GPS_LOG WinCE (C) HANDBUCH  == Stand: 13.06.12 == Version: >1.2.8.11

Dieses Programm ist Teil meines GPS_LOG-Logger und Navigations-Programms für Segelflugpiloten für WIN CE PCs, Win-Mobile, PNAs.
Es läuft auf PocketPCs mit ARM, MIPS und SH3 Prozessoren und PalmPCs mit MIPS und SH3 Prozessoren. 
Laden Sie aus der Liste auf meiner Homepage  die für Ihren Pocket-PC passende Version des Programms und dazu die passende Sprachausgabe-DLL-Datei. Karten und aktuelle Hilfe aller Art finden sie über das GPS_LOG Forum bei Yahoo.

Das Programm arbeitet mit jedem externen Gerät zusammen, das NMEA Daten-Sätze mit Positions- Flugweg- und Richtungsangaben ausgibt. 

- Es unterstützt unter anderem auch Filser, Cambridge, Westerboer, Volkslogger, Posigraph , EW, Borgelt B50 und Flarm Geräte incl. Flarmnet-Funktion. 
- Es wurde nicht speziell für wettbewerbsmäßig fliegende Piloten entwickelt, kann aber auch zum Loggen von GPS Daten im IGC.-Format (ohne Zertifikat) benutzt werden. Diese werden nur bedingt im OLC anerkannt.

- Position, Geschwindigkeit, Flugweg, Entfernung und Kurs zu einem "Wegpunkt" sowie die dorthin benötigte Höhe und andere nützliche Informationen werden in Echtzeit dargestellt. 

- Eine "moving map" zeigt den Flugweg, sowie Wegpunkte, die im Flug angelegt wurden, auf einer zuvor angelegten Karte, die Lufträume und topografische Daten anzeigen kann. Bei Einflug in definierte Lufträume ertönt Alarm.

- Eine "Thermik" Funktion wurde fürs Kreisen in der Thermik entworfen, um das Zentrieren von Aufwinden zu erleichtern und Abdrift und den Wind zu beobachten. Der Wind kann auch automatisch aus dem Kreisen und ev. dem Geradeausflug ermittelt werden. 

- Die Endanflughöhe kann mit Windkorrektur und einer Polare berechnet werden. 
- Das Programm loggt Daten, auch im IGC Format. Diese IGC Daten kann es für eine nachträgliche Flugauswertung auch abspielen. 
- Über die "Above Ground Level" (AGL) Funktion kann auch die Höhe über Grund in einige Berechnung einfließen.

- Ein Zubehör-Programm zum Umwandeln von ESRI Karten in GPS_LOG WinCE Karten wird im GPS_LOG Win32 (Die Version für Windows PC) mit angeboten.  Henryk Birecki

ABLEHNUNG JEDER GEWÄHRLEISTUNGEN

Benutzer von GPS_LOG WinCE und Zubehör-Software müssen diese Vereinbarung akzeptieren. 
Wenn Sie diese Vereinbarung nicht akzeptieren, dann benutzen Sie GPS_LOG WinCE bitte nicht. 
Der Autor haftet nicht für Schäden.

"GPS_LOG WinCE WIRD ANGEBOTEN WIE ES IST. DER AUTOR LEHNT ALLE GEWÄHRLEISTUNGEN OHNE LEISTUNGSGRENZE AB, AUCH DIE GEWÄHRLEISTUNGEN DER VERWERTBARKEIT UND DEN NUTZEN FÜR IRGEND EINEN ZWECK. DER AUTOR ÜBERNIMMT KEINE HAFTUNG FÜR SCHÄDEN DIREKT ODER INDIREKT, DIE SICH AUS DEM GEBRAUCH VON GPS_LOG WinCE UND DER ZUBEHÖR- SOFTWARE ERGEBEN KÖNNEN, SELBST WENN DER AUTOR VON DER MÖGLICHKEIT SOLCHER SCHÄDEN UNTERRICHTET WORDEN IST." 

"DER ÜBERSETZTER LEHNT JEDE HAFTUNG FÜR SCHÄDEN AB, DIE SICH AUS DEN HIER ENTHALTENEN ANGABEN UND AUS EINER FEHLERHAFTEN ÜBERSETZUNG DES HANDBUCHS ODER VON PROGRAMMINFORMATIONEN ERGEBEN. IM ZWEIFEL VERWENDEN SIE DAS ENGLISCHE ORIGINALHANDBUCH"

Dies betrifft besonders Angaben des Programms welche die Flugsicherheit beeinflussen (wie Windangaben und erforderliche Höhe für Endanflug). Solche Angaben sind sehr ungenau und von zu vielen menschlichen und technischen Faktoren abhängig.

Beachten Sie die Angaben unter Bekannte Probleme.
GPS_LOG WinCE und Zubehör-Software kann frei verbreitet werden solange damit kein Handel getrieben wird.

Die Programme in diesem Paket sind kostenlos, freeware, aber kein öffentliches Eigentum. das (C) COPYRIGHT 1998-2011 liegt bei Henryk Birecki, alle Rechte vorbehalten.

Kontaktieren Sie für Anregungen, Anfragen, Fehlerberichte: E-mail: birecki(et)hpl.hp.com  
für Fragen der deutschen Übersetzung oder zu topografischen Karten: michael.joachim(et)web.de
technische Unterstützung und Luftraumkarten durch  elmar.kuemmel(et)t-online.de.
(Die Zeichenfolge "(et)" in der e-mail Adresse bitte gegen ein "@" austauschen)

Deutsche Installationsanleitung unter www.m-joachim.de

SPEICHERKARTEN

Wenn GPS_LOG Speicherkarten für Kartenmaterial, Wegpunkte, Polar-Dateien ... nicht findet, erstellen Sie einen "\My Documentes" Ordner auf der Speicherkarte, in welchem Sie die Dateien ablegen. Dies ist eine Windows-Bedingung. Windows beschränkt auch die Anzahl der Unterordner auf Speicherkarten, so dass Sie möglicherweise ihre Hierarchien abflachen müssen. Dies gilt ev. nicht für neuere Systeme.

BEKANNTE PROBLEME

Einige Windows-CE-PCs wie Compaq Aero haben Funktionen zum Schließen aller aktiven Programme. Wenn GPS_LOG läuft, kann diese Funktion zum "Aufhängen" des Geräts führen, ein "hard-reset" wird dann notwendig. Ist das Programm verdeckt, starten sie es nochmal, nur jeweils eine Version des Programms kann jeweils gleichzeitig betrieben werden.

Das Programm wurde für die ARIAL-Schrift konzipiert. Es sollte auch mit anderen True-Type-Schriften funktionieren. Ältere Geräte unterstützen True-Type Schriften nicht, die Verwendung solcher Systeme erfolgt auf eigenes Risiko.

Das Programm wurde nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, trotzdem sind einige Funktionen experimentell und können Fehler enthalten. Die NMEA-Kompass-Funktion für Windermittlung wurde mit idealen Daten getestet. Kompassfehler von mehr als 2 Grad machen die Funktion sinnlos. Ähnliches gilt für alle Funktionen, die auf der Wahren Eigengeschwindigkeit (TAS) beruhen. Die inzigen Geräte, welche hier brauchbare Daten liefern, sind das Borgelt B50 und das Cambridge 302 Variometer.

Falls Sie Fehler finden, melden Sie diese bitte (in englischer Sprache) an mich.

Schließen Sie also GPS_LOG immer über das GPS_LOG Menü.

GPS_LOG WinCE PROGRAMMBESCHREIBUNG

 PocketPC Windows CE 3.0 und höher entfernen die Task- Zeile oben im Display um die Kartendarstellung zu vergrößern. Auch die CE-Toolbar am unteren Rand kann abgeschaltet werden, wechseln Sie aber dann bitte nicht in ein anderes Programm.

 

Deutschsprachige Programmversion: mittels der entsprechenden Datei GPS^LOGCEresDLL.dll im Ordner "Windows".

FLUGDATEN- ANZEIGE

Position , Doppelklick schaltet zu Zeit und Aufgabe weiter, alternativ aktuelle Flugdaten km/h / Kurs / Höhe.
kph: km/h Geschwindigkeit über Grund,
g: Flugrichtung (missweisend) und m: Höhe über Geoid - oder G: über Grund (AGL) oder  D: Entfernungen, geschätzt, fl: FL=korrigierte Standard-Atm.-Druckhöhe in ft/100, FL: = Flugfläche bei Standard-Atmosphäre bei 1013,2 mb, I: IAS / Airspeed, höhenkorrigiert ohne Windeinfluss  , S: MC Sollfahrt,  T: MC Wert, L/D: Gleitzahl, .... mehr dazu siehe unten ) 
Ein Doppelklick schaltet die Zeilenanzeige zu Vario und Wind weiter.
Zieldaten: ZI: (oder To:) Wegpunkt ":” rechnet ohne Wind- Korrekturen, ">" mit Wind, Umschalten mit Doppelklick auf ZI: oder To:
km: Entfernung zum Ziel, Richtung zum Ziel in "g" Grad und + Meter über, - unter nötiger Endanflug-Höhe.

Durch Doppelklicken können Sie durch mehrere Anzeigen durchwählen, durch "Wischen" über das Flugdaten-Feld kommen Sie zur Schnelleinstellung für einige Daten, die im Flug verändert werden sollen. Im Menü "Bearb./ Navigation umschalten" können Sie die Flugdatenanzeige ganz oder teilweise ausblenden. Unter "Opt./ Optionen/ Anzeige, CE-Toolbar unsichtbar" können Sie zugunsten der Kartendarstellung die CE-Toolbar ausblenden (Vorsicht).

Koordinatenangabe der aktuellen Position in der ersten Zeile.

Beispiel für Varioanzeige in der zweiten Zeile.

Beispiel für Team-Funktion in der ersten Zeile der Flugdatenanzeige. Die Positionsangabe an Teamkollegen kann, wie in diesem Beispiel, in verschlüsselter Form erfolgen. Die Leerzeichen dienen nur der besseren  Lesbarkeit.

In der zweiten Zeile: Geschwindigkeit über Grund, Bearing und IAS (indicatet air speed).

Zeitanzeige in der ersten Zeile, 3.75h = Minuten im Dezimalformat, 3h45 = Zeitformat
Windanzeige, ermittelt aus S = (straight) Geradeausflug und Wert, C = (circling) Kreisflug, 
T = (turning) Kurvenflug. Doppelklick schaltet zu Geschw./ Kurs und Vario weiter.

Zieldaten: ZI> Wegpunkt ">” rechnet mit Wind Korrekturen 
(Ohne Wind wird Doppelpunkt ":" nach In / ZI verwendet)

30.9km Entfernung, nötige Richtungsänderung zur Korrektur 86°Rechts, benötigte Höhe.

A: Aufgabe, bisher geflogener Teil und Geschwindigkeit und noch zu fliegender Teil.

Geschwindigkeit und Richtung über Grund. "I:" = IAS  (GPS- Grunggeschwindigkeit mit Höhenkorrektur, bei Windstille sollte sie der Fahrtanzeige entsprechen, die Differenz ist Wind.  "F:" = Sollfahrt,  

"S:" = Sollfahrt MC = 0 , "T:" = (thermal)  MacCready Wert,  für vertikale Luftbeweg. =0 empfohlene Geschwindigkeit,  "L/D" = aktuelle Gleitzahl,  "G:" Höhe über Grund .


Angezeigte Notiz aus einer MAP Datei zum gewählten Ziel.

Anmerkung: Bei Verwendung der metrischen Anzeige wird das 'm' nach der missweisenden Richtungsangabe durch 'g' ersetzt.

Unter "Opt. / Optionen / Versch.1." Können Sie zwischen Doppelklick und einfachem Klick für die Aktivierung der sensiblen Bereiche des Displays wählen.

Wenn Kompassdaten zur Verfügung stehen, können Sie zwischen Flugrichtung und Kompassanzeige ( mit "h" gekennzeichnet) umschalten. Sie haben viele verschiedene Auswahlmöglichkeiten, welche Werte angezeigt werden. 

GPS_LOG Wince.EXE benutzt COM1: um sich an ein GPS anzuschließen. Es verbindet sich standardmäßig mit 4800 Baud. Diese Parameter sollten durch die Optionen im Programm voreingestellt werden. Es akzeptiert sieben Arten üblicher NMEA Datensätze: RMC, GLL, GGA, VTG, und HDM, HDT und HDG (magnetische Kompassdaten), sowie den Garmin eigenen RMZ Datensatz. Sie können in den Optionen zwischen RMC, GLL- VTG, und GGA- VTG Kombinationen für Positions- und Geschwindigkeitsdatensätzen auswählen.

Anmerkung: Wenn Sie versuchen, dieses Programm an einem GPS im "Simulator" Modus zu benutzen, erhalten Sie kein Signal. Einige (nicht alle) GPS Geräte senden NMEA Datensätze, die im Simulator Modus als ungültig markiert sind. Ungültige Datensätze werden von diesem Programm ignoriert. 

Ich habe dieses Programm mit einem Garmin 12XL entwickelt. Wenn Sie Probleme mit einem anderen GPS Empfänger haben,  aktivieren Sie bitte im GPS alle Datensätze um diese in ihrer rohen Form aufzuzeichnen. Um diese aufzuzeichnen aktivieren Sie unter "Opt./ Optionen/ Aufzeichnung" das "Rohdaten” Kästchen im GPS_LOG (Diese Option wird bei Programmende zurücksetzt). 

Hierdurch wird der Datensatz " ..\Meine Dokumente\GPS_LOG WinCE\rawGPS_LOGdata##!!.txt” erzeugt (oder an die bestehende Datei angehängt). Darin werden alle Daten, die über den seriellen Port kommen, ablegt. Schicken Sie mir diesen Datensatz und ich werde versuchen, ihn für Sie verwendbar zu machen. 

 

FLUGZIEL ANZEIGE

Das Programm speichert bis zu 15 ausgewählte Ziele. Wenn Sie mehr Ziele auswählen, ersetzt das Neue das Älteste. Sie können zwischen ihnen durch Doppelklicken auf der Anzeige umschalten. Rechts schaltet vorwärts, Links zurück. Die maximale Zielanzahl (bis zu 15) kann unter " Opt./ Optionen/ 1.VerSCH. /Ziel# " eingestellt werden. Durch Druck auf den Namen eines Ziels für eine Sekunde, wird eine Notiz angezeigt, wenn eine mit dem Wegpunkt in der Datei gespeichert ist. 

Aktivieren von "Zum Zielpunkt" unter "Opt./ Höhenmodi" Option in macht aus dem gewählten Zielpunkt das Ende einer Aufgabe / Task. Notizen können nicht mit Aufgaben / Task Punkten verknüpft werden. 

  

Doppelklicken auf "ZI:" ändert es zu "ZI>" und umgekehrt ( Zi = To, In = At, kF = Kilofeet). Das ">" bedeutet, dass Sie die Windberechnung und Polare für ihre Endanflughöhe und Kurs zum Ziel einbeziehen (Vorsicht, möglicherweise ungenau). Der Kurs wird entweder als Kurs über Grund angezeigt, oder, wenn Sie Windkorrektur gewählt haben und der Wind berechnet werden konnte (Abdrift-Anzeige links der Karte erscheint), als Kurskorrektur mit Buchstaben "L" oder "R" für Links oder Rechts oder wahlweise durch Pfeile angegeben.

Wenn Sie in einem automatisch erkannten Sektor, wie unter "Opt./ Höhenmodi" eingestellt, kreisen, wird das Ziel mit den Buchstaben "In" statt "ZI" dargestellt. Wenn das Ziel ein Aufgaben- Wendepunkt mit einem Sektor ist, hängt es vom Sektor ab, ob  "In"  oder "ZI" angezeigt wird.

Teilweise werden statt der deutschen "ZI:" und "In:" die englischen Indikatoren "To" und "At" verwendet!

 

SCHNELLEINSTELLUNGEN  

Sie müssen sich nicht durch die Menüs wählen, um manche Einstellwerte zu ändern. Dazu müssen sie nur über mehr als das halbe Navigationsfenster, welches die Position und Zeit sowie Kurs und Wind anzeigt, horizontal wischen, egal in welche Richtung. Danach erscheint ein Eingabefenster in welchem Sie den Gewichtsfaktor "WGT" für die Flächenbelastung der Polare, den Mückenfaktor, die Grundeinstellung der Gleitzahl, die ohne Polare verwendet wird und den Wind eingeben können.  

(Bild aus engl. Version)

Die aufwärts- abwärts- Eingabefelder verändern die Werte, die Windrichtung kann durch Klicken über oder unter den Wert verändert werden. Ein Klick auf die Anzeige schaltet zur nächsten Funktion weiter, "OK" beendet die Funktion. Die so gesetzten Werte werden nicht als Standardwerte übernommen, es sei denn, Sie öffnen sie im Menü "Opt./ Optionen" und legen sie dort als Standartwerte fest. Es werden die voreingestellten Maßeinheiten verwendet, Winkel rechtweisend. Windangaben sind nur gültig bis zum nächsten Wert vom Instrument, durch Kreisen oder manuell gesetztem Wind.

Ein Klicken auf das Menü "Bearb." ersetzt den Klick auf das "OK" Feld, wenn das Schnellverstellungs- Fenster sichtbar ist. 

Während der Schnellverstellung wird die Funktion der Tasten und Richtungstaste geändert. Die Auf- und Ab- Tasten haben die Drehknopffunktion, Rechts- und Links- Taste und Taste 2 und 3 ändern die zweiten Eingabewerte wie Windrichtung oder MC Einstellung. Ein Druck auf 4 gefolgt von 1 ändert die Auswahl, 1 gefolgt von 4 bestätigt die Eingabe wie "OK". Die Richtungstasten erzeugen ein kontinuierliches Signal und sollten deshalb nur kurz gedrückt werden. Sie sind für eine 1/4 Sekunde entprellt und sollten deshalb mehrfach kurz getippt werden.

 

ZEITFORMAT und ANZEIGE

Das in die Flugweg-Datei geschriebene Zeitformat ist das gleiche, das auch auf dem Display angezeigt wird. Das Standartformat ist das Dezimalformat das auch in Tabellenkalkulationsprogrammen einfach verwendet werden kann. Auch deshalb zählt das Programm die Zeit auch mit mehr als 24 Stunden über Tagesgrenzen hinweg.

Klicken auf die angezeigte Zeit schaltet die Zeitanzeige von Startzeit um auf Stoppuhrfunktion. Wollen sie die Uhr zurücksetzen, können  Sie dies im "Opt./ Zeit" Menü machen.

Die Zeitanzeige kann unter Opt./ Optionen/ 1 Versch.  mit "Zeit in Minuten" von Dezimalminuten 0.75h auf 0h45 Minuten umgestellt werden.

 

GRAFISCHE DARSTELLUNG 

Das GPS_LOG WinCE Programm stellt den Flugweg als farbige Linie dar, ein blinkender Cursor zeigt die aktuelle Position auf der Karte. 
Der Cursor in Gestalt eines Pfeils zeigt die ungefähre Flugrichtung an (45°). Nähert sich die Position einem Kartenrand, springt die Karte, 
um den Cursor wieder auf Mitte des Displays zu bringen. 

Sie können den Abstandswert für den Kartensprung in den "Opt./ Optionen/ Karten" unter "Rand" ändern. 
Bei größeren Werten springt die Karte bei größerem Randabstand. Nach dem Verschieben der Karte wird der Flugweg 
aus den Daten des Cachespeichers wieder hergestellt, währenddessen ist der Cursor nicht sichtbar. 
Der Pfeil-Kursor kann durch eine eigene Grafik ersetzt werden. Der Standart-Cursor ändert seine Richtung in 45 Grad Schritten, 
ein benutzerdefinierter Cursor kann in kleineren Schritten wechseln.

Auf farbigen Displays (8 Bits pro Bildpunkt oder mehr) wird der Flugweg farbig dargestellt. Sie können diese Farben in der mitgelieferten Datei:
^GPS_LG#^.TCL Ihren Bedürfnissen anpassen. Um eine schwarze Spur zu bekommen, setzen Sie alle Werte auf Null. 
Wenn das Programm diese Datei nicht findet, wird die Standardeinstellung verwendet.

Wenn der Cursor sich im sichtbaren Teil der Karte befindet, wird die Karte gedreht, so dass die Flugrichtung nach oben weist. Es wird nur gedreht, wenn der Wert der Drehung kleiner ist, als die auf unter "Opt./ Optionen/ Kompass" angegebene Toleranz. Der Drehwert hängt von den Richtungsangaben der GPS Einheit ab, oder von aufgezeichneten Werten. Das Symbol "Drehe Karte" links oben am Rand der Karte stellt die Karte auf den Kopf, wenn die Drehung aktiviert ist. Dies kann unterdrückt werden durch Deaktivieren von "Kurs immer oben" unter "Opt./ Optionen/ Karten" ( dann erscheint   auf dem Symbol). 
Dies kann auch vorübergehend durch Klicken auf das "Drehe Karte" Symbol (  Abbild auf dem Symbol) unterdrückt werden (Norden oben). Nochmaliges Klicken des Symbols stellt die Drehung der Karte wider her. Wenn  "Kurs immer oben" nicht aktiviert ist, dreht das "Drehe Karte" Symbol die Karte um 180 Grad. Die Symbole und ihre Legenden drehen nicht mit.

Wenn in dieser Funktion der Abstandswert des Cursors vom Kartenrand auf weniger als 25% gesetzt wurde, 
wird beim neuen Laden der Karte der Cursor im unteren Drittel platziert, um mehr Sicht nach Vorne zu gewähren.

Sie können die Karte auf dem Display mit dem Stift verschieben um sie zu überprüfen oder einen gespeicherten Flug anzusehen.

Wenn Sie die Karte während des Flugs verschieben, ist die automatische Kartenrotation unterdrückt, bis Sie den Cursor zurück in den Bereich 
innerhalb der Kartenränder bringen. 

