.

Das Aufzeichnungsintervall wird unter Opt/ Optionen/ Loggen eingestellt, wobei im Bereich eines Sektors und in der Nähe eines Wendepunkts alle Positionen geloggt werden (dies wird durch "IN" statt "ZI" vor der Zielanzeige angezeigt).

Wenn das Aufzeichnungsintervall unter Optionen auf Null gesetzt wurde fragt das Programm beim Hochfahren nicht nach einem Dateinamen und Pfad für die Logger-Datei und es wird nicht geloggt. 
Falls Sie den Wert von Null wieder höher setzen während nicht geloggt wird, fragt sie das Programm nach Dateiname und Pfad.

Auch wenn das Aufzeichnungsintervall unter Optionen auf Null gesetzt wurde, werden alle Positionsdaten bei Annäherung an einen Wendepunkt oder in einem Sektor geloggt ( zu sehen an der Anzeige "IN" statt "ZI" vor dem Flugziel).

 

MOTORGERÄUSCH LOGGEN  =============== = =

GPS_LOG WinCE kann über das Gerätemikrofon eine Geräusch-Lautstärke zur IGC Datei loggen. Diese Funktion befindet sich noch im Experimentierstadium und ist standardmäßig nicht aktiv. Um sie zu aktivieren muss eine einzeilige ASCII-Code (nicht Unicode!) Text-Datei mit Namen "ENLset.txt" im "My Documents" Ordner angelegt werden. Eine Standard-Datei wird bei der Installation mitgeliefert, aber nicht installiert.
Mit Notepad kann diese leicht selbst erstellt werden. Sie muss drei Zahlen, kommagetrennt, enthalten: Bsp.: "100,1,2" ohne Leerzeichen nach der ersten Zahl. Die erste Zahl steht für die Bandbreite des Tiefton-Filters (100 entspricht 10ms Verzögerung), die zweite Zahl sollte 0 oder 1 sein und bestimmt wie schnell der Filter abfällt, 1 bewirkt steileren Abfall. Diese Werte werden in die IGC Datei geschrieben obwohl die Bandbreite abhängig von der Abfallgeschwindigkeit in Einheiten von 100ms abhängig ist. Der dritte Wert gibt an, wie oft das Programm versuchen soll, die Aufzeichnung zu starten, nachdem es sich aufgehängt hat. Kein Wert oder kleiner 1 = kein Neustart der Aufzeichnung erlaubt. Ganze Zahlen größer 0 geben die erlaubte Anzahl der Wiederholungsversuche an.

Die Aufnahmeautomatik ihres Geräts in den Geräteeinstellungen muss abgestellt werden, um die Funktion nicht zu stören.

Bekannte Probleme mit der Motorgeräusch-Logg-Funktion:

- Bei der Verwendung der Standard- OS 3.0 Programmversion von GPS_LOG und manchmal auch bei der Pocket-PC 2003 Version kann es zum "Aufhängen"  des PDA beim Herunterfahren von WinCE kommen.

- Auf einigen PDAs scheint die Funktion etwa eine halbe Stunde gut zu laufen und "hängt sich dann auf". In diesen Fällen hatten die aufgezeichneten Daten einen absolut konstanten Lautstärkewert. Es ist wohl nicht möglich das Programm wieder zu starten, ohne den PDA zu resetten. Ab Programmversion 1.2.6.13 versucht das Programm die Geräusch-Logg-Funktion dann zwei mal neu zu starten, ob das in der Realität funktioniert und welche Nebeneffekte dabei auftreten ist noch unklar.

DATEI ABSPIELEN / REPLAY FILE =============== = =

Das Programm kann gespeicherte IGC Flüge und vom GPS_LOG geschriebene Flüge abspielen. Klicken Sie auf "Datei/ Datei Abspielen" und wählen Sie eine Datei aus. Ein Pfeil erscheint in grauem Feld links von der Karte und im Menü ändert sich die Funktion zu "Abspielen anhalten". Halten Sie den Pfeil gedrückt, um die Datei abzuspielen, als käme sie aus dem GPS. Geben Sie den Taste frei, um anzuhalten. Alle anderen Knöpfe und Funktionen funktionieren wie im Flug, außer dass die Daten nicht geloggt werden. Bevor sie neue Daten loggen sollten Sie das Programm neu starten!