Orte auf der Karte werden durch verschiedene Symbole und Linien mit Legenden angezeigt. 
Das Programm benutzt 16 vordefinierte Symbole, die Sie auf jeder Karte benutzen können. 
Im Flug erzeugte Wegpunkte werden mit den Symbolen in der rechten Spalte des Bilds durchnummeriert. 
Als Standardeinstellung für Symbole die nicht gefunden werden wird ein leerer Kasten, siehe #18, gezeigt. 
Die Symbole #16 und #17 sind benutzerdefiniert. Sie können auch Ihre eigenen Symbole erzeugen, 
wie weiter unten beschrieben wird.

Unterstützung von VGA Bildschirmen und Bildschirm-Rotation "Kurs immer oben"

Die Version für Pocket PC 2003 enthält die Fähigkeit das Display zu drehen. Einige Geräte sind mit VGA Bildschirmen ausgerüstet. 
GPS_LOG unterstützt diese Fähigkeiten. Weil das Programm für das Hochformat konzipiert ist, beginnt es in diesem Format und schließt mit diesem Format. 
Der Benutzer kann unter Optionen / Anzeige auswählen, wie die Auflösung für die Karte verwendet wird.

Zubehör-Programme zum Umwandeln von ESRI Files und ERC INFO (E00) formatierte Karten in GPS_LOG WinCE Karten 
werden im GPS_LOG Win32 Paket (für WINDOWS PC) mitgeliefert. 
 
Unicode Unterstützung
Mit Ausnahme der IGC-Daten und Logger-Daten-Bereiche ist GPS_LOG ein vollständig Unicode-taugliches Programm.
Das bedeutet, dass Sie Namen in jeder Sprache und Schrift eingeben können und diese ordentlich angezeigt werden. 
Dazu müssen Sie diese Schriften auf ihrem System installiert haben und Ihre System diese Schriften auch unterstützt. 
Auf einem PC deckt Arial Unicode MS fonts die meisten Bedürfnisse ab, die Dateigröße von 22 MB überfordert aber einen PDA. 
Meist wird man aber nicht alle Schriften / Sprachen zugleich auf einem PDA benötigen.
Hier ein Beispiel für die Verwendung japanischer Schrift.


Dateien, die von der PC-Version GPS_LOG WinXX ohne weitere Spezifizierung erstellt wurden, werden UTF8 codiert. Unglücklicherweise können einige ältere PDAs wie der Compaq Aero 1550 solche Dateien nicht lesen. Deshalb werden diese Dateien wie ASCII Standard-Dateien behandelt. Wenn das Programm einen Kommentar wie ";ASC" (ohne Leer- oder Anführungszeichen) am Beginn der ersten Zeile findet, liest es die Datei als ASCII-Datei.

Schriftunterstützung

Einige Windows-CE Geräte unterstützen font-linking, d.h. das Programm FontLinker sucht nach einem Zeichen, das in der eingestellten Standardschrift nicht vorhanden ist, in einer verlinkten Ersatzschrift. Die funktioniert in allen Programmen, die mit der Standardschrift arbeiten. Zusätzlich kann man bestimmen, welche Zeichen aus der Ersatzschrift verwendet werden sollen, selbst wenn sie in der Standardschrift vorhanden sind. Bei der GPS_LOG WinCE Version OS3 und höher ist das Programm FontLinker beigepackt, das sie auf Ihrem Gerät verwenden können. Standard-Schriften sind ASCII Schriften, verlinkt sind alle anderen. Das Programm zeigt Ihnen auch den Namen einer bereits verlinkten Schrift. Sie definieren die Ersatz-Zeichen mittels hexadezimaler Codierung durch vier Ziffern. Wie im Beispiel links können Sie einen ganzen Bereich definieren. Hier werden Standard-Ersetzungen von japanischen und chinesischen Schriftzeichen vorgenommen. Für Koreanisch wird nur Zeichen 005c ersetzt. Beachten Sie, dass das Ersetzen des Zeichens 005c (dezimal 92, "\")nicht ratsam ist, da der Gegen-Schrägstrich "backslash" durch das Yen-Zeichen ersetzt würde!

Durch die Verwendung der Eingabemaske und das Drücken des "Link" Knopfes wird die Information nach einigen ungenügenden Überprüfungen in die Registry geschrieben. Übernommen wird die Verlinkung erst nach einem Neustart des Geräts.  FontLinker funktionierte bei ersten Tests mit PocketPC 2003 Betriebssystem, nicht aber mit OS3!


KURSLINIE / FLUGWEG

Sie können die Kurslinie auf dem Display darstellen. Sie wird als 2 Bildpunkte breite schwarze oder dunkle blaue Linie fixiert dargestellt. Die Kurslinie verbindet den unter "Ziele" eingestellten Wegpunkt mit Ihrer aktuellen Position. 

Unter "Opt./ Optionen/ Karten" stellen Sie ein, ob die Kurslinie gezeigt wird. 

Sie wird normalerweise nicht gezeigt wenn eine Aufgabe auf dem Display dargestellt ist, es sei denn dies wird unter "Opt./ Optionen/ Aufgabe"  eingestellt. 

Ändern Sie Ihr Ziel im Flug wird die Kurslinie mit leichter Verzögerung dargestellt, dies ermöglicht eine schnellere Auswahl von Wegpunkten.

Ihr zurückgelegter Flugweg wird durch eine farbige Linie dargestellt, warme Farben stehen für Steigen, kalte Farben für Fallen.

 

WENDEPUNKTE / WEGPUNKTE / WAYPOINTS

Das Symbol   am unteren Display- Rand ruft eine Liste von Wegpunkten auf, aus welcher Sie ein Ziel wählen können. Diese Liste ist in einer Waypoints- Datei (waypoint.dta) gespeichert, die zuvor gewählten werden kann "Datei/ Wegpunkte" oder  (Format siehe unten). Sie können auch ein Ziel durch Klicken auf ein Kartensymbol auswählen (nicht bei binären Karten), wenn dieses in der Datei Höheninformationen enthält. Beim Auswählen eines Wendepunkts für eine Aufgabe wird ein zusätzliches Auswahlfeld aufgerufen, mit welchem Sie jenen Wendepunkt in einen Kontrollpunkt verwandeln können. Kontrollpunkte erscheinen als Wendepunkte auf der Karte und werden als Wendepunkte für die Navigation behandelt, werden aber nicht in die erklärte Aufgabe übernommen und nicht auf den Logger geladen, es sei denn dieser unterstützt dieses Kontrollpunkt- Format. 

Im unteren Feld werden Name, Platzhöhe, Entfernung, und Kurs und ev. vorhandene Notizen für das ausgewählte Ziel dargestellt. Beachten Sie, dass die Höheninformation aus der Höhendatei übernommen wird, wenn in der Wegpunkt-Datei keine Angaben enthält.

Durch Klicken auf die Fläche "Bearbeiten" können diese Angaben geändert werden.

Durch Ersetzen des ersten Buchstabens des Namens des Wegpunkts durch Semikolon " ; " kann dieser provisorisch ausgeblendet werden. Diese Methode ist vor allem für versehentlich im Flug gesetzte Wegpunkte gedacht.

Sie können die jeweils von GPS_LOG verwendete Wegpunkt- Datei ändern unter "Datei/ Wegpunkte..." Das Programm erinnert sich an die zuletzt benutzte Datei, diese wird standardmäßig benutzt, wenn Sie das Programm wieder hochfahren. 

Am PC können Sie die Inhalte der Dateien z.B. mit dem Programm "Editor" ändern.

GPS_LOG erinnert sich an bis zu fünfzehn Ziele, die Sie ausgewählt haben. Wenn Sie mehr Ziele auswählen haben, ersetzt das Neue das Älteste. Sie können zwischen ihnen durch Doppelklicken in der Ziel- Anzeige umschalten, rechts wählt vorwärts, links zurück. 

Sie können auf diese Anzeige zugreifen, selbst wenn keine GPS Daten empfangen werden. Im Beispiel wird die Entfernung zum Wegpunkt (30.9km im Bild) und Richtung von der GPS Standard Position aus berechnet. Zum Steuern dieser Funktionen können die Hardware- Tasten wie oben beschrieben benutzt werden. 

Druck auf das Symbol am unteren Rand speichert die momentane Position als Wegpunkt und fügt sie der aktuellen Waypoint- Datei mit dem Namen "Waypoint x" hinzu, wobei x eine fortlaufende Zahl ist, wenn unter "Opt./ Optionen/ Aufzeichnung" die Auswahl "Speichere gesetzte Punkte" aktiviert ist. Andernfalls wird die Position nur in der Karten- Datei gespeichert. Gesetzte Wegpunkte werden auf der Karte als kleines Quadrat mit einer Ziffer oder einem Buchstaben markiert, ein entsprechender Symbol-Code wird in die Datei gespeichert. Sie sollten die Waypoint- Datei später überarbeiten und die Wegpunkte mit der richtige Höhe versehen. Auch die Karten- Datei sollten Sie überarbeiten. Dies sollte nach dem Flug geschehen! Wählen Sie "Bearb./ Bearbeiten gesetzten Punkt". Sie können z.B. auch das Karten Symbol mit dem Symbol-Code dort ändern. Alternativ ändern Sie die Datei am PC mit "Microsoft Word".

Im Flug gesetzte Wegpunkte werden mit Datum und Uhrzeit (UTC) in der Waypoint- Datei gespeichert. Die Zeitangaben stammen vom Rechner. Falls Höhendaten für die Höhe über Grund verfügbar sind, wird diese Höhe mit gespeichert. Die Wegpunkt Markierung enthält dann diese Höhenangabe über Grund.

Wenn Sie einen Wegpunkt auf der Karte anwählbar machen wollen, obwohl er sich nicht zum Landen eignet, dann ersetzen Sie das Komma nach dem Symbol- Code durch ein "^"  Z.B.:

Mt Rose Peak ,39,20,38,119,55,9.7,10813, 11^10,900

 

HINZUFÜGEN, VERÄNDERN (LÖSCHEN) von WENDEPUNKTEN und KARTENSYMBOLEN

    

Verwenden Sie  "Opt. / Symbol zur Karte .. oder Wegpunkt zur Datei .. " um auf diese Menüs zuzugreifen, oder gehen Sie über die Schaltfläche Wegpunkt / Ziel und durch Klicken auf [Neu]. (Funktioniert nicht mit binären Karten)

Die Koordinaten können in Grad, Minute und Sekunde oder in Grad und Dezimale wie oben dargestellt, eingegeben werden.

Verwenden Sie nicht das "\" Zeichen vor den neuen Namen! Das gleiche gilt für "^", das Landefeldkennzeichen. 
Für ein Kartensymbol tragen Sie den Namen und den Symbol # Code zur Darstellung als Kreisangaben, Legende, Zeige Symbol- Info , Bogen- oder Liniendarstellung (negative Werte) ein. Tragen Sie keine Bogen und Linien- Information unter Bemerkg. ein. Beachten Sie dazu die zusätzlichen Informationen über das Karten- Dateiformat weiter unten.

Die Auswahl "Neue Datei" im Menü "Opt./ Wegpunkt zur Datei zufügen" ermöglicht Ihnen eine neue Waypoint- Datei anzulegen. Falls Sie eine vorhandene Datei überschreiben wollen, werden sie gewarnt. Leider ist WinCE mit einer ziemlich umständlichen Funktion zur Eingabe neuer Dateinamen ausgerüstet, wenn sie lediglich die Waypoint- Datei wechseln wollen, benutzen sie "Datei/ Wegpunkte" oder das Symbol am unteren Rand.

Die "Von Datei" Schaltfläche im "Opt./ Symbol zur Karte.. " Menü erlaubt Ihnen das Importieren eines Wegpunkts in das Menü und damit auf die Karte. Der Wegpunkt Name wird dabei auf sechs Zeichen gekürzt. Sie müssen nur noch die Darstellungsweise mit dem Symbol# Code auswählen. 

Wenn der Symbol- Code auf "-4" (Bogen Definition) gesetzt ist, wird das Programm das Namenfeld mit der leeren Bogen- Definition ausfüllen. Es wird auch die Feldbezeichnung "Namen" in "Arc" geändert. CCW steht dabei ev. für Gegenuhrzeigersinn. Das gleiche geschieht bei Symbol- Code "-6", Bogen in ein Polygon einbezogen.

Ist der Wert auf "-2" gesetzt, erscheint ein zusätzliches Feld für den Wert der Füllfarbe. Ist dieser nicht auf 0 gesetzt, erscheint eine Farbe. 

Sie können im Flug einen Wegpunkt hinzufügen indem Sie auf das Symbol tippen.

Das "Opt./ Symbol zur Karte zufügen" Menü wird auch benutzt um einen im Flug gesetzten Wegpunkt zu bearbeiten ("Bearb./ Bearbeite gesetzten Punkt"). Das Setzen eines Semikolons ";" vor den ersten Buchstaben des Namens löscht das Symbol von der Karte. Wenn Sie nicht den zuletzt gesetzten Wegpunkt ändern wollen, bewirkt ein Klicken auf "Abbruch" ein Weiterschalten auf den nächsten gesetzten Wegpunkt, wenn einer vorhanden ist. 

Sie können im Flug gesetzte Wegpunkte nicht hinzufügen, nur bearbeiten. Sie können das Symbol in ein anders Symbol umändern aber beachten Sie, dass es  ans Ende der Datei gestellt wird, deshalb werden Sie gebeten werden es nochmals zu ändern. Klicken Sie dann einfach auf [Abbruch].  

Symbole, welche durch Codes größer als Null definiert werden und Textsymbole "-5" werden sofort nach dem Erstellen dargestellt (einschließlich Kreisbogen), nicht aber alle anderen Symbole, die mit diesem Menü erstellt wurden. Sie müssen die Kartendatei geladen haben, um sie zu sehen. Machen Sie dies nachdem Sie alle Symbole hinzugefügt haben, die Sie brauchen. Einer binären Karte können Sie Symbole nicht hinzufügen.

Wenn unter "Opt. / Optionen / 1. Versch." Dezimalminuten ausgewählt sind, erscheinen beim Ändern und Erstellen von Wegpunkte die Bogenminuten als Dezimalzahl.

Tragen Sie die Höhe für Wegpunkte in Fuß oder Meter ein, passend zu den unter "Opt./ Einheiten" gewählten Einheiten. Ihre Angabe wird in den gleichen Einheiten in der Wegpunkt Datei gespeichert. 

Um Sounds und Bilder mit Wegpunkten zu verknüpfen, müssen die Dateiinformationen in das Notiz-Editor-Fenster eingegeben werden. Die Zeile muss mit "#" gefolgt von "i" für Bild oder "s" für Sound beginnen, der Dateiname muss unmittelbar ohne Leerstelle folgen. Beginnt der Dateiname mit "\" kann er auf beliebige Ordner / Speicherplätze verweisen, andernfalls bezieht er sich relativ auf den Ordner, der die GPSLG!LT.WAV Datei mit dem Sektoren-Alarm enthält.
Der Dateiinformation muss die Notiz folgen, wenn eine vorhanden ist.
Für Eagles Roost könnte die Information zum Beispiel so aussehen:

Nicht optimal, aber landbar
#i\bilder\EagleRoost.bmp
#sEagleRoost.wav

Trick: Beim Hinzufügen eines neuen Wegpunkte können Sie eine Höhe von weniger als –1000 angeben. Das Programm wird sie dann fragen, ob Sie den Ort als Standard-Ort definieren wollen, den Ort, an welchem das Programm startet. Die Änderung tritt in Kraft wenn Sie das Programm neu starten. 

Wenn Sie die Wegpunkt-Höhe mit "-1" angeben, fragt Sie das Programm, ob sie diese undefinierbare Höhe ändern möchten. Wenn Sie "Nein" angeben, wird das Programm die passende Höhe aus der Höhendatei suchen und bei Erfolg die Notiz "DEM Alt" zufügen, andernfalls kehrt es zum Wegpunkt-Editor-Fenster zurück. 

Wenn Sie einen Wegpunkt aus der Karte wählbar machen möchten, obwohl er nicht zum Landen geeignet ist, dann ersetzen Sie das Komma "," nach dem Symbol- Code durch ein "^"  Z.B.:

Mnt. Rose,11^10,900  

oder:    

Mnt. Rose,11^

 

AUSSENLADEFELDER / LANDOUT SITES

Klicken auf das Logo am unteren Rand oder "Bearb./ Suche Landeplatz" sucht die nächstgelegenen Landefelder, sortiert nach benötigter Höhe und Erreichbarkeit (AGL) und zeigt Entfernung und Kurs. Darunter werden alle vorhandenen Daten des gewählten Ziels angezeigt. Sie müssen Wegpunkte für diese Funktion geladen haben und Sie müssen Außenlandefelder in ihrer Waypoint.dta Datei mit "^" als erstem Zeichen der Zeile als landbar markiert haben. 

Die benötigte Höhe wird am Anfang der Zeile vor dem Namen ohne Einheiten gezeigt, absolute Höhe ohne Vorzeichen, relativ benötigte mit "+" (oder "-" wenn es nicht reicht). Wind und Polare werden unter Berücksichtigung der Geschwindigkeit für bestes Gleiten in die Berechnung, wie unter "Optionen" eingestellt, verwendet. 

Zum Steuern dieser Funktionen können die Hardware Tasten wie oben beschrieben benutzt werden

 

NOTIZEN für WENDEPUNKTE  und KARTENSYMBOLE

Wendepunkte, Aufgaben- und Karten Dateiformate lassen das Hinzufügen von Notizen zu. Wenn es eine Notiz zu einem Ziel gibt, wird sie angezeigt, indem eine Sekunde auf den Namen des Ziels auf dem Hauptschirm gedrückt wird. Sie müssen auf die dargestellte Notiz klicken, um sie wieder verschwinden zu lassen. Klicken auf ein Kartensymbol mit angefügter Notiz, lässt diese erscheinen.

Während eine Notiz angezeigt wird, bewirken die Pfeiltasten das Scrollen der Notiz. Dies gilt auch für Luftraum-Warnungen.

 

VARIOANZEIGE

  Diese Anzeige zeigt in der zweiten Zeile die Varioanzeige, integrierte Varioanzeige und den MacCready Wert für die empfohlene Fluggeschwindigkeit an. Wenn die Varioanzeige aus GPS Daten und nicht aus der Druckhöhe berechnet wird, so wird die Totalenergie-Kompensation nicht verwendet und der Wert ist nicht sehr zuverlässig. Der Integrationswert wird unter "Opt./ Optionen/ Polare" gewählt und sollte recht lang (20 sec.) gewählt werden um verlässlich zu sein. Geschwindigkeitsberechnungen verwenden diesen Integrationswert. Die Einheiten des MacCready Werts sind die gleichen wie die der Varioanzeige. Wenn keine externe Quelle für den MacCready Wert (B50 Vario) zur Verfügung steht, können sie ihn in dem Feld nebenan einstellen. Sie können auch aus der MacCready Anzeige auf Endanflughöhe umschalten. Sonst wird die "auf / ab" Steuerung durch den Buchstaben "B" ersetzt.  Ein "a" nach dem MacCready- Wert weist auf dessen automatische Einstellung hin.

Die Varioanzeige kann bei der Verwendung von Cambridge 300 oder Westerboer VW921 verschieden aussehen.

Wenn der MacCready Wert automatisch eingestellt wird, wird ein "a" dahinter angezeigt. Doppelklicken auf den MacCready Wert wechselt zwischen manueller und automatischer Einstellung. Die Automatische Einstellung wird aufgrund der vorhergehenden Thermik ("Opt. / Optionen / Thermik ") berechnet. Nur Thermik mit drei oder mehr Kreisen wird berücksichtigt. Sie können auch den empfohlenen MacCready Wert (mittleres Steigen) neben dem Flugzustand (zweite Zeile) mit einem "T:" davor sehen.

Das mittlere Steigen kann in der zweiten Zeile im Kreisen automatisch eingeblendet werden. Die Funktion kann unter ("Opt. / Optionen / Thermik ") gewählt werden. Die Varioanzeige sieht dann so aus:

Vz: 2.4 [ 2.0 ] m/s

im Beispiel ist "2.4" das mittlere Steigen, [2.0] ist der Durchschnitt im Aufwind, ein vorläufiger Durchschnittswert wird als <2.0> angezeigt. In den meisten Fällen wird die mittlere Steigrate dicht beim integrierten Steigen des letzten Kreises liegen. 

 

WINDBERECHNUNG

Das Programm kann den Wind auf verschiedene Arten berechnen. Beachten sie dazu Einstellmöglichkeiten unter "Opt. / Optionen / Wind "

Wurde eine Windkomponente berechnet, so wird die Abdrift durch ein Logo mit einem Pfeil am linken Kartenrand dargestellt. Die Farbe darunter gibt grob die Geschwindigkeit an.

In der Funktion "Spur manuell" bewirkt das Doppelklicken auf die Windanzeige, während das Programm in der Thermik- Kreisen Funktion läuft, dass die Werte der Wind Datei durch Daten ersetzt werden, die vom Wechsel der Geschwindigkeit über Grund abgeleitet werden, während Sie kreisen. Dies ist wohl die genauste Art, den Wind für dieses Programm zu bestimmen. Die Hauptfehlerquellen sind Schwankungen in der Fluggeschwindigkeit und der Drehgeschwindigkeit im Aufwindkreisen.

In der Funktion "Spur automatisch" wird der Wind automatisch bestimmt, während Sie kreisen. Sie müssen die Anzeige nicht doppelklicken. Jedoch sollten Sie die Anzahl der Zentrierkreise unter ("Opt. / Optionen / Thermik ") auf einen vernünftigen Wert setzen, damit Ihre Fluggeschwindigkeit zur Messung stabil ist. 

Im Modus 'Kompass' wird der Wind vom Kompass und dem GPS NMEA Sätzen bestimmt. Ausgegangen wird vom geraden und ebenen Flug. Zwei fortlaufende Datensätze aus zwei unterschiedlichen Richtungen werden benötigt. Klicken auf "Zurücksetzen" im "Wind” Menü setzt die Berechnungen zurück. 

In der Funktion "Fluggeschwindigkeit / TAS" wird der Wind aus der Differenz der Fluggeschwindigkeit (Externes Gerät nötig) und GPS NMEA Geschwindigkeit über Grund bestimmt. Drei fortlaufende Messwerte (im Geradeausflug) mit drei verschiedenen Kursen werden benötigt. Dazu werden externe Geräte mit TAS Ausgabe wie zum Beispiel Borgelt B50 oder IAS wie zum Beispiel LX-160 benötigt. Klicken auf "Zurücksetzen" im "Wind” Menü setzt die Berechnungen zurück. 

Dieser Modus schaltet beim Kreisen auf "Spur automatisch". Falls ein Gerät nur IAS bietet, nicht aber TAS, wird die IAS höhenkorrigiert, um TAS zu erhalten. Diese Korrektur ist nicht perfekt und kann Fehler in der Wind Berechnung verursachen. 

Im Modus "Alle Drei" wird der Wind von GPS, Kompassdaten und Fluggeschwindigkeit berechnet (externe Geräte mit NMEA Ausgabe vorausgesetzt). 

Im Modus "Instrument" wird der Wind vom externen Gerät wie Cambridge 302 Digital Variometer übernommen. 

Sie können auch manuell Wind ins "Wind" Menü eingeben. Tragen Sie einen gewünschten Wert mit Geschwindigkeit und Richtung ein. Diese Eingabe wird nicht in die Liste übernommen.

Die Liste zeigt die ermittelten Winddaten, die Neusten oben. Das Anklicken eines Eintrags in der Liste stellt diese Daten in die Editierfelder zum Verändern. Für die Berechnung wird nur der aktuelle Wind verwendet.

Der momentane Wind wird in der zweiten Zeile des Displays angezeigt "Wnd:". Durch Klicken auf den angezeigten Wind wird dieser durch zuvor gespeicherten ersetzt. Klicken links zeigt neuere Werte, rechts frühere Werte. Wenn Sie die Endwerte der Liste erreichen ändert sich die Auswahl nicht mehr. Damit können sie einen zuletzt ermittelten Wert ändern, wenn sie ihm nicht vertrauen. Der Buchstabe am Ende der Zeile weist auf die Messmethode "C" = circling / Kreisen "S" = straight / Geradeausflug hin. Siehe Opt./ Optionen/ Wind.

 

AKUSTISCHE und OPTISCHE SIGNALE 

Um die akustische Anzeige für Einfliegen und Verlassen von den Sektoren einer Aufgabe zu aktivieren müssen Sie unter Opt./ "Höhenmodi" "Automatisch" für die  Kreiserkennung  aktiviert haben. Wenn in einen Sektor eingeflogen wird, wird der Ton aus der Datei GPSLG!AT.WAV Datei gespielt, wenn ausgeflogen wird die GPSLG!TO.WAV Datei ertönen. Im Falle dass Sie die Endanflughöhe zum Aufgabenziel angezeigt bekommen, wird nur der Ton für den letzten Wendepunkt vor Ende gespielt. Wenn ein Tonsignal beginnt bevor ein anderes beendet ist, wird das zweite weggelassen. Das .Map Karten- Dateiformat unterstützt Lufträume mit Alarmfunktion. Bei Einflug in ein so definiertes Beschränkungsgebiet ertönt das unter GPSLG!LT.WAV definierte Tonsignal und ein  [LUFTRAUM] Signalfeld wird auf dem Display angezeigt.

Die [Luftraum] Anzeige auf dem Display bleibt sichtbar, bis sie den Luftraum wieder verlassen. Anklicken lässt die Anzeige nur kurz verschwinden und zeigt wiederum die zugehörige Notiz beim Wiedererscheinen an. Wird für ca. 2 Sekunden auf die [Luftraum] –Anzeige gedrückt, wird sie bis zum nächsten Eintritt in den beschränkten Luftraum oder bis zum nächsten Laden der Karte, gemäß den Einstellungen unter "Optionen / Warnzonen" verschwinden.

Der Sollfahrtgeber des Programms kann mit den Dateien GPSLG!SL.WAV und GPSLG!FS.WAV  akustische Signale für "langsamer" oder "schneller" ausgeben. Berechnet wird auf Grund der mittleren Sinkrate, der Polare und der MacCready Einstellung. Beim Kreisen bleibt der Sollfahrtgeber stumm, bei groben Fehlern wird öfter abgespielt. Die Einstellungen lassen sich unter Opt. / Optionen, 2Versch. ändern.

Sie könne im Programm die Fahrwerkswarnung aktivieren. Dazu verwendet das Programm die Datei GPSLG!GW.WAV, die beim Passieren der unter Opt./ Optionen/ 2 Versch.  eingestellten AGL-Höhe dreimal abgespielt wird. Deaktivierung durch Eingabe eines negativen Werts!

Tondateien müssen im  "\My Documents\GPS_LOG WinCE" oder "\My Documents" Ordner abgespeichert sein.

Sie können Töne jeder Art verwenden, wenn die Dateinamen richtig benannt werden. Überzeugen sie sich, ob Ihr Rechner Tondateien abspielen kann und die Systemeinstellungen angepasst sind und die Lautstärke hochgestellt ist.  Beim Abspielen von gespeicherten Flugwegdateien kann diese Funktion ev. versagen.

Wenn Sie im Display oder in den Positionsdaten Sterne sehen "*", bedeutet dies, dass die gezeigten NMEA Daten veraltet sind (entweder ihre GPS Einheit hat Ihnen nicht aktuelle Daten geschickt, oder es gab irgendwelche Verzögerungen im Datenfluss). Gleichzeitig dazu erscheint eine [Kein GPS] Anzeige in der linken oberen Ecke des Kartenfensters. Sie kann weggeklickt werden oder sie verschwindet beim nächsten NMEA GPS Signal am eingestellten Com-Port.

Falls keine Daten geloggt werden, wird ein schwarzer Strich am linken Bildschirmrand zwischen den Symbolen "Karte drehen" und "Karte vergrößern" angezeigt.

 

BERECHNETE GESCHWINDIGKEITEN und ihre DARSTELLUNG

Sie können durch Doppelklicken auf deren Darstellung umschalten zwischen der Anzeige:

  • der aktuellen Höhe, (GPS-Höhe oder besser Druckhöhe, wenn Daten von externem Gerät verfügbar)

  • geschätzten Fluggeschwindigkeit (airspeed) [I:] (Höhenkorrigierte Geschw. über Grund ohne Windeinfluss),  

  • empfohlene Fluggeschwindigkeit für MacCready = 0 in ruhender Luftmasse, windkorrigiert [S>]  

  • und empfohlene Fluggeschwindigkeit mit MC [F>].


Die empfohlene Fluggeschwindigkeit wird aufgrund der gewählten Polare, der durchschnittlichen Vertikalgeschwindigkeit und dem MacCready Wert berechnet und ist windkorrigiert. Eine angezeigte Fluggeschwindigkeit wird direkt von Borgelt B50 bezogen, wenn verfügbar. Wenn ein Cambridge 302 zur Verfügung steht, wird die angezeigte Fluggeschwindigkeit von der erhaltenen wahren Eigengeschwindigkeit durch Höhenkorrektur abgeleitet. Wenn Winddaten nicht verfügbar sind, sehen Sie Doppelpunkte "F:" oder "S:", also kein ">".

 

DARSTELLUNG von AUFGABEN / TASK INFORMATION

Während dem Fliegen einer Aufgabe kann GPS_LOG WinCE für den jeweiligen Aufgabenschenkel die Entfernung, Geschwindigkeit und Flugzeit berechnen. Um die Informationen zur Aufgabe darzustellen, Klicken sie sich in der ersten Zeile durch Koordinaten, und Zeitanzeige, bis Sie etwas wie auf dem Bild unten sehen. 

Die erste Zeile, die mit "A:" (für Aufgabe, engl. "T:" für Task) beginnt, zeigt die bisherige geflogene Strecke der Aufgabe und die Durchschnittsgeschwindigkeit seit dem Abflugpunkt. Die Zeit, die rechts gezeigt wird ist die hochgerechnete Flug-Dauer bis zum Überfliegen der Ziellinie in Stunden und Minuten. 

Um Informationen zum gerade geflogenen Schenkel zu sehen, Klicken Sie sich in der zweiten Zeile durch die Variometer- und Windanzeige bis die Zeile mit "S:" (für Schenkel, engl. "L:" für Leg) beginnt. Diese Zeile zeigt die Entfernung vom letzten Wendepunkt und die auf diesem Schenkel erreichte Durchschnittsgeschwindigkeit und die hochgerechnete Flugdauer bis zum nächsten Wendepunkt. Durch diese Ansichtsauswahl wird auch die erste Zeile auf die Gesamtaufgabe geschaltet. 

Klicken auf die geschätzte nötige Gesamt-Flug-Dauer (und auch umgekehrt) zeigt die Entfernung der Abkürzung, die gutgeschrieben würde, wenn Sie den Rest der Wendepunkte auslassen und die Ziellinie erreichen würden. ( Hier 123 km)

Klicken auf die bisher erreichte Durchschnittsgeschwindigkeit schaltet auf die hochgerechnete verbleibende Flugdistanz bis zum Ziel und wieder zurück. Dies macht Sinn bei Assigned AreaTasks , die mögliche Gesamt-Flugstrecke wird angezeigt, für den Fall, dass man sich geradewegs dem nächsten Wendepunkt zuwendet.

Klicken auf die angezeigte Entfernung der Abkürzung zeigt die geschätzte Ankunftszeit bei Absolvierung der kompletten Aufgabe im 24-Stunden-Format in Ortszeit (e16:30), vorausgesetzt Ihr Gerät benutzt die richtige Ortszeit. Ein weiterer Klick auf die geschätzte Ankunftszeit schaltet die Anzeige zurück auf die veranschlagte Zeit für die komplette Aufgabe.

Die Entfernungen der Aufgabe, die in diesem Display gezeigt werden, basieren nicht auf deklarierten Wendepunkten, sondern auf den ersten Punkten nach dem Anfang und Ende, und den Punkten auf dem Flugweg innerhalb der Wendepunkt Sektoren, um die Entfernung der Aufgabe zu maximieren. Die Flugzeit zum Ziel wird auf der Basis des MacCready Werts und der Windinformationen geschätzt. Es wird angenommen, dass die vom MacCready Wert empfohlene Geschwindigkeit durch Luftmasse ohne vertikale Bewegung bis zum Ziel geflogen wird. 

 Das Klicken auf die erreichte Durchschnittsgeschwindigkeit einer Aufgabe schaltet die Anzeige um auf die voraussichtliche Aufgaben-Distanz und umgekehrt. Dies kann bei Turn-Area-Tasks von Nutzen sein. Beim Einflug in einen Sektor wird dann die voraussichtliche Distanz unter der Annahme, man würde sofort zum nächsten Wendepunkt fliegen, angezeigt.

 

Anzeigenvergleich

Wenn Sie versehentlich am Sektor eines Kontrollpunkts einer Aufgabe vorbeifliegen, wird die Berechnung der Restflugzeit falsch, bis Sie durch den Sektor eines Wendepunkts fliegen, der kein Kontrollpunkt ist. 

Innerhalb eines Wendepunkt- Sektors wird die geschätzte benötigte Zeit für den Rest der Aufgabe unter der Annahme berechnet, dass bereits der nächste Wendepunkt angeflogen wird. Dies ist besonders bei großen Sektoren und Assigned Area Tasks von Bedeutung. Beim Einflug fällt der Wert der geschätzten benötigten Zeit plötzlich ab. Beim Flug zum Wendepunkt innerhalb des Sektors sollte die verbleibende Schenkellänge mit Null angezeigt werden, da der Wendepunkt sich quasi noch bewegt. Die Berechnung der Flugdistanz der Aufgabe berücksichtigt den Weg zum Wendepunkt und zurück. 
Die Schenkellänge wird vom letzten Wendepunkt und nicht von einem Kontrollpunkt gemessen! Deshalb ist es möglich, dass nach dem Passieren eines Kontrollpunktes der angezeigte Wert einer zurückgelegten Distanz in Schenkellänge und Aufgaben-Distanz geringer wird.

 

AUFZEICHNUNGSDATEI / DATEN LOGGEN

Beim Start schlägt das Programm einen Name für die Logger Daten vor. (Dies scheint bei der WindowsCE 2 Ausführung nicht zu funktionieren.) Der vorgeschlagene Name hat die Form YYMMDD-X.GPS (Jahr Monat Tag - fortlaufende Zahl) für das eigene Datenformat. Der Name für IGC Dateien richtet sich nach den IGC Bedingungen. 

Wenn das Aufzeichnungsintervall unter Optionen auf Null gesetzt wurde, erzeugt das Programm beim Start keinen Dateinamen und es wird nicht geloggt. Wenn das Aufzeichnungsintervall von Null auf einen höheren Wert gesetzt wird, wird nach einem Dateinamen und Pfad gefragt.

NEU (ohne Bild): Warnung bei xxx KB: Bei weniger verfügbarem Speicherplatz wird gewarnt, wenn ein Log-File geöffnet wird. das Programm meldet sich auch während des Loggens, doch dann ist es wohl zu spät.

Sie können als Typ das Standard GPS oder IGC Format unter "Opt./ Optionen/ Aufzeichnung" wählen. Dies verändert nur die Dateinamenerweiterung und den Dateinamen. Die Auswahl hebt den Standardwert auf, aber ändert bis zum nächsten Mal nicht den vorgeschlagenen Dateinamen. 

Das Datenformat ist kommabegrenzt. Es ist für den einfachen Gebrauch mit Tabellenkalkulationsprogrammen für die Datenanalyse, ... entworfen. 

Der minimale Datensatz enthält Zeit, Ort und Höhe. Durch Aktivieren des "Alles Aufzeichnen" Felds können Sie auch Geschwindigkeit, Kurs über Grund (missweisend und rechtweisend) loggen, auch Kompass-Kurs und Fluggeschwindigkeit, wenn verfügbar. Die in diesem Format geloggte Höhe ist die GPS Höhe, nicht die Druckhöhe. 
Bei allen Programmversionen nach 1.2.0.10
wird unabhängig von den Einstellungen unter Optionen die Position geloggt und der linke Teil des Menüs nicht angezeigt.

Beim Anhängen von Daten in der gleichen Logger- Datei dürfen verschiedene Formate nicht gemischt werden, sonst können die Daten unbrauchbar werden.

Beim Aufzeichnen von Flugdaten in der Logger-Datei im IGC Format werden Angaben zum Pilot, Flugzeugtyp und die standard- GPS- Genauigkeit, sowie die GPS-Daten und Druck-Daten-Quelle zur IGC - Datei hinzugefügt. Diese Informationen müssen einmal, bzw. nach jeder Änderung angegeben werden, indem man das Setup einer Aufgabe durchführt. Die GPS-Standardgenauigkeit liegt bei ca. 10m. Dieser Wert wird im B-Rekord unter Berücksichtigung der horizontalen Streuung des GPS-Signals verwendet. Die Satellitenkonfiguration wird im F-Rekord notiert. "Rohdaten" erzeugt eine rawGPS_LOGdata##!!.txt Datei im GPS_LOG-Ordner mit allen eingehenden Daten.

Das Aufzeichnungsintervall wird unter Opt/ Optionen/ Loggen eingestellt, wobei im Bereich eines Sektors und in der Nähe eines Wendepunkts alle Positionen geloggt werden (dies wird durch "IN" statt "ZI" vor der Zielanzeige angezeigt).

Wenn das Aufzeichnungsintervall unter Optionen auf Null gesetzt wurde fragt das Programm beim Hochfahren nicht nach einem Dateinamen und Pfad für die Logger-Datei und es wird nicht geloggt. 
Falls Sie den Wert von Null wieder höher setzen während nicht geloggt wird, fragt sie das Programm nach Dateiname und Pfad.

Auch wenn das Aufzeichnungsintervall unter Optionen auf Null gesetzt wurde, werden alle Positionsdaten bei Annäherung an einen Wendepunkt oder in einem Sektor geloggt ( zu sehen an der Anzeige "IN" statt "ZI" vor dem Flugziel).

Falls keine Daten geloggt werden, wird ein schwarzer Strich am linken Bildschirmrand zwischen den Symbolen "Karte drehen" und "Karte vergrößern" angezeigt.

 

MOTORGERÄUSCH LOGGEN 

GPS_LOG WinCE kann über das Gerätemikrofon eine Geräusch-Lautstärke zur IGC Datei loggen. Diese Funktion befindet sich noch im Experimentierstadium und ist standardmäßig nicht aktiv. Um sie zu aktivieren muss eine einzeilige ASCII-Code (nicht Unicode!) Text-Datei mit Namen "ENLset.txt" im "My Documents" Ordner angelegt werden. Eine Standard-Datei wird bei der Installation mitgeliefert, aber nicht installiert.
Mit Notepad kann diese leicht selbst erstellt werden. Sie muss drei Zahlen, kommagetrennt, enthalten: Bsp.: "100,1,2" ohne Leerzeichen nach der ersten Zahl. Die erste Zahl steht für die Bandbreite des Tiefton-Filters (100 entspricht 10ms Verzögerung), die zweite Zahl sollte 0 oder 1 sein und bestimmt wie schnell der Filter abfällt, 1 bewirkt steileren Abfall. Diese Werte werden in die IGC Datei geschrieben obwohl die Bandbreite abhängig von der Abfallgeschwindigkeit in Einheiten von 100ms abhängig ist. Der dritte Wert gibt an, wie oft das Programm versuchen soll, die Aufzeichnung zu starten, nachdem es sich aufgehängt hat. Kein Wert oder kleiner 1 = kein Neustart der Aufzeichnung erlaubt. Ganze Zahlen größer 0 geben die erlaubte Anzahl der Wiederholungsversuche an.

Die Aufnahmeautomatik ihres Geräts in den Geräteeinstellungen muss abgestellt werden, um die Funktion nicht zu stören.

Bekannte Probleme mit der Motorgeräusch-Logg-Funktion:

- Bei der Verwendung der Standard- OS 3.0 Programmversion von GPS_LOG und manchmal auch bei der Pocket-PC 2003 Version kann es zum "Aufhängen"  des PDA beim Herunterfahren von WinCE kommen.

- Auf einigen PDAs scheint die Funktion etwa eine halbe Stunde gut zu laufen und "hängt sich dann auf". In diesen Fällen hatten die aufgezeichneten Daten einen absolut konstanten Lautstärkewert. Es ist wohl nicht möglich das Programm wieder zu starten, ohne den PDA zu resetten. Ab Programmversion 1.2.6.13 versucht das Programm die Geräusch-Logg-Funktion dann zwei mal neu zu starten, ob das in der Realität funktioniert und welche Nebeneffekte dabei auftreten ist noch unklar.

 

DATEI ABSPIELEN / REPLAY FILE

Das Programm kann gespeicherte IGC Flüge und vom GPS_LOG geschriebene Flüge abspielen. Klicken Sie auf "Datei/ Datei Abspielen" und wählen Sie eine Datei aus. Ein Pfeil erscheint in grauem Feld links von der Karte und im Menü ändert sich die Funktion zu "Abspielen anhalten". Halten Sie den Pfeil gedrückt, um die Datei abzuspielen, als käme sie aus dem GPS. Geben Sie den Taste frei, um anzuhalten. Alle anderen Knöpfe und Funktionen funktionieren wie im Flug, außer dass die Daten nicht geloggt werden. Bevor sie neue Daten loggen sollten Sie das Programm neu starten!

Trick: Wenn Sie auf den Pfeil drücken und dann seitlich abgleiten, wird das Abspielen des Flugs ohne weiteren Druck fortgesetzt. Klicken Sie wieder den Pfeil um anzuhalten. 

Beim Abspielen von IGC Daten werden Geschwindigkeit und Kurs berechnet, Filterungen von Fehlern werden nicht vorgenommen. Fehler des GPS werden also mit angezeigt. Die Variation ist von den Einstellungen unter "Opt./ Optionen/1Versch." abhängig, die "Nehme GPS Variation" Einstellung wird nicht verwendet.

Die IGC Regeln fordern, dass die GPS Höhenwerte über dem WGS84 Ellipsoid angegeben werden und nicht über MSL. Falls Sie MSL Werte wünschen, müssen Sie unter Optionen im NMEA-Menü dies mit MSL-Abstand eingeben.

 

GESCHÄTZTE ENDANFLUGHÖHE, BENÖTIGTE HÖHE

Die nötige Höhe, um ein Ziel zu erreichen, wird auf zwei verschiedene Arten berechnet. Während des Geradeausflugs, wird die nötige Höhe auf der Basis der aktuellen Geschwindigkeit (Polare!) und dem Wind berechnet. Während Sie kreisen, wird davon ausgegangen, dass Sie mit einer Geschwindigkeit fliegen werden, welche die geflogene Entfernung maximiert (bestes Gleiten). Vertikale Luftbewegung wird nicht beachtet! Sie können den MacCready Wert einbeziehen indem sie das "Behalte MacCready" Auswahlfeld in "Opt./ Höhenmodi" aktivieren. 

Das "Geschwindigkeit gleich" Feld bestimmt, ob die Geschwindigkeit aus dem letzten Kreisen statt der aktuellen zur Berechnung der Endanflughöhe benutzt wird. Diese Geschwindigkeit wird durch die Berechnung des MacCready-Werts und die Windberechnung beeinflusst. Die aktive Polare ist am Zustand der Anzeige des Polare- Symbols am linken Kartenrand ablesbar. Die für die Berechnung verwendete Sollfahrt wird im Informationsfenster als "v: ..." Zeichenfolge angezeigt, wenn dies unter den Anzeige Optionen aktiviert wurde.

Die Aktivierung von "Geschwindigkeit Gleich" unter "Höhenmodi" bewirkt, dass das Programm die Geschwindigkeit aus dem letzen Kreisen benutzt, oder wenn die sich MacCready Einstellung ändert, von der aktuellen Geradeausflug- Geschwindigkeit. 