Trick: Wenn Sie auf den Pfeil drücken und dann seitlich abgleiten, wird das Abspielen des Flugs ohne weiteren Druck fortgesetzt. Klicken Sie wieder den Pfeil um anzuhalten. 

Beim Abspielen von IGC Daten werden Geschwindigkeit und Kurs berechnet, Filterungen von Fehlern werden nicht vorgenommen. Fehler des GPS werden also mit angezeigt. Die Variation ist von den Einstellungen unter "Opt./ Optionen/1Versch." abhängig, die "Nehme GPS Variation" Einstellung wird nicht verwendet.

Die IGC Regeln fordern, dass die GPS Höhenwerte über dem WGS84 Ellipsoid angegeben werden und nicht über MSL. Falls Sie MSL Werte wünschen, müssen Sie unter Optionen im NMEA-Menü dies mit MSL-Abstand eingeben

 

GESCHÄTZTE ENDANFLUGHÖHE, BENÖTIGTE HÖHE =============== = =

Die nötige Höhe, um ein Ziel zu erreichen, wird auf zwei verschiedene Arten berechnet. Während des Geradeausflugs, wird die nötige Höhe auf der Basis der aktuellen Geschwindigkeit (Polare!) und dem Wind berechnet. Während Sie kreisen, wird davon ausgegangen, dass Sie mit einer Geschwindigkeit fliegen werden, welche die geflogene Entfernung maximiert (bestes Gleiten). Vertikale Luftbewegung wird nicht beachtet! Sie können den MacCready Wert einbeziehen indem sie das "Behalte MacCready" Auswahlfeld in "Opt./ Höhenmodi" aktivieren. 

Das "Geschwindigkeit gleich" Feld bestimmt, ob die Geschwindigkeit aus dem letzten Kreisen statt der aktuellen zur Berechnung der Endanflughöhe benutzt wird. Diese Geschwindigkeit wird durch die Berechnung des MacCready-Werts und die Windberechnung beeinflusst. Die aktive Polare ist am Zustand der Anzeige des Polare- Symbols am linken Kartenrand ablesbar. Die für die Berechnung verwendete Sollfahrt wird im Informationsfenster als "v: ..." Zeichenfolge angezeigt, wenn dies unter den Anzeige Optionen aktiviert wurde.

Die Aktivierung von "Geschwindigkeit Gleich" unter "Höhenmodi" bewirkt, dass das Programm die Geschwindigkeit aus dem letzen Kreisen benutzt, oder wenn die sich MacCready Einstellung ändert, von der aktuellen Geradeausflug- Geschwindigkeit. 

Die benötigte Höhe kann als Differenz zwischen der momentanen GPS Höhe (nicht Druckhöhe) und der absolut benötigten Höhe zum Ziel angezeigt werden. Dann wird der Wert mit "+" oder "–" davor angezeigt. Diese Einstellung bleibt gespeichert. Sie können Sie durch einen Doppelklick auf die Anzeige des absoluten Werts umschalten.

 

Alternativ dazu kann ein MacCready Endanflug über den letzten Wendepunkt gewählt werden, ( Bild links) die nötige Höhe wird in Beziehung zum letzten MacCready Wert und dem letzten Steigen berechnet. Hier wird die Höhendifferenz angezeigt.

Endanflug ohne MC und ohne Automatik und ohne "Geschwindigkeit gleich" aus gleicher Position: 

 

 

 

 

 

 

NÄCHSTER WENDEPUNKT: ================== = =

Nach dem Passieren der Startlinie kann die Einstellung "Nächster Wendepunkt" genutzt werden. Im Allgemeinen fliegt man diesen über den aktuellen Wendepunkt an, aber das ist frei wählbar und kann im Navigationsfenster in der Zielanzeige oder unter "Höhenmodi" eingestellt werden.
Wenn der aktuelle Wendepunkt einbezogen ist, wird ein "+" vor dem Namen des nächsten Wendepunkt angezeigt und der Flugweg wird um den aktuellen Wendepunkt herum berechnet. Die Richtung wird zum aktuellen Punkt hin angezeigt. 
Beim Einflug in den Sektor des aktuellen Wendepunkts wird ein Tonsignal abgespielt und beim Ausflug automatisch auf die nächsten Wendepunkte der Aufgabe weitergeschaltet (Siehe auch Wendepunkt-Zonen und Wendepunkt-Sektoren). Beim Verfehlen eines Wendepunktes zeigt das Programm nicht Vernünftiges an, es ei denn man löscht den verfehlten Wendepunkt bevor man den nächsten erreicht.