Die benötigte Höhe kann als Differenz zwischen der momentanen GPS Höhe (nicht Druckhöhe) und der absolut benötigten Höhe zum Ziel angezeigt werden. Dann wird der Wert mit "+" oder "–" davor angezeigt. Diese Einstellung bleibt gespeichert. Sie können Sie durch einen Doppelklick auf die Anzeige des absoluten Werts umschalten.

 

Alternativ dazu kann ein MacCready Endanflug über den letzten Wendepunkt gewählt werden, ( Bild links) die nötige Höhe wird in Beziehung zum letzten MacCready Wert und dem letzten Steigen berechnet. Hier wird die Höhendifferenz angezeigt.

Endanflug ohne MC und ohne Automatik und ohne "Geschwindigkeit gleich" aus gleicher Position: 

 

NÄCHSTER WENDEPUNKT:

Nach dem Passieren der Startlinie kann die Einstellung "Nächster Wendepunkt" genutzt werden. Im Allgemeinen fliegt man diesen über den aktuellen Wendepunkt an, aber das ist frei wählbar und kann im Navigationsfenster in der Zielanzeige oder unter "Höhenmodi" eingestellt werden.
Wenn der aktuelle Wendepunkt einbezogen ist, wird ein "+" vor dem Namen des nächsten Wendepunkt angezeigt und der Flugweg wird um den aktuellen Wendepunkt herum berechnet. Die Richtung wird zum aktuellen Punkt hin angezeigt. 
Beim Einflug in den Sektor des aktuellen Wendepunkts wird ein Tonsignal abgespielt und beim Ausflug automatisch auf die nächsten Wendepunkte der Aufgabe weitergeschaltet (Siehe auch Wendepunkt-Zonen und Wendepunkt-Sektoren). Beim Verfehlen eines Wendepunktes zeigt das Programm nicht Vernünftiges an, es ei denn man löscht den verfehlten Wendepunkt bevor man den nächsten erreicht.

Während der Navigation zum "Nächsten Wendepunkt" wird die Flugweglinie noch zum aktuellen Wendepunkt angezeigt. Die Auto-Zoom-Funktion auf den Wendepunkt wird beim Einflug in den Sektor sofort abgeschaltet.

Wenn man "Nächsten Wendepunkt" nach dem Einflug in die Zone des aktuellen Wendepunktes wählt ist dies von zweifelhaftem Nutzen. Wenn die Zone des aktuellen Wegpunkts ein Wendpunkt-Sektor ist wird die Anzeige zum "Nächsten Wendepunkt" ausgesetzt bis man den Sektor verlässt, dann werden die Wendepunkte weitergeschaltet.

 

DER MC-CREADY WERT:

Die Berechnung zum Bestimmen der Geschwindigkeit und dem MacCready Wert funktioniert so: 

So lange Sie unter der nötigen Höhe für das beste Gleiten an ihr Ziel sind, ist der MC Wert Null und die Geschwindigkeit ist die empfohlenen Geschwindigkeit für bestes Gleiten. Wenn Sie über dieser Höhe sind, wird die maximale Geschwindigkeit für Sie berechnet, um das Ziel zu erreichen und ein MC Wert wird von dieser Geschwindigkeit abgeleitet. Zwei Berechnungen werden gemacht, eine mit Windkorrektur und eine ohne. Wenn Sie auf Windkorrektur umschalten (>), erscheinen die passenden Werte. Wenn Sie Ihr Ziel in Mindestzeit erreichen wollen, sollten Sie so lange steigen, wie ihre Steigrate höher als der gezeigte MC Wert ist. Diese Anzeige kann automatisch während des Kreisens durch eine Einstellung unter "Opt./ Optionen/2Versch." eingeschaltet werden.

Wenn Sie die "AGL" = "Höhe über Grund" Funktion bei der Berechnung der Endanflughöhe verwenden, dann wird die Höhe über Grund auch zur Berechnung des MacCready Werts benutzt. Innerhalb eines einzelnen Schenkels einer Aufgabe wird der Endanflug zuerst ohne Rücksicht auf Hindernisse berechnet. Wird ein Hindernis erkannt, wird der Anflug zuerst nur bis zum Hindernis berechnet. Während des Anflugs prüft des Programm, ob das Ziel noch vor dem Hindernis liegt und korrigiert den MC Wert wenn nötig. Auf diese Weise beginnen Sie einen Endanflug mit einem niedrigen MC Wert, der sich im Laufe des Anflugs erhöht. Der Anflug über einen letzten Wendepunkt ist komplizierter, funktioniert aber prinzipiell auf die gleiche Weise.

Sie schalten zwischen der normalen und der MacCready Anzeige durch Doppelklicken auf die Mitte der Zielanzeige um. Wenn die MacCready Anzeige ausgewählt ist, können Sie den "empfohlenen" MacCready Wert für die weiteren Berechnungen durch Doppelklick speichern (nicht, wenn Sie ein externes Gerät verwenden). MacCready Werte werden nur verwendet wenn Sie die Polare benutzen. MC und Geschwindigkeit für diese Anzeige werden aktualisiert, wenn Sie Kreisen (nach einem Kreis), wenn Sie manuell Wind oder eine Zieländerungen eintragen und wenn der Status von "letzten Wendepunkt einbeziehen" sich ändert (siehe unten). Wenn der letzte Wendepunkt in die Berechnung miteingeschlossen ist, zeigt die vorgeschlagene Geschwindigkeit, auf dem ersten Schenkel nur annäherungsweise die kürzeste Flugzeit zum Ziel (eine genaue Berechnung benötigt zuviel Rechenzeit).

Andere Endanfug- Funktionen werden im "Opt./ Höhenmodi" Menü eingestellt. 

 

HÖHE ÜBER GRUND anzeigen / AGL FUNKTION

Vorausgesetzt Sie verwenden geeignete Daten, kann das Programm GPS_LOG auch die Höhe über Grund anzeigen. dazu sind zwei Dateien nötig: Eine Kopfzeilendatei mit der Erweiterung ".hdr" und eine Datendatei ".bin". Diese Dateien passen zum Format des GLOBE Projekts: http://www.ngdc.noaa.gov/seg/topo/globeget.shtml und können hier bezogen werden: http://www.ngdc.noaa.gov/cgi-bin/seg/ff/nph-newform.pl/seg/topo/customdatacd. Sie sollten das freeND Format für den PC herunterladen. Genauere Daten sind von der Shuttle Radar Topography Mission ( http://srtm.usgs.gov/ )  bei http://edcsgs9.cr.usgs.gov/pub/data/srtm/SRTM30 herunterzuladen. Hier benötigen Sie die ".dem" und ".hdr" Dateien. Diese sind sehr groß und haben Ränder. Sie haben Erweiterungen wie ".dem" oder ".hgt". Mit dem Zubehörprogramm DEMtoMAP können diese in geeignete Kartenstücke verwandelt werden. Eine geeignete Datei kann dann im Programm unter Datei/ Höhendatei ausgewählt werden.

Die Daten aus obigen Quellen beruhen auf einem 1km Netz und sind somit ungenau! Sie eignen sich nicht, ob den Zusammenstoß mit einem Berg zu vermeiden! Mit Vorsicht verwenden!

Die "AGL" = "Höhe über Grund" Information wird auch für den Luftraum-Alarm verwendet.

Das Programm veranschlagt die halbe Platzrundenhöhe als Sicherheit für den Überflug eines Hindernisses.

Wenn Sie beim Öffnen einer AGL *.hdr Datei eine Fehlermeldung wie diese bekommen: "Cannot open AGL data file", dann öffnen Sie die Datei mit einem Text editor und prüfen Sie, ob in der ersten Zeile der "file _titel = filename" ist. das Programm sucht nämlich nach einer gleichnamigen *.bin Datei.  Stammt ihre Datei von NOOA, haben sie möglicherweise "My Selection" als Dateiname und müssen den *.bin File entsprechend umbenennen.

Die Höhendaten werden intensiv genutzt, um das Programm nicht unnötig zu bremsen, sollten sie nicht auf einem externen Speichermedium, Speicherkarte, abgelegt werden.

 

TERRAIN in ENDANFLUG / BENÖTIGTE HÖHE einbeziehen, ÜBERFLUGHÖHE

Vorausgesetzt Sie verwenden geeignete Höhen-Daten in der "AGL Funktion", dann können Sie das auf gerader Linie zwischen ihnen und ihrem Flugziel liegende Terrain in die Endanflugberechnung einbeziehen. Durch Klicken in die Mitte der untersten Zeile des Ziel-Displays können Sie, ähnlich wie sie vom Standard zum MacCready Display umschalten, auch auf  "Ground Clearence" = "Überflughöhe" umschalten. Dazu muss unter den Optionen/ Höhenmodi die "AGL" Funktion aktiviert sein. Dann sieht das Display so aus:

Um die Daten der unteren Zeile zu verstehen, beachten sie die folgende Skizze:

Für das Ziel "To>Offenburg" über der "G:" Zeile wird eine Kollision mit dem Terrain in 4.2 km vorhergesagt. Die Höhe des höchsten Hindernisses in Bezug auf den Gleitweg ist voraussichtlich 63m höher in einer Entfernung von 4.9 km. Die Genauigkeit dieser Anzeige ist sehr von der Genauigkeit der verwendeten Raumdaten in der "AGL" Funktion abhängig (Gipfel unter 1qkm Fläche fehlen!), der Wert ist nur geschätzt und geht von einem geraden Flugweg aus. Beim Kreisen wird der in den Optionen / Höhenmodi gewählte MC Wert berücksichtigt. beim Geradeausflug wird aufgrund der momentanen Geschwindigkeit gerechnet, oder, wenn Sie "Konstante Geschwindigkeit" gewählt haben, wird auch beim Kreisen die zuletzt ermittelte Geschwindigkeit verwendet. Wenn sie das Hindernis voraussichtlich überfliegen können, wird die Kollisionsdistanz nicht mehr angezeigt und die erwartete Überflughöhe wird positiv angezeigt.

Bei aktiver "AGL" Funktion wird die Terrain- Funktion auch für die Berechnung der "Nötigen Höhe" bei der Suche nach einem Außenlandefeld  verwendet, egal ob über die Liste oder über die Karte ausgewählt wird. Das Beispiel unten zeigt im Vergleich, wie sich die Anzeigen im Gebirge unterscheiden:

   

Die Flugzeugposition wird in der Karte links in einer Gebirgsregion angezeigt. Rechts im Vergleich zwei Außenladefelder-Anzeigen, links ohne Terrain Information, rechts mit, jeweils ohne Windberechnung. Sie sehen, dass die Prioritäten sich deutlich verändern. Beachten Sie aber, dass das Umfliegen von Bergen vom Programm nicht berücksichtigt wird! Der Landeplatz "Ibach" fehlt in der zweiten Liste mit "AGL", weil ein Berg zwischen ihm und dem Flugzeug liegt. Dieser Berg kann aber umflogen werden, so dass "Ibach" bei starkem Westwind eventuell leichter zu erreichen ist als die anderen Landeplätze.
DIESE FUNKTION ERSPART IHNEN ALSO NICHT DAS DENKEN!

Das Programm veranschlagt die halbe Platzrundenhöhe als Sicherheit für den Überflug eines Hindernisses.

Die Terrain- Daten werden auch für die Berechnung der vorgeschlagenen MC Werte verwendet. Mehr dazu: 
Siehe "
Der MacCready Wert"

 

TERRAIN PROFIL ANZEIGE 

Mit der AGL Funktion erhalten Sie ein Höhenprofil in Kursrichtung indem Sie in der Zieldatenanzeige wie durch den Pfeil angezeigt abwärts wischen oder bei angezeigtem G: in dessen Nähe klicken. 


Sie sehen dann folgendes Diagramm anstelle der Flugdaten:

 

 

Das Höhenprofil des Flugwegs in Kursrichtung über Grund wird über 50 km oder bis zum Ziel plus 2 km, wenn dies weiter ist, angezeigt. Eine dünne senkrechte Linie markiert die Entfernung bis zum Ziel auch wenn das Ziel nicht voraus liegt! 
">153L" Zeigt die Kurskorrektur zum Ziel wie in der Standart Zielanzeige.
Die Basis des Diagramms wird durch die geringste Höhe im Diagramm gebildet, nicht durch MSL! Die Markierungen am oberen Rand geben jeweils 10 km oder 5 Meilen (statute oder nautisch) an, abhängig von den voreingestellten Einheiten. Der vertikal hängende Balken links gibt, je nach Einheiten, den Höhenmaßstab mit 300m oder 1000ft an. Die fallenden Linien zeigen den Gleitpfad, wobei die dünne das beste Gleiten bei MC 0 andeutet, die dicke gilt für die aktuelle Geschwindigkeit und Polare. Je nach Voreinstellung in der Zieldatenanzeige wird der Wind einbezogen oder nicht.

Beim Kreisen wird das Profil zum Ziel angezeigt. Links wird das Ziel angegeben, welches im Höhenprofil nun ganz rechts liegt, links wird der Name des Ziels angezeigt. Die dicke fallende Linie gibt wieder der Gleitpfad bei MC 0 oder entsprechend der Voreinstellungen aus dem "Höhenmodi" Menü wieder.
Im Beispiel hier ist als Ziel "To> Offenburg" vorgegeben, die gleiche Situation wie oben, aber diesmal mit 40 km/h Wind aus 270 Grad. Deswegen wird es nicht über den Bergrücken reichen, von Luv und Lee ganz abgesehen, auch werden Berge durch die Vereinfachungen im Programm fast immer zu niedrig angegeben!

In der Karte wird mit der roten Markierung eine voraussichtliche Grundberührung / Kollision auf dem direkten Weg zum Ziel angezeigt, egal ob man gerade kreist oder gerade aus fliegt. Eine Sicherheits-Überflughöhe wird hier nicht berücksichtigt. Im Gegensatz zur Kurslinie wandert die Anzeige für die Kollision zwischen Position und Ziel auf der Karte mit.

Etwas komplizierter wird die Sache, wenn Sie eine Task mit Anzeige zum Ziel um den letzten Wendepunkt aktiviert haben. In diesem Fall repräsentiert die senkrechte Linie den letzten Wendepunkt, das Höhenprofil wird im geraden Flugweg dorthin angezeigt und nicht zum Ziel.
Beim Kreisen werden die beiden letzten Schenkel angezeigt, links erscheint dann der Name des letzten Wendepunkts im Profilfenster. Das Höhenprofil wird für den geplanten kürzesten Flugweg um den Wendepunkt angezeigt, von der momentanen Position zum Wendepunkt und dann zur Ziellinie. Der Gleitpfad wird für beide Schenkel separat berechnet und kann durch Windeinfluss am Wendepunkt in der Neigung abknicken.

Durch ein Klicken in das rechte Drittel des Profilfensters kann dieses in der Höhe verkleinert angezeigt werden, wenn möglich. Dadurch können die Flugdaten gleichzeitig abgelesen werden.

Das Bild zeigt auf dem Gleitpfad eine Kollision kurz vor dem Ziel wegen eines Berges an. 
Zum Ziel muss außerdem der Kurs um 1 Grad nach rechts korrigiert werden.

 

GLEITBEREICH ANZEIGEN (Reachable terrain outline) =

"Zeige Gleitbereich": Wenn Höhendaten (AGL) verfügbar und aktiviert sind, siehe "Höhenmodi" , dann stellt das Programm in der Karte durch eine dicke grüne (je nach Hintergrundfarbe) Linie das mit einem Endanflug erreichbare Gelände dar.

Diese Umrisslinie wird als Vieleck um den Bereich, der mit der eingestellten Platzrundenhöhe bei bestem Gleiten, dem eingestelltem MacCready Wert und Wind, wenn Windkorrektur eingestellt ist, in ruhiger Luftmasse erreicht werden kann. Unter Optionen/Gleitbereich kann diese Darstellung konfiguriert werden. Die Zahl der Eckpunkte kann von 48 auf bis zu 200 erhöht werden, wenn Sie einen sehr leistungsfähigen Rechner besitzen. Andernfalls werden die Punkte nur selten neu berechnet.

Überflug von Hindernissen wird mit halber Ankunftshöhe angenommen.

Die Windberechnung wird je nach Einstellung einbezogen.

Eine passende .agl Höhendatei unter "Datei/Höhendatei" muss ausgewählt sein.

Anmerkung des Übersetzers: Bei mir verursachte die Berechnung der Umrisslinie Störungen im Flugfunk, seit ich sie abgestellt habe, sind Störungen dieser Art selten. Konfiguration: iPaq 3660 / Becker AR3201, gemeinsame Masse, Kabel zum iPaq nicht geschirmt.

 

Wettbewerbsfliegerei

 

WETTBEWERBSAUFGABE ERSTELLEN / Aufgabe erstellen

Die Auswahl "Opt./ Aufgabe erstellen" ruft eine Reihe von Menüs auf um eine Aufgabe zu definieren und den Flug gemäß der Regeln als IGC Datei abzuspeichern. Sie beginnen mit "Aufgabe erstellen". Sie benötigen mindestens vier Punkte: Takeoff = Startort, Start = Anfang, Finish = Ende, LandingSite = Landeort, in dieser Reihenfolge! Wendepunkte und Kontrollpunkte liegen zwischen Anfang und Ende. Verwenden Sie die [Speichern als] Funktion um die Aufgabe später wieder aufrufen zu können.

Die Schaltfläche [deklariere Wettbewerbsaufgabe] wird nicht angezeigt. Dies ist nicht notwendig, da dies bereits ein Teil der Deklaration ist.

Danach erscheint das Sektoren-Menü zur Definition der Start- Ziel- und Wendepunktsektoren. Sie müssen Zylinder

, => (invertierte) Zylinder (nur für Start)

oder Sektoren wählen.

Wenn "Alles gleich" nicht ausgewählt ist erscheint eine "WE" (Turnpoint Area) Wendepunkt-Sektor Auswahl. Diese "WE" Auswahl macht aus allen Wendepunkt-Zonen Wendepunk-Sektoren, die in der Aufgabe in der IGC Datei notiert werden. 

Diese können nur entweder Zylinder- oder Sektorenform haben.

Danach erscheint das Wettbewerbs-Limit Menü zur Definition von Maximalhöhen vor und während der Aufgabe und Maximalhöhe und -Geschwindigkeit während der Überflugs über die Startlinie. Siehe auch: Wettbewerbs-Limits

Danach erscheint das Kopfdaten- Menü für die Angaben zum GPS-Logger, Pilot und Flugzeug. 

Die Wahl von "SEC" öffnet zwei Fenster für den Sicherheitscode. Dieser wird zur Sicherheit in die Datei codiert. Der Code muss mindestens 8 Zeichen (oder keines) lang sein und darf nicht mit Leerzeichen oder Tabs enden, diese werden gelöscht.

In diesem Fenster dürfen nur ASCII Zeichen verwendet werden. Mit Unicode-Zeichen kann der Vorgang später nicht fortgesetzt werden. Wenn Sie keine ASCII-Zeichen zur Verfügung haben, nutzen Sie die Ziffern 0-9.

Danach können Sie den Dateinamen und Ordner für die IGC Logger Datei angeben, verändern Sie den Namen der Datei nicht, wenn sie die Datei beim OLC einreichen möchten! Der Dateiname kann später noch geändert werden. Wenn Sie eine Aufgabe zum Hochladen für einen FAI Logger wie EW oder VOLKSLOGGER deklarieren, können sie das "Speichern unter" Menü überspringen und fortfahren. In diesem Fall wird kein IGC File auf dem Rechner gespeichert. Diese Funktion können sie aber jederzeit über das "Datei / Aufzeichnungsdatei" Menü wieder aktivieren.

Nach Fertigstellung der Aufgabe zeigt das Programm ein Menü, welches nochmals entweder das Starten des internen Loggers oder das Verändern der Aufgabe ermöglicht. Wieder kann die [Speichern unter] Funktion verwendet werden, wenn die Aufgabe später wieder verwendet werden soll. Die [deklariere Wettbewerbsaufgabe] wird nicht angezeigt. Dies ist nicht notwendig, da dies bereits ein Teil der Deklaration ist. Die zuletzt deklarierte / erstellte Aufgabe wird verwendet. Auch nach dem Loggerstart kann noch eine Aufgabe erklärt oder geladen werden.

ACHTUNG: Dauerhaft gespeichert werden die Aufgaben nur mit Datei / Aufgabe sichern!

Während des Loggens schreibt das Programm Sicherheitsinformationen in den G-record, wenn Sie das Programm schließen oder die Logger-Datei ändern. Benutzen Sie das Zubehörprogramm VALIGPSL.EXE (bei der WINDOWS PC Version!), um die Gültigkeit der Loggerdatei zu prüfen.

Anmerkung: Dieses Programm erzeugt eine IGC "Seriennummer" in welcher Eigentümer- und Geräteinformationen ablegt werden. Diese Seriennummer ist möglicherweise nicht einmalig. Die Sicherheitsmaßnahmen sind nicht besonders gut und ich möchte nicht zusichern, dass die IGC, SSA oder andere Bedingungen erfüllt werden.
Sie sollen aber für vernünftige Anwender völlig ausreichend sein.

Zusätzlich zur Deklaration der Aufgabe kann GPS_LOG WinCE Ereignisse (E Aufzeichnungen) in eine IGC Datei schreiben. Ereignisse werden über den RS232 Stecker eingegeben, an welchen Schalter angeschlossen werden können. Typische Anwendungen wären "Motor aus / ein" oder "Motor an / aus", "Pilotenereignis", "Anfang", "Ende". 

Nach dem Schreiben einer IGC-Datei kann die eingegebene Information noch nachbearbeitet werden. Die FAI- IGC- Regeln fordern, dass nur "druckbare" ASCII Zeichen eingefügt werden dürfen und einige Zeichen wie Kommas reserviert sind. GPS_LOG versucht Umlaute wie ä/ö/ü durch a/o/u und reservierte Zeichen durch Leerzeichen zu ersetzten. Falls GPS_LOG das Zeichen-Problem nicht lösen kann, verwendet es "?" als Zeichen.

 

AUFGABE auf Karte darstellen / TASK ANZEIGE

Um eine Aufgabe auf der Karte darzustellen benutzen Sie im Menü "Opt./ Aufgabe erstellen”. Eine Liste für Wendepunkte erscheint, in den Sie durch (Einfügen) aus ihrer Waypoint- Datei Punkte einfügen oder löschen können. Der erste Wendepunkt ist dabei der Startort, der zweite der Start der Aufgabe, der vorletzte das Ziel, der letzte der Landeort. Wenn Sie Ihre Aufgabe definiert haben, wird sie auf Ihrer Karte mit einer gestrichelten Linie dargestellt (Kurslinie). Die Aufgabe kann gespeichert werden, so dass Sie diese beim nächsten Programmstart wiederverwenden können. Sie wird jedoch nicht erscheinen, bevor Sie sie nicht aktivieren. Klicken auf [Abbruch] um zur vorigen Aufgabe zurückzukehren und die Kartendarstellung zu löschen. Zahlen links vom Wendepunkt- Namen zeigen die Entfernung ab diesem Wendepunkt in der von Ihnen unter "Opt./ Optionen/ Einheiten" gewählten Einheiten. Die letzte Zahl* zeigt die gesamte Länge der Aufgabe. Entfernungen werden auf der Basis des WGS84 Geoid berechnet. Alle anderen Entfernung werden auf kugelförmigem Erdmodell berechnet. Der Unterschied ist die zum Berechnen benötigte Zeit nicht wert. Aufgabe und Entfernungen werden sich ändern, wenn Sie eine assigned are task eingeben. Diese Entfernungen werden von Zielpunkt zu Zielpunkt berechnet und berücksichtigen nicht den Start- oder Ziel Zylinder. Wenn ein Wendepunkts als "Allgemeiner Fixpunkt" definiert ist, wird das Auswahlfeld "Über alle Punkte" aktiv. Damit entscheiden Sie, ob die Entfernung über alle Punkte oder nur über Wendepunkte gerechnet werden soll. Diese Funktion ist nützlich zum Umfliegen von Hindernissen / Lufträumen.

Aktivieren von "Mit Start" und "Mit Landung" informiert das Programm, dass der erste Wegpunkt in der Liste ein Start- Punkt und der Letzte ein Lande- Punkt ist. Dies ist für Wettbewerbsaufgaben erforderlich. Die Strecke vom Startort zum Abflugpunkt und die vom Ziel zum Landeort werden nicht auf der Karte dargestellt.

Sie können die auf der Karte gezeigte Aufgabe in einer vorläufigen Liste speichern (während das Programm läuft). Geben Sie ihr einen einmaligen Namen, z.B. "Aufgabe A". Ein neuer Name wird für jede weitere Abspeicherung vorgeschlagen. Sie können gespeicherte Aufgaben, durch die Pfeile am [Speichern als] Feld aufrufen. Die so geschaffene Aufgabenliste kann gespeichert werden. Aufgaben- Dateien sind mit den Formaten von Flug- Darstellungs- und Analyse- Programmen kompatibel und austauschbar. Sie sollen die Dateinamenerweiterung .TSK haben. Dateiformat Details folgen weiter unten. 

Die zuletzt erstellte oder geladene Aufgabenliste wird vom Programm nach Möglichkeit beim Programmstart geladen. Daraus folgt, dass beim Öffnen der Aufgabe-Erstellen Funktion die zuletzt benutzte Aufgabe als Grundeinstellung angezeigt wird. Das [Speichern als] Fenster zeigt den nächsten verfügbaren Namen um diese Aufgabe zu speichern. Wenn Sie die Auswahlpfeile zur Auswahl anderer Aufgaben benutzen, sind die Daten der Grundeinstellung verloren. Wurden diese Grundeinstellungsdaten schon einmal gespeichert, können sie wieder geladen werden. 
Um sicher zu gehen, sie nicht zu verlieren, sollten sie nach dem Erstellen gleich unter dem gegebenen Namen gespeichert werden. Damit sind sie im Arbeitsspeicher, in eine Datei werden sie erst durch Datei/Aufgabe sichern geschrieben.

Wenn Sie assigned area task Zielpunkte aus einer in der Liste gespeicherten Aufgabe erstellen, so werden diese Änderungen mitgespeichert. Jede Änderung von Wendepunkten oder Startort oder Landeort Angaben löscht die alte Aufgabe und die Aufgabe wird als neue Aufgabe behandelt und dargestellt. Sie können Sektoren nachbearbeiten, ohne die Aufgabe neu zu erstellen. Wenn Sie dies tun, achten sie darauf, dass die Wendepunkte mit den neuen Sektoren zusammenpassen. Wenn eine aktuelle Aufgabe von der gespeicherten Liste geöffnet wurde, behandelt das Programm diese als Standardaufgabe, wenn Sie später wieder eine Aufgabe erstellen.

Falls eine Aufgabe mit einem Wendepunkt ohne Höhenangabe eingelesen wird, versucht das Programm die Höhe aus den Höhendaten der Karten (AGL-Daten) zu verwenden.

Das [Erstelle Aufgabe] Feld erscheint nur wenn zuvor eine Datei im IGC Format zum Loggen eingerichtet wurde, oder Sie kommen aus dem "Opt./ Aufgabe erstellen" Menü, oder eine FAI Logger dll ist auf Ihrem System (verfügbare Module). Das Anklicken wird die gestellte Aufgabe in einem Aufgabenformat speichern. Dies dient dazu, eine bereits erstellte Aufgabe zu aktivieren, nachdem das Loggen begonnen hat. Das Erstellen einer Wettbewerbsaufgabe setzt voraus, dass zu den Wendepunkten noch ein Start- und Landeort angegeben werden.

Wenn Sie die Aufgabe aktivieren, wird sie in die Liste der Ziele eingeordnet, nicht aber der Startort, auch nicht der Landeort, wenn sein Name mit dem Ziel identisch ist. Es wird davon ausgegangen, dass die Anzahl der Wendepunkte in die Zielliste passen. Nach dem Übertragen der Aufgabe wird der erste Wendepunkt als Ziel angezeigt. Das Übertragen der Aufgabe in die Liste der Ziele ermöglicht die automatische Sektoren-Erkennung mit Tonsignal für Ein- und Ausflug. Dazu muss im "Opt./ Höhenmodi" Menü das "automatisch" Auswahlfeld aktiviert werden. War dieses Auswahlfeld schon vor der Übertragung der Aufgabe ausgewählt, so wird die Automatik vorläufig ausgesetzt und ein "Start" Feld erscheint auf dem Display. Die Automatik wird nach den Drücken des Startfelds aktiviert. Dies ermöglicht den Ein- und Ausflug aus der Startzone, ohne dass in der Zielliste weitergeschaltet wird.

In diesem Menü können die Hardware Tasten wie bereits beschrieben benutzt werden:

Druck auf (und Freigeben von) Taste 4 gefolgt durch Druck auf Taste 2 = [Löschen].

Druck auf (und Freigeben von) Taste 4 gefolgt durch Druck auf Taste 3 = [Einfügen] 

Um Wendepunkte in der Reihenfolge der Aufgabenstellung zu verschieben, können diese auf dem Display verschoben werden. Dazu muss der Stift gleich nach der Auswahl auf dem Display ziemlich schnell bewegt werden, andernfalls wird die Bewegung als neue Auswahl eines Eintrags für andere Zwecke aufgefasst und nicht die gewünschte Auswahl angezeigt (So funktioniert das auch in vielen anderen Programmen). Zu beachten ist, dass die Sektoren der Wendepunkte ebenfalls mit verschoben werden, deshalb soll dem nach dem OK angezeigten Sektoren-Dialog besondere Beachtung geschenkt werden.

Wenn eine Task als IGC-Datei geloggt wird, wird die Datei mit Zeitangaben versehen. Diese Uhrzeiten werden vom GPS bezogen, wenn dieses innerhalb der letzten 30 Sekunden Empfang hatte. Andernfalls kommen die Zeiten vom PDA, dazu ist es wichtig, die richtige UTC-Zeitzone eingestellt zu haben.

 

SEKTOREN DEFINIEREN / TASK OBSERVATION ZONES 

GPS_LOG WinCE stellt Sektoren nach dem Definieren einer Aufgabe dar. Sie kommen in dieses Menü wenn Sie im Aufgaben Menü auf [OK], [Speichern als] klicken oder unter "Opt./ Aufgabe Erstellen [Erstelle Aufgabe]". Wenn Sie eine FAI Logger dll auf Ihrem Rechner haben, werden Sie nach dem Erstellen der Aufgabe das FAI-Logger Auswahlfeld sehen.

Wenn Sie die Länge der Start- und Ziellinie definieren, müssen Sie die halbe Länge als Radius eingeben. Sektoren könne als Start- und Ziellinie (Tore / Gates) definiert werden. Sie haben dann 2x 90° Sektoren-Winkel.

Der Startsektor kann auch als invertierter "=>Zylinder" definiert werden, dieser ist => als der eingegebene Zylinder, es gilt also die Außenkante. In diesem Fall wird der Start durch den Einflug in den Zylinder, nicht durch den Ausflug aus dem Zylinder definiert. Die Zielanzeige zeigt "IN", egal wie weit es zum Start ist, solange man außerhalb des Zylinders bleibt. "IN" und "ZI" haben jetzt intuitiv (aber nicht logischerweise) ungekehrte Bedeutungen. Üblicherweise beschreiben solche Startsektoren große Radien um den ersten Wendepunkt. Invertierte Start-Zylinder werden wie Wendepunkt-Sektoren behandelt, insofern, als die Aufgabe zum Startpunkt zurückgerechnet wird, nachdem man in den Zylinder eingeflogen ist.

Richtungen für Start- und Ziellinien entsprechen der erforderliche Flugrichtung. Richtungen für Sektoren sind die Winkelhalbierenden von den Wendepunkten in den Sektor. Richtungen werden nach FAI Standardwerten berechnet, wenn Sie das "Alles gleich" (engl. All Alike) Auswahlfeld aktivieren. 
Wenn Kontrollpunkte in der Aufgabe sind, werden diese bei der Berechnung der Richtungen zu den Wendepunkten übergangen, die Richtungen für Kontrollpunkte werden auf der Basis benachbarter Wendepunkte (Kontrollpunkt oder nicht) berechnet.

Ob die Aufgabe "Über alle Punkte" und mit "Mit Start" oder "Mit Landung" gerechnet werden soll, kann beim Erstellen der Aufgabe ausgewählt werden.

Wenn das "Alles gleich" Feld deaktiviert ist, können Sie verschiedene Sektoren für jeden Wendepunkt definieren. Dieses Feld wird standardmäßig gesetzt, wenn das Programm irgendwelche Probleme mit Sektoren Definitionen hat. Wenn eine gespeicherte Aufgabe geöffnet wurde, wird dieses Auswahlfeld wahrscheinlich zurückgesetzt. Es empfiehlt sich Werte zweifach zu überprüfen !! 

Wenn das "Alles gleich" Feld deaktiviert ist und ein Wendepunkt einen Sektor ohne Zylinder hat, können Sie einen Sektor mit einem Mindestradius durch Aktivieren des "Min. S. R." Auswahlfeld erstellen (Dies lässt ein Eingabefeld erscheinen). Dies ist hauptsächlich für assigned area tasks (AAT) Aufgaben gedacht,  wenn Sie einen Mindestradius angeben werden Sie den Wendepunkt als AAT Eingabe machen müssen, um ihn innerhalb des definierten Sektors zu bringen.

Wenn "Alles gleich" deaktiviert ist erscheint eine "WE" (Turnpoint Area = Wendepunkt Sektor) Auswahl. Diese "WE" Auswahl macht aus allen Wendepunkt-Zonen Wendepunk-Sektoren, die in der Aufgabe in der IGC Datei notiert werden. Diese können nur entweder Zylinder- oder Sektorenform haben. Diese können außerdem mehrfach angeflogen werden. Nach dem Verlassen eines Wendepunkt-Sektors führt das Programm zum nächsten Wendepunkt. Wenn jedoch zum Wendepunkt zurückgeflogen wird, bevor der nächste Wendepunkt, der kein Kontrollpunkt sein darf, erreicht war, setzt das Programm sich zurück und verhält sich, als ob dieser Wendepunkt gerade erreicht worden wäre, ausgenommen es erinnert sich an einen früheren Wendepunkt, der die Distanz erhöht.

Wenn man einen Sektor, der als Wendepunkt-Zone markiert ist, verlässt, verwendet das Programm für die Aufgabenberechnung den Wendepunkt, der die maximale Distanz ergibt, nicht den Zielpunkt.

Wenn ein Wendepunkt als Kontrollpunkt definiert wird, erscheint ein "Kontrollpunkt" Zeichen links daneben.

Zielpunkte einer AAT werden als Halbkreise behandelt, um die automatische Erkennung zu aktivieren müssen Sie den Halbkreis durch die Schnittlinie ein- und ausfliegen.

Wenn Sie das FAI Logger Auswahlfeld aktivieren, wird das Programm versuchen, die Aufgabe auf Ihren Logger zu übertragen. 

 

WETTBEWERBS-LIMITS

Nach dem Menü für die Definition der Sektoren einer Aufgabe erscheint das Menü für die Wettbewerbs-Limits. Hier kann die maximal erlaubte Höhe vor dem Start der Aufgabe und während der Aufgabe sowie die maximale Höhe und Geschwindigkeit beim Passieren der Startlinie festgelegt werden. Die Warnhöhe definiert den Sicherheitsabstand zu dem eingestellten Wert, bei dem gewarnt wird. Alle Höhen werden in MSL angegeben und die Druckhöhe wird verwendet, wenn verfügbar, sonst die GPS-Höhe. Beachten Sie zur Druckhöhe die Einstellungen unter Optionen/Warnzonen.

Im Flug warnt das Programm mit dem akustischen Warnton für Lufträume und die Anzeige zeigt ein Notizfenster. Nach dem Wegklicken der Notiz kommt diese nicht wieder, es sei denn sie sinken unter die Warnhöhe und steigen wieder zu ihr auf. Unterhalb der Warnhöhe verschwindet die Anzeige. Die "VOR START" und "IM FLUG" Warnsignale zeigen an, dass man allgemein zu hoch fliegt.

Die Anzeige "Bad Start" / "Schlechter Start" erscheint bei zu schnellem oder zu hohem Überflug über die Startlinie. Eine zweite Zeile zeigt die Art des Fehlers, z. Bsp: "+100ft +10kts" wenn gegen beide Limits verstoßen wurde. Diese Anzeige muss bestätigt / weggeklickt werden. GPS_LOG erzwingt diese Limits nicht, um eine Aufgabe zu starten! Bei einem wiederholten Starversuch kann die Warnung bei einem Fehler wieder erscheinen, die Aufgabe startet wieder neu. Die "VOR START" Limits werden nicht mehr beachtet nachdem die Startlinie erstmals überquert wurde.

Die maximale Starthöhe wird mit der Aufgaben-Information gespeichert, auch wenn "START" nicht gewählt wurde und kann später bei der Flugauswertung verwendet werden. GPS_LOG ignoriert einen Start nicht zwangsläufig, wenn man durch die Obergrenze eines zylindrischen Startsektors kurbelt. 

Die FAI-Dreiecks-Auswahl erscheint nur, wenn die eingegebene Aufgabe den Regeln eines FAI-Dreiecks entspricht. Die Aktivierung erzeugt auf der Karte einen im Flug aktuellen Wendepunkt-Bereich für Flüge nach den FAI-Dreiecks-Regeln.

 

FAI-DREIECKS-ANZEIGE

Wenn unter Opt. / Aufgabe erstellen eine Aufgabe nach den Regeln eines FAI Dreiecks erstellt wurde, kann im Fenster "Wettbewerbs-Limits" die standardmäßig unsichtbare und nicht aktive Auswahl "FAI-Dreieck" gewählt werden, um FAI-Bereiche auf der Karte anzuzeigen. Diese werden im Flug je nach Flugverlauf neu erstellt. Der FAI-Bereich wird wie ein üblicher Wendepunkt-Bereich verwendet um einen Wendepunkt-Sektor zu definieren. Wenn man den Wendepunkt-Bereich einmal verlassen hat und die Entfernung zum nächsten Wendepunkt ist geringer als das Doppelte der Entfernung zum Punkt für maximale Flugdistanz im existierenden Wendepunkt-Sektor, dann erzeugt das Programm einen neuen Bereich um den nächsten Wendepunkt aufgrund der neuen Flugwegdaten.

 

 

 

 

Das Bild zeigt den Bereich für den ersten Wendepunkt bei einem geplanten 360 km Dreieck:

Schwann-Hütten-Mengen-Schwann. 


FAI-Bereiche werden in einer Ebene berechnet. Wegen der Erdabplattung und Karten-Projektion sind Fehler im Bereich von einem 1km möglich. Die FAI Regeln werden im Flug genau berechnet.

Beim Erstellen einer Dreiecksaufgabe mit 4 Punkten fügt das Programm am Ziel einen weiteren Punkt mit einem kleinen zylinderförmigen Sektor hinzu, dies ist für die Wendepunktfunktion der kombinierten Bereiche nötig.

Daraus folgt, dass die Ziellinie vom voraussichtlichen FAI-Bereich abhängt.

Die Berechnung der benötigten Höhe um den letzten Wendepunkt sollte bei der Verwendung der FAI-Dreiecks-Anzeige deaktiviert werden, zumal sie in diesem Fall nicht viel Sinn macht.

Im Flug kann bei dieser Einstellung kein Wegpunkt zugefügt werden.

 

 

 



GPS_LOG bietet auch eine Funktion, die hilft, FAI-Dreiecke zu fliegen, ohne sie zuvor zu planen. Die Funktion wird durch die Auswahl: Opt / FAI Aufgabe gesteuert. Das Setzen und Löschen von Wendepunkten wird hier ermöglicht oder kann unter Opt./Optionen/Tastenkürzelauf auf Hardware-Tasten gelegt werden. Wenn der Wendepunkt nicht schon am Boden gesetzt wird, so wird er beim Start angenommen, was keinen großen Unterschied macht.

Man kann einen Wendepunkt löschen, wenn man ihn irgend wo sonst hin setzen möchte, oder wenn man sehen möchte, wo die FAI-Zonen nun wären.
Man kann nur den letzten Wendepunkt löschen, oder die ganze Aufgabe zurücksetzen, was nur Sinn macht, wenn man landen und wieder starten möchte.


Der erste Schenkel muss mindestens 15 km lang sein, der zweite Schenkel mindestens 0,55mal die Länge vom ersten Schenkel. So lange diese Minima nicht erfüllt sind, kann kein weiterer Wendepunkt gesetzt werden.

Zwei FAI-Zonen werden angezeigt, wenn die Minima erfüllt sind, aber noch kein zweiter Wendepunkt gesetzt ist. Nach dem Setzen des zweiten Wendepunkts zeigt das Programm ein- oder zwei FAI-Zonen, abhängig von der Position. Das Setzen des dritten Wendepunkts erzeugt eine einzelne FAI-Zone in Richtung des ersten Wendepunkts. Um die Wendepunkte werden graue Kreise mit einem km Radius angezeigt.


Wenn zuvor eine Task erklärt wurde, kann keine Freie FAI-Aufgabe angezeigt und kein Wendepunkt gesetzt werden. Man kann jedoch einen zuvor gesetzten Wendepunkt löschen oder die Aufgabe zurücksetzen.

Einen gelöschten Wendepunkt kann man wieder herstellen. Wenn man einen neuen Wendepunkt definiert, nachdem man einen alten gelöscht hat, kann zwischen dem Alten und dem Neuen hin- und her schalten.

 

ERSTELLEN VON ASSIGNED AREA TASKS

Die Bilder unten zeigen eine Reihe von Ansichten während des Erstellens eines Wendepunkt in einer AAT. ( Bild aus engl. Programmversion)

Das erste Display zur Linken zeigt den Flug zum Aufgaben-Start (7M Ranch). Um den Ukiah Wendepunkt zu ändern schaltet man in die Bearbeitung um, indem man auf dem Display von links nach rechts über den Namen wischt, wie durch den roten Pfeil gezeigt. Das Wischen muss im ersten Drittel der Displaybreite beginnen und im letzten Drittel enden. Alternativ können die Hardware-Gerätetasten dafür konfiguriert werden (Optionen). Das Programm vergrößert zum ausgewählten Sektor und wählt diesen als nächsten Wendepunkt. Durch Klicken in den Sektor verlegt man den Wendepunkt, dieser selbst bewegt sich dabei nicht. Der Wendepunkt kann nur innerhalb eines Sektors verlegt werden. 
Die Karte kann durch Wischen verschoben, vergrößert und verkleinert werden wie im normalem Betrieb. 
Die Anzeige über der Navigationsanzeige zeigt die veränderte Entfernung (ohne die Radien der Start- und Zielzylinder), die geschätzte nötige Flugzeit für die modifizierte Aufgabe (geschätzte Gesamtzeit Zeit vor dem Start), den aktuellen MacCready Wert und die Höhe der Wendepunkte
Den MacCready Wert können Sie manuell mit den Steuerflächen ändern, der MC Wert, der während der AAT-Eingabe gezeigt wird, wird nicht gespeichert und nur für Planungszwecke verwendet. 

Das Anklicken der Anzeige für die verbleibende Zeit der Aufgabe schaltet diese um auf die Anzeige der hochgerechneten Gesamtzeit der Aufgabe und umgekehrt. Die hochgerechnete Gesamtzeit wird mit einem "T" nach der Zeitanzeige markiert. Beispiel: "2h17T"


Das Anklicken / Verändern des MC Werts zeigt die erwartete Geschwindigkeit (in der voreingestellten Einheit) für die übrige Aufgabe und zurück. Dadurch kann der Wendepunkt aufgrund der erwarteten Geschwindigkeit in Abhängigkeit des erwarteten MC Werts platziert werden.