Während der Navigation zum "Nächsten Wendepunkt" wird die Flugweglinie noch zum aktuellen Wendepunkt angezeigt. Die Auto-Zoom-Funktion auf den Wendepunkt wird beim Einflug in den Sektor sofort abgeschaltet.

Wenn man "Nächsten Wendepunkt" nach dem Einflug in die Zone des aktuellen Wendepunktes wählt ist dies von zweifelhaftem Nutzen. Wenn die Zone des aktuellen Wegpunkts ein Wendpunkt-Sektor ist wird die Anzeige zum "Nächsten Wendepunkt" ausgesetzt bis man den Sektor verlässt, dann werden die Wendepunkte weitergeschaltet.

 

DER MC-CREADY WERT: ================== = =

Die Berechnung zum Bestimmen der Geschwindigkeit und dem MacCready Wert funktioniert so: 

So lange Sie unter der nötigen Höhe für das beste Gleiten an ihr Ziel sind, ist der MC Wert Null und die Geschwindigkeit ist die empfohlenen Geschwindigkeit für bestes Gleiten. Wenn Sie über dieser Höhe sind, wird die maximale Geschwindigkeit für Sie berechnet, um das Ziel zu erreichen und ein MC Wert wird von dieser Geschwindigkeit abgeleitet. Zwei Berechnungen werden gemacht, eine mit Windkorrektur und eine ohne. Wenn Sie auf Windkorrektur umschalten (>), erscheinen die passenden Werte. Wenn Sie Ihr Ziel in Mindestzeit erreichen wollen, sollten Sie so lange steigen, wie ihre Steigrate höher als der gezeigte MC Wert ist. Diese Anzeige kann automatisch während des Kreisens durch eine Einstellung unter "Opt./ Optionen/2Versch." eingeschaltet werden.

Wenn Sie die "AGL" = "Höhe über Grund" Funktion bei der Berechnung der Endanflughöhe verwenden, dann wird die Höhe über Grund auch zur Berechnung des MacCready Werts benutzt. Innerhalb eines einzelnen Schenkels einer Aufgabe wird der Endanflug zuerst ohne Rücksicht auf Hindernisse berechnet. Wird ein Hindernis erkannt, wird der Anflug zuerst nur bis zum Hindernis berechnet. Während des Anflugs prüft des Programm, ob das Ziel noch vor dem Hindernis liegt und korrigiert den MC Wert wenn nötig. Auf diese Weise beginnen Sie einen Endanflug mit einem niedrigen MC Wert, der sich im Laufe des Anflugs erhöht. Der Anflug über einen letzten Wendepunkt ist komplizierter, funktioniert aber prinzipiell auf die gleiche Weise.

Sie schalten zwischen der normalen und der MacCready Anzeige durch Doppelklicken auf die Mitte der Zielanzeige um. Wenn die MacCready Anzeige ausgewählt ist, können Sie den "empfohlenen" MacCready Wert für die weiteren Berechnungen durch Doppelklick speichern (nicht, wenn Sie ein externes Gerät verwenden). MacCready Werte werden nur verwendet wenn Sie die Polare benutzen. MC und Geschwindigkeit für diese Anzeige werden aktualisiert, wenn Sie Kreisen (nach einem Kreis), wenn Sie manuell Wind oder eine Zieländerungen eintragen und wenn der Status von "letzten Wendepunkt einbeziehen" sich ändert (siehe unten). Wenn der letzte Wendepunkt in die Berechnung miteingeschlossen ist, zeigt die vorgeschlagene Geschwindigkeit, auf dem ersten Schenkel nur annäherungsweise die kürzeste Flugzeit zum Ziel (eine genaue Berechnung benötigt zuviel Rechenzeit).

Andere Endanfug- Funktionen werden im "Opt./ Höhenmodi" Menü eingestellt. 