Die Höhe eines Wendepunkts, angezeigt in dem kleinen Feld rechts über dem MC Wert, kann mit der Tastatur geändert werden, die erscheint, wenn sein Eingabefenster benutzt wird. Das Drücken auf [Eingabe] auf der Tastatur lässt diese verschwinden. Wenn Sie mit den Änderungen fertig sind, Klicken Sie das [Fertig]  Feld, um auf normalen Betrieb zurückzugehen. 

Sie können Start- und Zielpunkte nicht verändern. Auch können Wendepunkte nach dem Verlassen ihres Sektors nicht verändert werden. Das Programm prüft, ob die neuen Punkte innerhalb der Sektoren liegen. Wenn die Aufgabe aus dem Speicher aufgerufen wurde, werden die AAT Änderungen dort vermerkt. Sie können die Aufgabe wieder mit diesen Änderungen aufrufen. 

Solange die AAT Erstellen Funktion aktiv ist, steuern die Hardware- Tasten den MC Wert.
Siehe auch:
Darstellung von Aufgaben ...

ACHTUNG: Dauerhaft gespeichert werden die Aufgaben nur mit Datei / Aufgabe sichern!

 

AAT DISTANZ MAXIMIERUNG

Falls eine Aufgabe einen AAT-Wendepunkt-Sektor enthält (Häkchen bei WE unter WENDEPUNKTE bei Opt. /Aufgabe erstellen gesetzt) dann schlägt das Programm am Rand der Sektoren je einen Punkt vor, der die Distanz der Flugstrecke maximiert. Diese Punkte werden auf der Karte als Kreise von einem Kilometer Durchmesser mit schraffierter Fläche dargestellt, wie im Beispiel links.
Wenn man einen AAT-Wendepunkt-Sektor verlässt, werden die Punkte in den kommenden Sektoren aufgrund der letzten Wende neu optimiert.

 

TEAMFLUG

Die Funktion ermöglicht die verschlüsselte Positionsangabe innerhalb eines Teams mit einfacher Verschlüsselung.

Drei Funktionsbereiche stehen zur Verfügung:
1. Anzeige Deiner Position in verschlüsselter Form, (im Bildbeispiel: NP 8T)
2. Einstellungen für die Verschlüsselung unter Optionen/Teamflug und 
3. Anzeige einer Teamkollegenposition als Ziel für die Navigationsanzeige
    über (??), im Bildbeispiel ist der Team-Kollege bei NMAB (SeeYou-Code)
    5.4 km südwestlich, 
    die +1162m Ankunftshöhe AGL
bezieht sich auf dessen Position.
    Die Kurslinie (Opt./ Karten, Kurslinie zeigen) zeigt auf dessen Position.

Bei dieser Funktion kann unter Optionen /Teamflug unter der GPS_LOG Codierung, der SeeYou oder der WinPilot Codierung ausgewählt werden.

 

Das Anklicken der "??" oben öffnet die Anzeige links.

Hier, oder mit einem Keyboard kann der verschlüsselte Positions-Code eingegeben werden. 
Das "<" Zeichen löscht die letzte Eingabe und setzt um ein Zeichen zurück.
Das "?" zeigt die Entfernung und den Kompasskurs  zu einem codierten Ziel an.

Sind AGL-Höhen-Daten zum Zielpunkt verfügbar, werden diese auch angezeigt.

Die "Gehe Zu" Funktion macht aus dem Code ein Ziel im Navigationsfenster und reiht dieses in die Wegpunktliste ein. 

 

WENDEPUNKT VERGRÖSSERT ANZEIGEN

Bei der Annnäherung an einen Wendepunkt vergrößert das Programm die Anzeige der Karte, damit Sie die Umrundung genau verfolgen können. Der Maßstab der Karte ist so gewählt, dass der Wendepunkt das Display "auffüllt". Wenn ein Wendepunkt größer ist, als der momentane Maßstab einer Karte, vergrößert das Programm die Darstellung nicht. Wenn Sie den Wendepunkt verlassen, oder das Ziel ändern, kehrt die Karte zum vorigen Maßstab zurück. 

 

THERMIKFUNKTION VERGRÖSSERT DIE KARTE

Diese Funktion wurde fürs Kreisen (Kurbeln) entworfen. Sie vergrößert automatisch die Kartendarstellung aufgrund einstellbarer Bedingungen "Opt./ Optionen/ Thermik" und kehrt danach zur vorigen Ansicht zurück. Das  Schaltfeld schaltet manuell zwischen der und vergrößerten und normalen Ansicht um. Wenn Sie die Karte umschalten, wird diese automatisch. zentriert. Der Vergrößerungsfaktor wird beibehalten solange das Programm läuft, wird aber nicht gespeichert.

Das Drehen der Karte wird unterdrückt, während diese vergrößert angezeigt wird. Norden ist auf der Karte dann oben. Die Datenanzeige in der zweiten Zeile schaltet automatisch auf Varioanzeige um. Die Punkte des Flugwegs werden etwas größer dargestellt. 

In der vergrößerten Darstellung nimmt das Programm an, dass Sie kurbeln und nach dem ersten Kreis sucht das Programm nach der Maximum- und Minimum- Geschwindigkeit in jedem Kreis. Es interpretiert den Unterschied als Windeinfluss. Während Sie kreisen wird der Durchschnitt der Differenzwerte als Wind berechnet und in der ersten Zeile auf dem Display (siehe unten) als Drift gezeigt. 

Doppelklicken auf die dargestellten Werte speichert diesen für zukünftige Berechnungen. Um die Winddaten zurück zusetzen doppelklicken Sie auf ”DRFT” im vergrößerten Zustand der Karte. Die so ermittelten Werte sind abhängig von den Werten Ihres GPS Geräts und von Ihrer Fähigkeit, die Geschwindigkeit während des Kreisens konstant zu halten. 

Im vergrößerten Zustand springt die Karte manchmal etwas verwirrt hin und her. Das Programm versucht die Karte auf die Mitte des letzten Kreises anstatt auf der jetzigen Position zu zentrieren. Aber wenn der Aufwind noch nicht zentriert wurde, oder die Karte mehr als einmal in einem Kreis zentriert werden muss, wählt das Programm doch die aktuelle Position als Zentrum für die Karte.

ECHTZEIT FLUGÜBERWACHUNG (Optional)

Diese Funktion ist in der Entwicklung. Ihre Tauglichkeit hängt sehr von der verwendeten Hardware, der Topografie und Versorgung mit Relaisstationen sowie der Internetverfügbarkeit ab. Sie funktioniert nicht mit dem 2.01 Betriebssystem. 
Das deutsche Handynetz wird mit vielen sehr schwachen Umsetzern betrieben, die nur horizontal abstrahlen, so dass diese Funktion im Flug hier technisch wie rechtlich sehr fraglich ist. 

Zur Zeit ist der Internet Server noch in Entwicklung. Wenn Sie an einem praktischen Versuch interessiert sind, nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf (auf englisch): soaringpilot@soaringpilotsoftware.com

(Bild aus engl. Programmversion)

Wenn Sie mit GPS_LOG auf einem Gerät mit Internet-Verbindung über GPRS-Handy fliegen, können Sie eine Verbindung einrichten und ihre aktuelle Position wird in Echtzeit an andere Internet-User übermittelt. Um diese Funktion einzurichten müssen Sie das Zusatzmodul GPS_LOGinternetDLL.dll herunterladen und installieren. Die Handy / Modemverbindung kann über IR hergestellt werden.

Dann erscheint ein "Web Server” Menü zur Grundeinstellung. Durch Anklicken wird ein Menü zur Einstellung der Internetverbindung angezeigt. das obere Feld ermöglicht die Wähleinstellung. Wenn "Connect using" (bestehende Verbindung) nicht gewählt ist, wird die aktuelle Internetverbindung verwendet. Der "Timeout" Wert regelt, wie lange GPS_LOG WinCE auf eine Antwort vom Server wartet und der "Port" Wert bestimmt den Internet-Port über den die Verbindung läuft.

Bei der Antwort auf Daten aus dem Programm kann der Server Nachrichten und Warnungen zurückmelden. Diese Nachrichten erscheinen in einem Fenster, welches nach einer unter "Message timeout" voreinstellbaren Zeit wieder verschwindet. Wenn Sie den Wert auf Null setzen erhalten Sie nur noch Warnungen, aber keine Nachrichten. Warnungen müssen vom Benutzer bestätigt werden, um zu verschwinden.

Bevor Sie dieses Programm benutzen sollten Sie das Kopfdaten-Menü unter "Aufgabe erstellen” durchlaufen um den Pilotennamen, das Kennzeichen und die Klasse anzugeben. Diese Daten werden für die Identifizierung der Dateien verwendet und bei bestehender Verbindung zum Server gesendet.

GPS_LOG WinCE speichert die Daten alle 12 Sekunden um sie alle zwei Minuten an den Server zu senden (das könnte sich noch ändern). Auch die Aufgabe wird an den Server gesendet, wenn eine erstellt oder geladen wurde. Bis jetzt wird die letzte Aufgabe nicht gelöscht, sondern nur durch eine neue überschrieben.

Wird die Internetverbindung unterbrochen, versucht das Programm sie automatisch wieder herzustellen. Sie erhalten eine Warnung, wenn Daten durch eine Unterbrechung von mehreren Minuten verloren zu gehen drohen. Die Verbindung wird beendet wenn das Programm geschlossen wird. Sie können die Verbindung auch von Hand beenden, wenn Sie das Web-Server Menü anklicken und die Unterbrechung bestätigen.

MENÜS

RESET / OPTIONEN ZURÜCKSETZEN =(optional)

Ab Version 1.2.2.1 wird ein Begleitprogramm zu GPS_LOG gepackt. Es ist mit Links mit GPS_LOG verknüpft und dient zum Zurücksetzen aller Optionen:

"Delete Settings and Options" auf die Grundeinstellungen und / oder 

"Delete IGC headers data base" zum Löschen der Wettbewerbsdaten.

"Execute" = Ausführen

Alle aktuellen Einstellungen eingeschlossen die IGC Kopfzeile können in einer binären Datei mit GPR- Dateinamen- Erweiterung gespeichert und später wieder geladen werden. Vor dem Hochladen werden alle alten Einstellungen gelöscht! Eine fehlerhafte Datei führt zu den Grundeinstellungen.

DATEI

 

DATEI - MENÜ Beschreibungen

Aufzeichnungsdatei zum Speichern von Logger Datenfiles. 

Wegpunkte / Wegpunkt- Datei auswählen

Karte... - Datei auswählen. 
Konfiguration der Auswahlmöglichkeiten unter 
Opt.
/ Optionen / Karten: "Mehrere Kartendateien".

Überlagerungskarte  Zusatzdatei/ Karte für Überlagerung (Overlay) auswählen.

Höhendatei - Angabe des Pfads zur Höhendatei mit .hdr Endung.

 

 

 

 

 

Karte binär speichern um das Laden der Karte in Zukunft zu beschleunigen. Komplett / Complete oder Zuschneiden / Crop
Die Zuschneide-Funktion ermöglicht die Eingabe von Karten-Grenzkoordinaten um die Kartengröße an eigene Bedürfnisse anzupassen.

Datei abspielen: Gespeicherte Logger-Datenfiles abspielen

Aufgabe sichern..

Aufgabe laden...  Speichern oder Laden einer Liste mit Aufgaben, die auf einer Karte dargestellt werden können. Wenn eine aktive Aufgabe von einer gespeicherten Liste geöffnet wurde, können neue Aufgaben nicht geladen werden, bis die aktuelle Aufgabe gelöscht ist. 

Port zurücksetzen: Zurücksetzen des RS232 Seriellen Com-Port-Anschlusses im Falle von Problemen (wahrscheinlich nutzlos). Nach erfolgreicher Rücksetzung des Seriellen Com-Ports hören Sie einen "Bestätigungs-Piep".

Ende: Schließen des Programms. 

Die PC Ausführung (GPS_LOG Win32) hat zwei zusätzliche File-Menü (Datei-Menü) Einträge: 

Export
Map (Karte exportieren): Hiermit wird die angezeigte Karte in eine Windows-Bitmap umgewandelt und eine Kalibrierungs-Datei erstellt, die später in der Flug-Programm-Version verwendet werden kann.

Simplify Map (Karte vereinfachen): Hiermit kann die Anzahl der Linien, mit denen eine Karte gezeichnet wird, reduziert werden, so dass der Punkte-Abstand der Polygone mindestens 0.75 km beträgt. Die Lufträume mit Alarmzonen werden dadurch aber nicht verändert.

Diese Funktion kann zu seltsamen Veränderungen in Karten führen: Flüsse fließen nicht mehr ganz in Seen und Lücken zwischen  Polygonen treten auf. Nach dem Vereinfachen der Karte kann diese in binärer Form für die Verwendung im Flugprogramm gespeichert werden.

Das Zurücksetzen des RS232 Anschlusses kann unbeabsichtigt ein Ereignis aufzeichnen. Stellen zuvor Sie unter "Opt./ Optionen/ Ereignisse" alle Spalten auf "Kein" um dies zu vermeiden.

Überlagerungskarte "Overlays"

- GPS_LOG unterstützt Overlays (das Übereinanderlegen) von Karten / Zusatzdateien. Es gibt dabei zwei Arten der Schichtung. "Permanent" definierte Polygone durch den Code 27 oder –27 sind dauerhaft in einer Karte verankert, dagegen sind "variable" Overlays durch eine Overlay-Datei aus dem Datei-Menü definiert. Overlay-Objekte werden über Topografie und Alarm-Objekten gezeichnet. Variable Overlays können keinerlei Alarm-Funktionen enthalten und alle in ihnen enthaltenen Formen werden in die Overlay-Datei aufgenommen und in der Reihe ihres Erscheinens dargestellt. Ein Overlay kann unter "Bearb./ Überlagerungskarte aus" gezeigt oder versteckt (nicht angezeigt) werden, der Umschaltvorgang kann unter (Opt./Optionen/Tastenkürzel) auf eine Hardware-Gerätetaste gelegt werden. Der Umschalt-Befehl wird deaktiviert, wenn keine Overlay-Objekte vorhanden sind. Der typische Verwendungszweck solcher variabler aktivierbarer Overlays liegt in der Darstellung von Wetterinformationen oder detaillierter Karteninformationen, die sonst die Lesbarkeit der Karten stört, aber gelegentlich benötigt werden.

BEARB.

 

MENÜ BEARB:

Suche Wegpunkt: Wählen Sie einen Wegpunkt für ein neues Ziel aus. 

Suche Landeplatz: Wählen Sie aus einer Liste den nächstgelegenen Landeplätzen aus. 

Setze Wegpunkt: Momentane Position als Wegpunkt speichern. 

Bearbeite gesetzten Punkt auf der Karte. Das Programm schaltet sie der Reihe nach alle durch. 

Zentriere die Karte auf jetziger Position. 

Verkleinere den Kartenausschnitt. 

Vergrößere den Kartenausschnitt. 

Drehe die Karte um 180 Grad. 

Zoom umschalten: Schaltet zwischen normaler Kartendarstellung und Zoom Thermik-Kreisen um.

Navigation umschalten: Ein- / Ausblenden von Textzeilen mit Ziel-Navigations-Informationen

Polare: Schaltet die Polare um auf fix definierte Gleitzahl (wenn eine eingegeben wurde).  Gleiche Funktion wie das Logo links neben der Karte.

Überlagerungskarte an/aus:  Versteckt oder zeigt Überlagerungskarten ("Overlay") Karten.

Aufgabe: - Untermenü - "AAT redigieren" - Nur wenn schon eine AAT Aufgabe besteht, kann ein Wendepunkt hier bearbeitet werden.
Aufgabe: - Untermenü - "Wegpunkt zur Aufgabe" - Fügt gegenwärtiges Ziel zur Aufgabe hinzu.

OPT.

 

MENÜ Opt.

Stoppuhr auf 0 zurückstellen. 
NMEA Kommunikationsoptionen. 
Programmeinstellungen / Optionen / Grundeinstellungen.
Wind Informationen ansehen oder eingeben.  
Höhenmodi: Einstellungen für Endanflughöhe.
Fügen Sie der aktuellen Karte ein Symbol hinzu. 
Fügen Sie der aktuellen Waypoint- Datei einen Wegpunkt hinzu. 
Erstellen einer Aufgabe, die auf der Karte dargestellt wird. 
Aufgabe: Wettbewerbsaufgabe vorbereiten. 

"FAI Aufgabe": Zeigt für freie FAI-Aufgaben (ohne vorherige Erklärung) Zonen möglicher Wendepunkte auf der Karte.


Beim Programmstart werden die zuletzt erstellten Aufgaben wieder geladen.

 

NMEA Schnittstelle "Opt./ NMEA":

"NMEA Code" – eine Kombination von NMEA Datensätze mit Positions- und Kurs- Informationen. Normalerweise funktioniert RMC auf Com1 bei 4800 oder 19200 Baud. Die serielle Schnittstelle (Com- Port) kann entweder aus einer von der Registry des Geräts bereitgestellten Liste gewählt, oder eingetippt werden. Die Liste zeigt die Schnittstellen (Com-Ports), die das Betriebssystem sichtbar macht. Einige PDAs zeigen aber nicht alle Schnittstellen korrekt an. Deshalb ist es eventuell nötig, den gewünschten Com-Port manuell einzugeben. Falls Windows-Mobile 5 oder höher mit eingebautem GPS verwendet werden, wird ein "#gpsAPI" Eintrag am Anfang der Liste angezeigt. Die Auswahl dieses Eintrags veranlasst das Programm, sich die GPS-Information zu holen. Dies ist die beste Methode, unter WM5 das eingebaute GPS zu aktivieren. Bei der Verwendung von "#gpsAPI" werden Baudrate, "Benutze RX_FLAG" und andere Eingaben ignoriert. Der RMC NMEA Code muss auf die Verwendung von "#gpsAPI" eingestellt werden. Zusätzlich können Sie einen Eintrag wie "@gps-0" am Anfang der Schnittstellen-Liste sehen. Dieser Eintrag verweist auf die in der Registry gespeicherten Einträge über die Hardware-Schnittstelle, unter der ein GPS zu finden ist. Bei der Wahl dieses Eintrags versucht das Gerät die Einstellwerte für Com-Port und Baudrate aus der Registry zu verwenden. Nach dem Wechsel in das NMEA-Fenster werden diese Werte dort angezeigt.

Einige Geräte stellen die möglichen Schnittstellen nicht richtig in ihrer Registry dar! Dann muss der gewählte Com Port eingetippt werden! Bei Bluetooth oder Navman oder eingebautem GPS muss man deren Anleitung benutzen, oft funktioniert dann Com4 mit 56700 Baud. 
"NMEA Code"
- GPS Daten kommen nicht alle in einem Datensatz. Diese Funktion kontrolliert, welche Daten gespeichert werden z.B. wenn in Ihrem GPS-Ausgang ein VTG Datensatz nach einem GGA Satz kommt und Sie Geschwindigkeit und Spur loggen, sollten Sie "Geschwindigkeit" benutzen, wenn Sie die GGA VTG Kombination verwenden. Das gleiche gilt für Daten, die von externen Geräten mit Kompass- und Fluggeschwindigkeits- (TAS)- Ausgang kommen. Programmversionen nach 1.2.0.10 loggen die Position unabhängig von diesen  Einstellungen.

Benutzen Sie die VW921 Einstellung nur für das VW921 Gerät, das Daten nicht in NMEA Format ausgibt. Beachten Sie, dass RX_FLAG Einstellungen in diesem Fall ignoriert werden. 

Wenn ein Windows Mobile 5 oder höheres Betriebssystem benutzt wird, und das Gerät besitzt ein eingebautes GPS, könnten Sie einen Eintrag wie zum Beispiel "@gps-0" am Anfang der Liste der Seriellen Schnittstellen finden. Dies weist auf einen Hardware-Com-Port für Ihr GPS im Gerät hin. Wenn Sie diesen Port wählen, verwendet das Gerät den in der Registry gespeicherten Port mit seinen Einstellungen. Nach der Rückkehr zum NMEA-Dialog werde diese Einstellungen angezeigt.

"Längenprüfung" Nicht verfügbar bei Version 1.2.1.9 oder höher.– NMEA Datensätzen auf Längen prüfen, wenn Checksumme nicht angeboten wird, um sie zu bestätigen. Die Funktion ist immer aktiv. Falls ihr GPS diese Funktion nicht unterstützt, sind die Daten nicht sehr verlässlich. In allen späteren Versionen wird diese Schaltfläche fehlen.

"MSL-Abstand": Einige GPS geben GGA Daten ohne den Unterschied von MSL zum WGS84 Ellipsoid. Hier können sie einen eigenen Wert zur Korrektur eingeben. Liefert ihr GPS den Wert, wird ihre Eingabe überschrieben.

"Verwende RX_FLAG" – optimiert Speicher, aber ältere WindowsCE Einheiten und iPaqs unterstützen dies nicht. 

"RS232" ist die Schnittstelle (Stecker/Kabel) zum GPS-Gerät mit dem seriellen Communikation-Port. Dessen Einstellung kann aus einer Liste ausgewählt werden, in welcher von der System-Registry die verfügbaren Möglichkeiten angezeigt werden. Leider zeigen nicht alle PDA-Geräte die möglichen Com-Port Einstellungen in ihrer Registry sauber an, in diesem Fall muss eine mögliche Einstellung (PDA/GPS-Anleitung, meist Com1, 4800 Baud, A.d.Übers.) eingetippt werden.

Die Baudrate (Datenübertragungsgeschwindigkeit) kann durch die Auswahl oder die Eingabe eines Wertes im Fenster eingestellt werden. Siehe auch: automaitsche Suche der Baudrate unter "Automatisch zurücksetzen".

"COM- Fehler ignorieren" wird bei schlecht programmierten seriellen Ports von GPS-Geräten benötigt ( z. Bsp. iPaq rz1710 mit SDIO SD-510 GPS) die ständig Fehler melden, auch wenn keine auftreten. In diesem Fall ignoriert GPS_LOG alle vom seriellen Port kommenden Fehlermeldungen. Aber mit dieser Einstellung verliert man auch die Notiz der Fehler in den Logfile des IGC Logs und damit die Warnung bei Kabel- und Verbindungsproblemen, die im Normalbetrieb vorkommen können.

Einige PDAs (wie T-mobile MDA Compact 3) haben eine derart katastrophale Schnittstellen-Einbindung, dass beide Funktionen: "Permanent" und "COM-Fehler ignorieren" gesetzt werden müssen. Versuchen Sie dies, wenn alles andere nicht hilft.

Die "Permanent" Auswahl ist für Bluetooth Geräte mit schlechten Treibern (einige iPaqs) gedacht, wenn die Serielle Schnittstelle aussetzt. Eine Aktivierung überschreibt die "Verwende RX_FLAG" Einstellung.

"Automatisch zurücksetzten" - bei dieser Auswahl bewirkt das Klicken auf die [Kein GPS] –Anzeige auf dem Bildschirm das Zurücksetzten des eingestellten Ports wenn innerhalb der letzten 20 Sekunden keine Daten eingegangen sind. Dies nützt bei GPS Verbindungen über Bluetooth, ansonsten ist die Funktion fragwürdig. Die [Kein GPS] -Anzeige erscheint nach 3 Minuten wieder, wenn kein Signal eingeht. Wählen Sie die Baudrate und den ComPort passend zu ihrer GPS Datenquelle / Logger.
Bei der Verwendung des PDA Betriebsystems Windows CE 3.0 oder höher veranlasst die Aktivierung von
"Automatisch zurücksetzten" die Rücksetzung des Seriellen Com-Ports im Fall dass die Stromzufuhr unterbrochen wird solange das Programm noch läuft. Wenn Sie dies nicht wünschen, löschen Sie bitte die GPS_LOGwakeup.exe Datei aus dem \Windows Ordner Ihres PDA nach jeder Neuinstallation. Nach erfolgreicher Rücksetzung des Seriellen Ports hören Sie einen "Bestätigungs - Piep".

Wenn "Automatisch zurücksetzten" aktiviert ist, sucht das Programm automatisch nach der passenden Baudrate, wenn der NMEA Datenstrom vom GPS für mehr als 4,5 sec. unterbrochen war. Dabei werden 7 Baudraten durchgescannt (4800, 9600, 14400, 19200, 28800, 38400 und 57600). Die Suche stoppt bei einer passenden Baudrate, wenn innerhalb 4,5 sec. keine Daten eingehen, wird die Suche fortgesetzt. Nach 30 sec. sollte die passende Baudrate gefunden worden sein, wenn nicht etwas anderes falsch läuft. Benutzen Sie diese Automatik nicht, wenn Ihr GPS Daten in größeren Abständen als 4 sec. sendet! Die automatische Suche nach der Baudrate verursacht eine Menge Speicher-Überlauf und Com-Port Fehlermeldungen, die aber nicht angezeigt / notiert werden solange die Suche läuft. Ansonsten sind Com-Port Fehlermeldungen ein Indiz für falsche Anschlussbelegung / Verkabelung, Speicher-Überlauf-Fehler deuten auf Speicherprobleme hin.

Die "Automatisch zurücksetzten" Funktion benötigt keine Bestätigung duch eine "OK" Klick um aktiviert zu werden, sie startet sofort, Sie erkennen die Baudraten-Suche an den NMEA-Datensätzen, die alle ~ 4,5 sec. von neuem starten.

Das Fenster darunter zeigt die eintreffenden Datensätze der Seriellen Schnittstelle (nicht bei VW921, weil Westerboer binäre Daten verwendet). Die Einstellung wird erst nach dem Bestätigen mit [OK] aktiv! Dies dient zum Überprüfen des Datenflusses über die Schnittstelle, zu schnell um sie zu lesen, wenn die Daten in Schüben kommen, sieht man Teile der letzten Datensätze vor einer Unterbrechung.

"SiRF GGA" - einige GPS-Empfänger liefern GGA Datensätze mit Höhenangaben über dem Ellipsoid anstelle von MSL 
( z. Bsp. SiRF 2.3 ) Diese Einstellung korrigiert das Verhalten.

Klickend auf [OK]  auf diesem Menü setzt die RS232 Schnittstelle zurück. Dies kann unbeabsichtigt ein Ereignis aufzeichnen (siehe oben), wenn Ereignisse nicht auf "kein" gesetzt sind.

OPTIONEN

 

AUFZEICHNUNG / LOGGEN 

"Format" IGC = International Gliding Commission Format, unterstützt durch viele andere Programme, 
"Standard" = Komma Trennung für Tabellenkalkulationen ....

"Rohdaten" – erstellt eine \My Documents\GPS_LOG WinCE\rawGPS_LOGdata##!!.txt Datei mit allen empfangenen Daten. 
Diese Datei wird vom Programm nie gelöscht und die neuen Daten werden angehängt. Diese ist zur Fehlersuche nützlich und loggt zusätzlich zum normalen Loggen. Wenn die Datei nicht im angegebenen Ordner gespeichert werden kann, versucht das Programm, sie weiter oben in der Hierarchie zu speichern. 

"Alles aufzeichnen" – Wenn nicht aktiv, werden nur Position und Höhendaten geloggt. Nicht anwendbar beim IGC Format. 

"Speichere gesetzte Punkte" – diese Funktion speichert gesetzte Wegpunkte auf der aktuellen Karte und Waypoint- Datei. Wenn deaktiviert, wird der Punkt nur auf der Karte gespeichert.

"Aufzeichnungsintervall" – Bestimmt, wie oft die Position gespeichert wird. Beim Wert 0 wird nicht geloggt. Sie können dies vorübergehend benutzen um den Log zu unterbrechen, ohne die Datei zu schließen. Bei der Verwendung des externen Geräts VW921 kann dieser Wert nicht auf 1 gesetzt werden. Wenn das Aufzeichnungsintervall unter Optionen auf Null gesetzt wurde, erzeugt das Programm beim Start keinen Dateinamen und es wird nicht geloggt. Wenn das Aufzeichnungsintervall von Null auf einen höheren Wert gesetzt wird, während nicht geloggt wird, fragt das Programm nach einem Dateinamen und Pfad.
Wenn Sie eine Aufzeichnung beginnen während das Intervall auf Null gesetzt ist, wird Null überschrieben und sofort mit Intervall 1 begonnen, falls Sie gerade eine Aufgabe erstellen, andernfalls mit Intervall 2.

"Bildschirmintervall" – Mindestzeit in Sekunden zwischen Display- Aktualisierungen. Benutzen Sie dies, um übermäßiges Display- Flackern auf langsameren Rechnern zu verhindern. Sogar auf schnellen Rechnern können Werte von einer Sekunde Schwierigkeiten verursachen.

"Flugbuch auf Speicherkarte" – bei der Wahl dieser Einstellung wird das Flug-Logbuch auf eine Speicherkarte im Ordner: "\Storage Card\My Documents\" geschrieben. Falls eine Speicherkarte nicht verfügbar ist, wird die Datei im Zwischenspeicher (RAM) des PDA abgelegt.

 

KARTEN:

"Punktabstand" – Mindestentfernung in Bildpunkten in der Flugweg Darstellung. 

"Punktgröße" – Größe (Sichtbarkeit) von Flugweg Punkten. 

"Rand %" – Randbereich des Fensters, das "außerhalb" ist. Wenn der Cursor diesen Rand erreicht, wird die Karte neu zentriert. 

"Blinkintervall" - Cursor Blink Periode. 

"Maßstabsfaktor" – der Faktor, durch den die Karte sich bei einem Befehl vergrößert oder verkleinert.

"Standardradius" – [km] Radius eines Standard-Kreises für eine Standardkarte. Diese Karte wird erzeugt wenn :
1.) GPS Positionsdaten kommen, bevor eine Karte ausgewählt ist, 
2.) Sie keine Karte auswählen. Die Karte wird auf der aktuellen Position zentriert. 

"Spurpunktpuffer" – maximale Anzahl der Positionen, die im Cachespeicher gespeichert werden, um den Flugweg wieder darzustellen, wenn die Karte verändert oder bewegt wird. Sie könne die Cache Größe einstellen, müssen das Programm aber neu starten um die Einstellung anzuwenden. Kommen sie wieder auf das "KARTEN" Menü bevor das Programm neu starten, wird die Einstellung zurückgesetzt.

"Frequenz" – die Zahl steuert, wie oft die Flugweg Position im Cache-Speicher gespeichert wird. Dieser Wert wird beim Kreisen nicht beachtet (alle Daten werden gespeichert). 

"Kurs immer oben" - dreht die Karte, so dass der Kurs nach oben zeigt. 

"Min. Winkel" - Minimum in Kurs über Grund Änderung, bevor die Karte dreht. 

"Kurslinie zeigen" – Zeichnet eine fixierte breite blaue Linie von momentaner Position zum Ziel.

"Mehrere Kartendateien" um mehrere Karten zu kombinieren aktivieren Sie diese Funktion. Beim Laden einer Karte unter Datei / Karte... erscheint dann ein Auswahlmenü mit "Hinzu" und "Entfernen" Funktion. Für die Sortierung der Ebenen steht eine "Hoch" und "Runter" Funktion zur Verfügung. Die Karten werden erst mit dem Befehl: "Selektierte Datei nehmen" ins Programm geladen. Zusatzkarten können irgendwo auf der Festplatte gespeichert werden, lediglich das Ende des Pfads wird angezeigt.


Wenn diese Funktion verwendet wird müssen alle Karten auf dem Gerät vorhanden bleiben, es wird vom Programm keine neue Karte generiert.

"Karten-Vereinfachung" (Gilt nur für die WIN 32 PC-Version des Programms) Maximale Abweichung eines zu löschenden Punktes von der dargestellten Polygonlinie.

"Erstelle Höhenkarte" Hiermit können Sie aus den Höhendaten der AGL-Funktion eine topografische Karte generieren, die im Hintergrund ihrer Karten angezeigt wird. Diese Funktion wird deaktiviert, wenn Ihr Gerät diese Funktion nicht beherrscht. Erstellen Sie keine topgrafische Höhenkarte,
wenn Sie bereits eine topografische Vektor-Karte geladen haben, beide Karten verzögern die Anzeige deutlich. Diese

 

THERMIK /  KREISEN

oder "Opt./ Optionen/ Thermik": 

"# Zentrierkreise" – Anzahl der Kreise, die vor Beginn der Windberechnungen vollendet sein müssen. Dies verringert Fehler in der Windberechnung durch das Zentrieren, nur gleichmäßig geflogene Kreise ergeben brauchbare Winddaten.

"Puffergrösse" – Menge der Flugweg Daten, die nachgezeichnet werden, wenn die Karte verändert wird. 

"Radius" – (in Meter) Radius eines Kreises, der in eine  Karte mit Thermikdarstellung  passen wird. 

"Verzögerung"Zeitspanne nach Unterschreiten der Mindestrate, bis die Automatik von Thermikdarstellung = Autozoom auf Normalanzeige zurückschaltet.

"Steigen zeigen" – stärkeres als durchschnittliches Steigen wird als größerer Punkt in der Thermikdarstellung angezeigt. 

"Karte zeigen" – zeigt die normale Karte mit Symbolen in der Thermikdarstellung. 

"Zeichne Linien" - zeichnet Linien statt Punkten während des Kreisens in Thermikdarstellung. 

"Automatisch in Thermikdarstellung" - Programm schaltet automatisch in Thermikdarstellung nach den anfänglichen Zentrier- Kreisen und zurück zur normalen Karte wenn das Kreisen endet.

"Mindestrate" - Minimale Richtungsänderung die das Kreisen definiert. Über diesem Wert werden Winddaten errechnet, so lange das Kreisen für eine vorbestimmte Kreiszahl nicht unterbrochen wird.

"Zeige mittleres Steigen" - berechnet den Durchschnitt des Steigens in der Varioanzeige über die ganze Zeit des Kreisens. 

"MacCready Automatisch" – der MacCready Wert wird auf der Basis einer definierbaren Anzahl von Aufwinden berechnet um die optimale Geschwindigkeit zu bestimmen. Dieses Auswahlfeld aktiviert die automatische Übernahme des MacCready Werts. Sie können auch in der Varioanzeige durch Klicken auf den MacCready Wert zwischen manueller und automatischer Einstellung umschalten. Bei der automatischen Einstellung wird der MacCready Wert mit einem nachfolgenden "a" dargestellt.

"Anzahl der Bärte für MC" – Anzahl der Aufwinde die für die Berechnung des MacCready Werts berücksichtigt werden. Der letzte Aufwind wird in der Berechnung schwerer gewichtet, Vorherige weniger mittels einer Exponentialfunktion aus Steigwert und Dauer. Nur Aufwinde mit drei oder mehr Kreisen werden berücksichtigt.

 

POLARE:

"Nehme:" – regelt, ob eine Polare oder eine fix definierte Gleitzahl für die Endanflughöhenberechnungen benutzt werden. Sie können diese Funktion auch durch Klicken auf das Logo links der Karte umschalten. 

"Gewichtfaktor" – Ballastwert, der für die Polare benutzt wird. 

"Instrument" - wenn Borgelt B50 oder LX-160 als externes Gerät zur Verfügung stehen, können Gewichtsfaktoren im Flug über diese Geräte eingegeben werden. Das gleiche gilt für andere unterstützte Geräte, jedoch können einige von ihnen Sie zu Angaben im Zuladung/ Gewicht% Feld auffordern. 

"Zuladung/ Gewicht%" - Einige Geräte (wie Cambridge 302 digital Vario) rechnen mit einem Prozentwert anstatt eines Gewichtfaktors. Um deren Information zu benutzen, müssen Sie dieses Feld mit dem Verhältnis (in Prozent) des maximalen Abfluggewichts Gewicht zum Gewicht des Flugzeugs ohne Ballast ausfüllen, und dann die Polare ohne Zuladung benutzen. 

"Mückenfaktor %" – Verschlechterung der Polare (und der Gleitzahl) in prozentualer Zunahme der Sinkgeschwindigkeit bei jeder Fluggeschwindigkeit (TAS). Diese Einstellung wird nicht über die Programmsitzungen erhalten. Beim Neustart wird der Wert auf Null gesetzt. Wenn ein Borgelt B50 Vario angeschlossen ist, wird der Wert von dort übernommen. 

"Integrationszeit" – Zeitspanne, über welche der integrierte Variowert gemittelt wird. Dieser Wert wird für die Berechnungen der Fluggeschwindigkeiten verwendet.

 

1. Versch. / 2. Versch.

Es gibt zwei Seiten unter Optionen für VERSCHIEDENES. 

"Nehme UTM" – wenn aktiviert, werden Positionsdaten die geloggt werden im UTM (Universal Transverse Mercator) Format geschrieben und dargestellt. 

"Dezimalminuten" – wenn aktiviert, werden Positionsdaten mit Minuten in Dezimalformat gezeigt, sonst werden Sekunden angezeigt.

"per Doppelklick" – Doppelklick auf dem Display notwendig, ansonsten genügt ein einfacher Klick. In dieser Anleitung wird von der Doppeklick- Einstellung ausgegangen.

"Nehme GPS Variation" – wenn aktiviert, wird der Wert aus GPS Daten abgeleitet, sonst tragen Sie Ihren eigenen Wert ein. 

"Ziel #" - Maximale Anzahl von Zielen, die in der Zielliste gespeichert sein können. Diese Zahl wird für die Zeitdauer dieser Programmsitzung überschrieben wenn eine Aufgabe, die übertragen wird, mehr Wendepunkte hat und sonst nicht hineinpassen würde. 

"FIFO" – (First in first out) wenn aktiv, werden Ziele die der Zielliste hinzugefügt werden, nach dem Verfahren - Zuerst rein Zuerst raus - zugefügt. Wenn deaktiviert, werden neue Ziele vor dem zuvor dargestellten Ziel hinzugefügt, die Ziele rücken nach hinten.

"Zeitverschiebung" – Unterschied zu UTC. 

"Erdradius" [km] – Wert für Entfernungsberechnungen, ausgehend von kugelförmiger Erde. 

"Wiederholungsintervall" [sec] - Mindestzeit in Sekunden zwischen geloggten Daten, während eine Datei abgespielt wird. Erhöhen Sie diesen Wert für lange Dateien und langsame Computer. 

"Ankunftshöhe" [m] – Gewünschte Ankunftshöhe/ Platzrundenhöhe /Sicherheitshöhe für den Landeort ein. Dieser Wert wird bei der Endanflughöhe berücksichtigt.

"GLYPHCACHE" - diese Option nur vorsichtig benutzen. Dieser Wert soll nur auf tragbaren Geräten mit Betriebssystem 3.0 oder höher erscheinen. Er ändert eine Einstellung in der Registrierung des Betriebssystems dauerhaft, die bestimmt, wie Grafik dargestellt wird. Ein großer Wert kann (wie vom iPaq berichtet, aber nicht vom Aero) Karten beschleunigt aufbauen. Dieser Wert wird nicht zurückgesetzt wenn das Programm geschlossen wird, deshalb wird er andere Programme ebenso beeinflussen. Der Standartwert für Pocket PC ist 8. Es kann sein, das Sie Ihren Rechner wieder hochfahren müssen, bevor die Einstellung in Kraft tritt. 

2.Versch

.

Für das Kreisen haben Sie eine Funktion welche die Anzeige automatisch umschaltet, wenn das Programm feststellt, dass Sie kreisen. "Keine" – schaltet die Funktion ab, "Vario" – zeigt die Steigraten während des Kreisens, "Wind" – zeigt die Windinformation beim Kreisen (dies ist nützlich wenn Sie die "Spur automatisch" Methode unter "Wind" verwenden). "MacCready Darstellung an" - zeigt die nach MacCready optimal nötige Höhe zum Ziel während dem Kreisen an. 

"Karte beim Start laden" – aktiviert die zuletzt geladene Karte beim nächsten Start, dies kann eine Weile dauern (je nach Kartenmenge und Ebenen bis zu +3 Min.)

"Navigationseinstellungen behalten" sichert die Einstellungen für den nächsten Programmstart.

"Sprachausgabe Geschwindigkeit" - aktiviert die akustische Sollfahrtgeber-Anzeige für "langsamer" oder "schneller". Beim Kreisen bleibt die Anzeige stumm und wenn die Differenz kleiner als der im Fenster "Schwellenwert-Geschwindigkeit" eingegebene Toleranz-Wert ist. Es werden die vor-eingestellten Geschwindigkeitseinheiten verwendet.

"Fahrwerkswarnung" - geben Sie die AGL-Höhe für die Fahrwerkswarnung ein. Negative Werte deaktivieren die Funktion indem sie den Standartwert -999ft einstellen.

"MacReady Startwert" - geben Sie hier den geschätzten Mc-Wert ein, den das Programm beim Start annehmen soll.

 

KOMPASS:

"Geschwindigkeiten" – Minimum- und Maximum- Geschwindigkeit, für welche Kompass NMEA Sätze gelten sollen. Diese Geschwindigkeiten werden in den Einheiten in den eckigen Klammern eingetragen. 

"Toleranzen" - Geschwindigkeit in (Knoten, Meilen, oder km) /Sekunde, Drehung in Grad/ Sekunde. Maximaler Drehwert für Wind Berechnung. Unter diesen Werten wird der Flug als gerade und eben angesehen. Diese Toleranz bestimmt auch, ob eine Drehung der Karte stattfinden wird. 

"Kompasskurs"- Missweisender Kompass Kurs wird angezeigt.

"Deviation" – tragen Sie (+/-) als Korrektur für die Kompass Richtung ein. 

"Steuerkurs HCHDG" - aktivieren, wenn Ihr Kompass den Steuerkurs als HCHDG NMEA Satz ausgibt. Der Standard ist magnetischer Kurs, aber einige Geräte (wie Garmin, eTrek, Summit) geben den rechtweisenden Kurs aus. 

 

WIND:

"Methode" - Wählt die Methode der Windberechnung aus. Siehe Windberechnung

"Minimaler Kurswechsel" – die „Kompass-Methode“ benötigt Daten aus unterschiedlichen Kursen. Der minimale Unterschied im Kurswinkel kann hier eingegeben werden. Für die „Kompass-Methode“ sollte dieser zwischen 30 und 80 Grad liegen.

"Minimalgeschwindigkeit" – Für die „Kompass-Methode“ und die „Alle-Drei-Methode“ muss eine Mindestgeschwindigkeit angegeben werden. Für die „Kompass-Methode“ ist hier die Geschwindigkeit über Grund gemeint, für die „Alle-Drei-Methode“ die Fahrtmesseranzeige (true airspeed), andere Methoden verwenden diese Einstellung nicht.

"Berechnen per:" - für die genaueste Berechnung, sollten Sie dies auf den letzten NMEA Satz stellen, der hereinkommt. Einige Funktionen können je nach Einstellung unwirksam sein. 

Die Windrichtung wird in WinCE Versionen ab OS 0.3 und Windows PC auch als Zeichen am linken Kartenrand angegeben. Der Pfeil zeigt grob die Windrichtung relativ zur Kartenausrichtung. Beachten Sie, dass der Windpfeil hier in Richtung der Abdrift weist! Das farbige Feld unter dem Pfeil gibt grob die Windstärke an: Grün für weniger als 8 kt / 15km/h, Rot für mehr als 19 kt / 35 km/h und Gelb für die Werte dazwischen. Dem entsprechend gelten  Grau, Schwarz und Weiß für SW-Displays.