 

HÖHE ÜBER GRUND anzeigen / AGL FUNKTION

Vorausgesetzt Sie verwenden geeignete Daten, kann das Programm GPS_LOG auch die Höhe über Grund anzeigen. dazu sind zwei Dateien nötig: Eine Kopfzeilendatei mit der Erweiterung ".hdr" und eine Datendatei ".bin". Diese Dateien passen zum Format des GLOBE Projekts: http://www.ngdc.noaa.gov/seg/topo/globeget.shtml und können hier bezogen werden: http://www.ngdc.noaa.gov/cgi-bin/seg/ff/nph-newform.pl/seg/topo/customdatacd. Sie sollten das freeND Format für den PC herunterladen. Genauere Daten sind von der Shuttle Radar Topography Mission ( http://srtm.usgs.gov/ )  bei http://edcsgs9.cr.usgs.gov/pub/data/srtm/SRTM30 herunterzuladen. Hier benötigen Sie die ".dem" und ".hdr" Dateien. Diese sind sehr groß und haben Ränder. Sie haben Erweiterungen wie ".dem" oder ".hgt". Mit dem Zubehörprogramm DEMtoMAP können diese in geeignete Kartenstücke verwandelt werden. Eine geeignete Datei kann dann im Programm unter Datei/ Höhendatei ausgewählt werden.

Die Daten aus obigen Quellen beruhen auf einem 1km Netz und sind somit ungenau! Sie eignen sich nicht, ob den Zusammenstoß mit einem Berg zu vermeiden! Mit Vorsicht verwenden!

Die "AGL" = "Höhe über Grund" Information wird auch für den Luftraum-Alarm verwendet.

Das Programm veranschlagt die halbe Platzrundenhöhe als Sicherheit für den Überflug eines Hindernisses.

Wenn Sie beim Öffnen einer AGL *.hdr Datei eine Fehlermeldung wie diese bekommen: "Cannot open AGL data file", dann öffnen Sie die Datei mit einem Text editor und prüfen Sie, ob in der ersten Zeile der "file _titel = filename" ist. das Programm sucht nämlich nach einer gleichnamigen *.bin Datei.  Stammt ihre Datei von NOOA, haben sie möglicherweise "My Selection" als Dateiname und müssen den *.bin File entsprechend umbenennen.

 

TERRAIN in ENDANFLUG / BENÖTIGTE HÖHE einbeziehen, ÜBERFLUGHÖHE

Vorausgesetzt Sie verwenden geeignete Höhen-Daten in der "AGL Funktion", dann können Sie das auf gerader Linie zwischen ihnen und ihrem Flugziel liegende Terrain in die Endanflugberechnung einbeziehen. Durch Klicken in die Mitte der untersten Zeile des Ziel-Displays können Sie, ähnlich wie sie vom Standard zum MacCready Display umschalten, auch auf  "Ground Clearence" = "Überflughöhe" umschalten. Dazu muss unter den Optionen/ Höhenmodi die "AGL" Funktion aktiviert sein. Dann sieht das Display so aus:

Um die Daten der unteren Zeile zu verstehen, beachten sie die folgende Skizze:

Für das Ziel "To>Offenburg" über der "G:" Zeile wird eine Kollision mit dem Terrain in 4.2 km vorhergesagt. Die Höhe des höchsten Hindernisses in Bezug auf den Gleitweg ist voraussichtlich 63m höher in einer Entfernung von 4.9 km. Die Genauigkeit dieser Anzeige ist sehr von der Genauigkeit der verwendeten Raumdaten in der "AGL" Funktion abhängig (Gipfel unter 1qkm Fläche fehlen!), der Wert ist nur geschätzt und geht von einem geraden Flugweg aus. Beim Kreisen wird der in den Optionen / Höhenmodi gewählte MC Wert berücksichtigt. beim Geradeausflug wird aufgrund der momentanen Geschwindigkeit gerechnet, oder, wenn Sie "Konstante Geschwindigkeit" gewählt haben, wird auch beim Kreisen die zuletzt ermittelte Geschwindigkeit verwendet. Wenn sie das Hindernis voraussichtlich überfliegen können, wird die Kollisionsdistanz nicht mehr angezeigt und die erwartete Überflughöhe wird positiv angezeigt.

Bei aktiver "AGL" Funktion wird die Terrain- Funktion auch für die Berechnung der Nötigen Höhe bei der Suche nach einem Außenlandefeld  verwendet, egal ob über die Liste oder über die Karte ausgewählt wird. Das Beispiel unten zeigt im Vergleich, wie sich die Anzeigen im Gebirge unterscheiden:

   

Die Flugzeugposition wird in der Karte links in einer Gebirgsregion angezeigt. Rechts im Vergleich zwei Außenladefelder-Anzeigen, links ohne Terrain Information, rechts mit, jeweils ohne Windberechnung. Sie sehen, dass die Prioritäten sich deutlich verändern. Beachten Sie aber, dass das Umfliegen von Bergen vom Programm nicht berücksichtigt wird! Der Landeplatz "Ibach" fehlt in der zweiten Liste mit "AGL", weil ein Berg zwischen ihm und dem Flugzeug liegt. Dieser Berg kann aber umflogen werden, so dass "Ibach" bei starkem Westwind eventuell leichter zu erreichen ist als die anderen Landeplätze.
DIESE FUNKTION ERSPART IHNEN ALSO NICHT DAS DENKEN!

Das Programm veranschlagt die halbe Platzrundenhöhe als Sicherheit für den Überflug eines Hindernisses.

Die Terrain- Daten werden auch für die Berechnung der vorgeschlagenen MC Werte verwendet. Mehr dazu: 
Siehe "
Der MacCready Wert"

 

TERRAIN PROFIL ANZEIGE  ================== = =

Mit der AGL Funktion erhalten Sie ein Höhenprofil in Kursrichtung indem Sie in der Zieldatenanzeige wie durch den Pfeil angezeigt abwärts wischen oder bei angezeigtem G: in dessen Nähe klicken. 


Sie sehen dann folgendes Diagramm anstelle der Flugdaten:

 

 

Das Höhenprofil des Flugwegs in Kursrichtung über Grund wird über 50 km oder bis zum Ziel plus 2 km, wenn dies weiter ist, angezeigt. Eine dünne senkrechte Linie markiert die Entfernung bis zum Ziel auch wenn das Ziel nicht voraus liegt! 
">153L" Zeigt die Kurskorrektur zum Ziel wie in der Standart Zielanzeige.
Die Basis des Diagramms wird durch die geringste Höhe im Diagramm gebildet, nicht durch MSL! Die Markierungen am oberen Rand geben jeweils 10 km oder 5 Meilen (statute oder nautisch) an, abhängig von den voreingestellten Einheiten. Der vertikal hängende Balken links gibt, je nach Einheiten, den Höhenmaßstab mit 300m oder 1000ft an. Die fallenden Linien zeigen den Gleitpfad, wobei die dünne das beste Gleiten bei MC 0 andeutet, die dicke gilt für die aktuelle Geschwindigkeit und Polare. Je nach Voreinstellung in der Zieldatenanzeige wird der Wind einbezogen oder nicht.

Beim Kreisen wird das Profil zum Ziel angezeigt. Links wird das Ziel angegeben, welches im Höhenprofil nun ganz rechts liegt, links wird der Name des Ziels angezeigt. Die dicke fallende Linie gibt wieder der Gleitpfad bei MC 0 oder entsprechend der Voreinstellungen aus dem "Höhenmodi" Menü wieder.
Im Beispiel hier ist als Ziel "To> Offenburg" vorgegeben, die gleiche Situation wie oben, aber diesmal mit 40 km/h Wind aus 270 Grad. Deswegen wird es nicht über den Bergrücken reichen, von Luv und Lee ganz abgesehen, auch werden Berge durch die Vereinfachungen im Programm fast immer zu niedrig angegeben!

In der Karte wird mit der roten Markierung eine voraussichtliche Grundberührung / Kollision auf dem direkten Weg zum Ziel angezeigt, egal ob man gerade kreist oder gerade aus fliegt. Eine Sicherheits-Überflughöhe wird hier nicht berücksichtigt. Im Gegensatz zur Kurslinie wandert die Anzeige für die Kollision zwischen Position und Ziel auf der Karte mit.

 

 

 

 

Etwas komplizierter wird die Sache, wenn Sie eine Task mit Anzeige zum Ziel um den letzten Wendepunkt aktiviert haben. In diesem Fall repräsentiert die senkrechte Linie den letzten Wendepunkt, das Höhenprofil wird im geraden Flugweg dorthin angezeigt und nicht zum Ziel.
Beim Kreisen werden die beiden letzten Schenkel angezeigt, links erscheint dann der letzte Wendepunkt im Profilfenster. Das Höhenprofil wird für den geplanten kürzesten Flugweg um den Wendepunkt angezeigt, von der momentanen Position zum Wendepunkt und dann zur Ziellinie. Der Gleitpfad wird für beide Schenkel separat berechnet und kann durch Windeinfluss am Wendep