 

TAS-SOG WIND:

Wind aus wahrer Eigengeschwindigkeit Ve (TAS) und Geschwindigkeit über Grund Vg (Speed over Ground SOG):

Um die Winddaten aus der Differenz von Ve/TAS und Vg/GS zu ermitteln müssen einige Messdaten verglichen werden. Wenn eine neue Messung vorgenommen wird, werden alle vorherigen Daten gelöscht, welche innerhalb des Bereichs der „Geringsten-Kursänderung“ über Grund und der „Geringsten Geschwindigkeitsänderung“ in TAS liegen. Außerdem werden Messdaten, die zu alt sind, definiert durch „Größter Zeitraum der Messphase und zu großen Höhenuterschied aufweisen, definiert durch „Größte Höhendifferenz“, nicht verwendet.

Um ein brauchbares Ergebnis zu erhalten, müssen eine Mindestzahl an Messpunkten verglichen werden, ebenso für eine Neuberechnung. Messungen werden nur bei stabilen Fluglagen (siehe Kompass Optionen) vorgenommen.

Grenzwerte: Drei Werte sind für ein verlässliches Ergebnis notwendig: Bei schwachem Wind, definiert als "Wind" mal „Anteil-Wind“ ist-kleiner als Wert „Für Schwachwind“ wird des Ergebnis der Berechung verwendet, wenn der Grenzwert kleiner ist als der Wert „Für Schwachwind“.

Für Starkwind muss der Grenzwert kleiner sein als der"Wind" mal „Anteil Wind“ und kleiner als der Wert „Für Starkwind“, um verwendet zu werden.

 

WARNZONEN,  LUFTRAUM MIT ALARM

Das Kartenformat ermöglicht das Eingeben von Alarmzonen um Lufträume. Die Einstellungen unter "Opt./ Optionen/ Warnzonen" bestimmen, wann der Alarm ausgelöst wird. Sie können den Luftraum mit vergrößertem Bereich einstellen, damit sie alarmiert werden, bevor Sie tatsächlich hineinfliegen. Wenn Sie "Vergrößerte Bereiche anzeigen" und "Umrisslinie anzeigen" aktivieren, wird der als "Horizontalabstand" gewählte Sicherheitsabstand des vergrößerten Bereichs, wie im Bild dargestellt, als Linie um den original-Luftraum angezeigt.

Barometer - Eingabe für Luftdruck in 0,01 inchHg oder 0,1 hPa je nach eingestellten Einheiten unter Optionen, zur Korrektur der Daten vom GPS-Gerät. Die Korrektur wird nach dem Loggen vorgenommen. Werden vom GPS bereits korrigierte Werte gesendet, lassen Sie den Wert auf 2992 inchHg oder 10132 hPa stehen. Diese Eingabe wird nach dem Schließen des Programms zurückgesetzt.

Wenn das Programm gestartet wird, versucht es, die Höhenmessereinstellung vom GPS- und Druck-Sensor zu erhalten. Es tut das nur, wenn die GPS-Geschwindigkeit für ein paar Minuten kleiner als 4 Knoten ist. Das Ändern der Höhenmessereinstellung (oder lediglich auf seinem Wert in diesem Menü klicken) unterdrückt die automatische Einstellung. 

 

Höhenmesser 1013,2 (=Übergangshöhe) - Höhe, über welcher der Höhenmesser auf die Standardeinstellung von 1013,2 hPa anstatt auf Flugplatzhöhe eingestellt werden soll.  Das Programm schaltet automatisch um zwischen Standard- und Flugplatzhöhe um Luftraumgrenzen und Aufgabenbeschränkungen anzuzeigen. Beachten Sie, dass die Druckhöhe in der Nähe der Übergangshöhe nicht vorausschauend berechnet wird, wie man in die Zeichnung sehen kann. Das hat eventuell Auswirkungen auf das Alarmsignal, wenn die Alarmzonenunterseite (oder Oberseite) nah an der Übergangshöhe liegt. 

"Höhenabstände" 

"Über" - Höhenpuffer über der Zone.  

"Unter" - Höhenpuffer unter der Zone. 

Änderungen in den Abstandseinstellungen werden sofort wirksam.

"Horizontalabstände" - Horizontaler Puffer um den Luftraum zwecks rechtzeitiger Warnung vor Einflug. "Horizontalabstände" werden in die binären Karten und deren Darstellung mit übernommen und beim Laden einer binären Karte (*.gpm) überschreiben die unter Optionen eingestellten Einstellungen, bis diese wieder geändert werden. Falls Sie unsicher sind, welche Einstellungen gelten, sollten Sie die Einstellungen unter Optionen nochmals vornehmen und die Karte nochmals als binäre Karte speichern.

"Druckhöhe verwenden" - wenn verfügbar, wird sie statt der GPS Höhe benutzt um den Abstand zu einem Luftraum zu prüfen. (Unzuverlässiger als GPS)

 "Vergrößerte Bereiche anzeigen" Auf der Karte werden die Lufträume um den Horizontalabstand vergrößert angezeigt.  "Vergrößerte Bereiche anzeigen" kann auf der Karte Hohlecken verursachen, wenn es mehrere Ecken nahe beieinander gibt. Die Funktion  "Vergrößerte Bereiche anzeigen" geht davon aus, dass Luftraum- Ränder sich nie kreuzen (8-er Form). Änderungen in der Höhenabstände Funktion werden sofort wirksam. Die horizontale Ausdehnung der Lufträume wird beim binären Speichern der Karte mit übernommen. 

"Alarm dauerhaft AUS” bei dieser Einstellung bleibt die [Alarm] –Anzeige nach dem Drücken für ca. zwei Sekunden unsichtbar, der Luftraum wird deaktiviert bis zum nächsten Laden der Karte.

"Zeige Zonen ohne Alarm"   Ist dieses Kästchen nicht aktiv, werden die deaktivierten Lufträume nicht mehr angezeigt. Diese Funktion arbeitet nur mit aus Text-Maps erstellten binären Karten, die mit GPS_LOG WinXX Version 1.2.1.15 oder höher erstellt wurden!

"Exakte Prüfung" - Wenn das Gerät leistungsfähig genug ist, kann diese Funktion genauer prüfen in welchen Luftraum sie auf dem Display klicken und somit nur die exakt gewählte Notiz anzeigen. Andernfalls werden alle Notizen der rechtwinklig-benachbarten Lufträume mit angezeigt.

Das Programm ist nicht in der Lage, selbst definierte Alarm-Sounds von ineinander verschachtelten Lufträumen oder Lufträumen mit identischen Grenzen korrekt auszugeben. In diesem Fall wird nur der Alarm-Sound der zuerst erreichten Datei oder der vom Programm vordefinierte Sound abgespielt. (Anmerkung des Übersetzers)

In einigen Fällen werden Höhenangaben für Lufträume in GND angegeben. Das Programm benötigt die absolute Höhe MSL, aber Sie können die GND Höhenangaben in einer Notiz mit anzeigen lassen. Folgendes Format ist dazu nötig:

38,1,0,118,16,0,-7,;8000,1000M,3000,500

3000 definiert die obere Begrenzung in 3000m GND

500 die untere Begrenzung in 500 m GND

Wenn Sie Fuß benutzen, ersetzen Sie "M" durch ein Komma. Wenn die Angabe in einem einzelnen Fall nicht GND ist, benutzen Sie "-1" im zugehörigen Bereich, z.B.:

38,1,0,118,16,0,-7,;8000,1000,,-1,500

Folgend Notiz wird dadurch erzeugt: "Alt: 1000-8000f (500,--)". Die Information in Anführungszeichen bezieht sich auf GND.

Die Eingabe eines "H" in die GND Höhe unterdrückt die Anzeige der Notiz wenn man auf die Karte klickt. z.B.:

38,1,0,118,16,0,-7,;8000,1000,H-1,500
38,1,0,118,16,0,-7,;8000,1000,H
38,1,0,118,16,0,-7,;8000,1000MH

 

"TASTENKÜRZEL" KEYS

Sie können vier programmierbare Geräte-Tasten auf PocketPC und PalmPC (OS>=2.11) mit Funktionen belegen. 

Alternative Methode: Auswahl. Programmtechnisch gibt es zwei Wege um Tasten zu belegen. Es scheint, dass nicht bei allen PDAs  beiden Methoden funktionieren, dann muss man probieren.

Scrollen Sie rechts abwärts um weitere Funktionen anzuzeigen.
Die Menüpunkte erklären sich weitgehend selbst.
Karte - Ansicht ändern (4 Menüpunkte)
Nächsten Landeplatz holen,
Wegpunkt / Ziel auswählen / Punkt merken
Navigationsfenster aus / einblenden,

Vergrößern auf Thermikdarstellung,
Aufgabe erstellen,
Endanflug-Daten zeigen,
Erdprofil / Terrain / Höhenprofil anzeigen,
Zeile 1 tauschen - entspricht dem Klicken links oben im Navigationsfenster (Pos., Zeit...)
Zeile 2 tauschen - entspricht dem Klicken links, zweite Zeile, (kph, Richtung, Wind,...)
Datenwechsel in Anzeige- entspricht dem Klicken rechts, zweite Zeile, im Navigationsfenster (Höhe, Geschwindigkeiten, ...) Wird die Richtungs-Zeile als oberste Zeile angezeigt wirkt die Funktion eher auf die erste Zeile.
Zur Aufgabe zufügen - Knopfdruck fügt momentanes Ziel zur Aufgabe hinzu.
Zum nächsten Wendepunkt umschalten - Schaltet zum nächsten Wendepunkt weiter.
Dispaly an/aus - Schaltet komplettes PDA-Display an / aus.
Überlagerung an/aus - Blendet Überlagerungskarte ein oder aus.
AAT redigieren - Erlaubt die Bearbeitung eines AAT-Wendepunkts mit den Hardware-Gerätetasten.


Definiert Ereignisse in Logfile bzw. gibt Signale über RS232 Schnittstelle aus.



Anzeigenbereichsgröße der Flarm-Anzeige, 3 / 8 km umschalten,
Flarm-Anzeige vorübergehend ausblenden, bis zum nächsten Ereignis.

Wendepunkte bearbeiten.

 

ANZEIGE:

Hier wird eingestellt, welche Anzeigen rechts neben der Kursanzeige dargestellt werden können. Die ausgewählten Daten werden durch Anklicken der Reihe nach angezeigt. Wenn keine ausgewählt sind, wird die Höhe angezeigt. 

Die Gleitzahl "E" wird aufgrund der mittleren Sinkgeschwindigkeit und der Geschwindigkeit über Grund errechnet. Bei Steigen wird sie als "L/D:..." Zeichenfolge im Infofenster angezeigt.

"Geschwindigkeit gleich"  zeigt die empfohlene Geschwindigkeit für die Berechnung der Funktion "Endanflughöhe/Nötige Höhe" mit Polare, wenn gewünscht. Sie wird als "v: …" Zeichnfolge im Infofenster dargestellt.

"Flugfläche" zeigt die Druckhöhe in 100-Fuß-Stufen mit aktuellem Luftdruckwert, vorausgesetzt, das angeschlossene Gerät liefert die Druckhöhe in Standard-Luftdruck.

"Flugfläche@1013mb" liefert die Druckhöhe vom angeschlossenen Gerät. Falls keine Druck-Höhen-Daten verfügbar sind, wird die GPS-Höhe verwendet, jeweils ohne Korrekturen. Es kann nur einer der beiden Werte gewählt werden.

"Außenlufttemperatur" - Hat nur eine Funktion, wenn ein Gerät diese Daten liefert.

"Automatisch wechseln" - In dieser Einstellung wechselt das Programm ständig durch alle Anzeigewerte.

Diese Funktion ist nur in der Version für " Pocket PC 2003 Second Edition" und höher verfügbar: 
Auflösung: Sie bestimmt, wie der VGA Bildschirm verwendet wird.
QVGA zeichent Karten mit 320 * 240 Pixel.
partial / teilweise stellt Linien und Symbole mit 2/3 der QVGA Größe dar
VGA stellt Karten mit dünnsten Linien und kleinsten Symbolen dar.
Das Programm muss nach der Umstellung neu gestartet werden!

"CE-Toolbar unsichtbar" ist nur ab WinCE 3.0 möglich. Die Werkzeugleiste unten kann dann an- und abgeschaltet werden. Das Zeichen zur Auswahl einer Wegpunkt- Datei wird durch einen Kreis mit Kreuz ersetzt. Dieses Zeichen versteckt die Werkzeugleiste, die mittels eines Kreises mit Dreieck in der linken unteren Ecke wieder angezeigt werden kann. 

Sie sollten bei abgeschalteter Werkzeugleiste nicht auf andere Programme umschalten!

 

ENTFERNUNGEN 

Das Programm kann die zurückgelegte Strecke schätzen. Dazu muss angegeben werden, aus wie vielen Schenkeln die Strecke bestehen soll und ob bis zur aktuellen Position oder bis zum gewählten Ziel gerechnet werden soll. Jedem Schenkel wird ein Wert-Faktor zugeordnet. Beispiel: Bei zwei 50 km Schenkeln wird dem Zweiten ein Wert von 50% gegeben, dann werden nur 75 km statt 100 angezeigt. Der erste Schenkel mit 0% Gewichtung beendet die Aufgabe! Im Beispiel wird über 4 Schenkel berechnet. Die maximale Strecke mit der gewählten Anzahl von Schenkeln wird ermittelt. 

Die Berechnung benötigt viel Zeit und läuft im Hintergrund. Um den Rechner nicht zu überlasten, wird die Flugstrecke geglättet. Der Rechenaufwand ist abhängig von der (Anzahl von Wegpunkten) ^ (Anzahl von Schenkeln -1). Flüge mit mehr als 4 Schenkeln werden stark geglättet. Die Anzahl der Schenkel kann im Flug verändert werden, dann werden aber die Bereiche verschieden geglättet. 
Zum Beispiel benötigt ein Compaq Aero 1550 bei einem Flug von 500km und 5,5 Stunden, den er auf 80 Punkte glättet gegen Ende des Flugs 4 Minuten zur Berechnung!

Die Eckpunkte des Flugwegs für die Entfernungsmessung werden am Ende der Datei des Logfiles im Format "LXGLMDPx 3846208N12234295W" angefügt, wobei „x“ eine fortlaufende Nummer, beginnend mit „0“ ist, die Position wird wie im B-Record formatiert. Beim Start eines neuen Logfiles wird die geflogene Entfernung auf Null gesgetzt.

 

TEAMFLUG:

Diese Funktion ermöglicht die verschlüsselte Positionsangabe für Teammitglieder, wenn "Team Information ein" unten eingeschaltet ist. Die aktuelle Team-Positions-Anzeige in Bezug auf einen gemeinsamen hier definierten Team-Wegpunkt kann mit diesem Menü eingestellt werden. Der Wegpunkt kann mit der "Von Datei" Funktion aus der Datei geladen werden. 
Die Genauigkeit kann mit der Auswahl unten bestimmt werden. Je genauer die Positionsangabe, um so enger das Netzt und um so mehr Zeichen müssen für die Verschlüsselung übertragen werden.

Alle Team-Mitglieder müssen den selben Wegpunkt und die gleiche Genauigkeit eingestellt haben!

Sie haben die Wahl, zwischen den  Team-Flug-Codes von GPS_LOG, SeeYou oder WinPilot zu wählen. Wenn ein Benutzer einen eigenen Code wählt, entspricht das der passwortgeschützten SeeYou Kommunikation. Der jeweils eingestellte Code wird in einer Liste auswählbarer Codes unten rechts angezeigt, so dass man sie bei Bedarf umstellen kann. Die Genauigkeitseinstellung des Netzes gilt nur für den GPS_LOG Code.

 

EREIGNISSE:

Warnung: Diese Funktion hängt von der Hardware ihres Rechners ab. Sie funktioniert möglicherweise nicht auf allen Rechnern wie beschrieben. Speziell für den Compaq Aero 1550 beachten Sie bitte den letzten Abschnitt Siehe unten vollständige Anleitung 

Im Zweifel stellen Sie alle Funktionen auf "Kein".

Der RS232 Geräteanschluss hat 4 Pins, die zur Eingabe in den Rechner benutzt werden können. Diese habe folgende Funktionen:

- "Klar zum Senden / Clear to send", 
- "Daten bereit / Data set ready", 
- "Signal Anzeiger / Ring indicator", und 
- "Empfängt, Träger entdeckt / Receive line carrier detectet". 
Die anderen beiden Anschlüsse 
- "Möchte senden / Request to send" und 
- "Datenempfänger bereit / Data terminal ready" 
werden durch das Programm gesteuert. Sie können die Ausgabeanschlüsse als Spannungsquelle und die vier Eingabeanschlüsse für externe Schalter benutzen. 
Die Funktionen der Eingabeanschlüsse können entsprechend dieser "Opt./ Optionen / Ereignisse" eingerichtet werden. 

Das Aktivieren des "Btn X" Feldes aktiviert die Schalter X Funktion wenn der zugehörige Anschluss durchgeschaltet wird. ( Im Bild sind alle Leitungen aktiviert )

Jede Schaltaktion wird im "E-Record", in die IGC Datei aufgezeichnet, wenn der zugehörige Anschluss durchgeschaltet wird. Für EON (EUP) wird ein entsprechendes EOF (EDN) Ereignis aufgezeichnet, wenn der zugehörige Anschluss ausgeschaltet wird. Ereignisse werden nur aufgezeichnet, solange das Programm ein GPS Signal empfängt.

Wenn die Ereigniseinstellung nach dem GPS Signalempfang geändert wird, wird ein PEV Ereignis in die IGC Datei aufgezeichnet. Dieses Ereignis enthält Informationen über die vorherige und neue Zuordnung. 

Das Aktivieren des "Invertiert" Auswahlfelds kehrt alle Funktionen der Schaltsignale des Menüs um.

Siehe unten vollständige Anleitung 

Bei der Wahl eines dieser Ereignisse (PEV,STArt,FINish,ONTask) schreibt der Druck auf die entsprechende Taste eine Ereignis/Event-Marke in die IGC-Datei. PEV steht für"Pilot Event" = Piloten-Ereignis.

 

EINHEITEN:

Wählen Sie hier ihre bevorzugten Einheiten für Entfernung, Geschwindigkeit, Höhe und Luftdruck aus. 
Diese Einheiten werden nur für Anzeigezwecke benutzt. 
Die Anzeige ändert sich erst, wenn das Display das nächstes Mal aktualisiert wird. 
Sie sollen die Einheiten nicht ändern, wenn Sie gerade auch andere Werte geändert haben oder ändern wollen.

 

 

 

AUFGABEN:

Stoppuhr bei Start zurücksetzen bewirkt, dass die Stoppuhr beim Überfliegen der Startlinie mit Null beginnt.

Standartradius Zylinder ist die Größe des Standart Zylinders eines Sektors, wenn man einen Wegpunkt in eine Aufgabe übernimmt.

Start / Ziel aus Kontrollpunktrichtung, wenn aktiv, bezieht diese Funktion Kontrollpunkte in die Richtungsberechnung der Wendepunktsektoren mit ein.

Als Endpunkt einfügen - Ziel wird in die Aufgabe als Endpunkt eingefügt, anstelle von letztem Wendepunkt.

"Überfluglinie neu berechnen" - Die Richtung der Ziellinie richtet sich nach dem letzten Wendepunkt. Aus Sicherheitsgründen sollte diese Richtung nach dem Erstellen einer Aufgabe nicht mehr geändert werden.

"Kurslinie anzeigen" - ermöglicht auch bei einer Aufgabe die Darstellung der aktuellen, blauen, breiten Kurslinie, wenn sie unter Optionen/ Karten eingestellt worden ist.

"Wendepunktzoom" - Radius, innerhalb welchem die Karte auf den Wendepunkt zoomt.

"GOTO-line AAT auf max. Entfernung" - Hiermit wird bei einer AAT-Aufgabe eine GOTO-Linie eingeblendet, welche die längst mögliche Wertungsstrecke anzeigt. Andernfalls wird der zentrale Punkt der jeweiligen Wendezonen-Area angezeigt.

Zeige FAI-Zonen in freiem Flug zeigt Zonen für FAI-Wendepunkte bei nicht erklärter Aufgabe. 

 

 

GLEITBEREICH (Reachable Terrain Outline):

  Für diese Funktion muss eine passende .agl Höhendatei unter "Datei/Höhendatei" ausgewählt sein.
"Zeige Gleitbereich"
- Zeichnet eine dicke dunkelgrüne Linie (je nach Untergrundfarbe) auf die Karte mit den unter idealen Bedingungen im Endanflug erreichbaren Bereichen in Ankunftshöhe (siehe: 1 Versch.) : bie gewähltem McCready-Wert, bestem Gleiten, ohne Berücksichtigung vertikaler Luftbewegungen, Windberechnung wie voreingestellt, Überflug von Hindernissen mit halber Ankunftshöhe.

 

 

 

"Umringpunkte" - Die Umrissform wird auf ein 48 Eckpunkte-Polygon vereinfacht und nur etwa jede halbe Minute neu berechnet. Die Zahl der Eckpunkte kann von 48 bis auf 200 Punkt erhöht werden, dies belastet den Rechner aber stark.

Die Auswahl "Std. MacCready Einstellung nehmen" gibt für diesen Fall einen festen Standard-MC-Wert vor und nutzt nicht die aktuell gewählten Einstellungen für die empfohlene Fluggeschwindigkeit und Höhe. 

"Akt. MacCready Einstellungen behalten" nutz die aktuelle Einstellung für Geradeausflug.

 Die Windberechnung wird je nach Einstellung einbezogen.

Anmerkung M. Joachim: bei mir verursachte diese Funktion Störungen im Flugfunk.

 

UTM (Universale transverse Mercator Kartendaten):

Wert, der den Universale Transverse Mercator Kartendatensatz bestimmt. 

 

 

 

 

 

SCHRIFTARTEN:

Stellen Sie hier Schriftarten für die Navigationsanzeige, für Karten und das Wegpunkt Menü ein. Das Programm wurde für die Arial Schriftart entworfen. Aber eventuell können Sie den dadurch benötigten Speicheplatz auch einsparen. Einige ältere Geräte unterstützen True Type Schriftarten nicht. Nur eine Schriftart kann ausgewählt werden aber die Größen können unabhängig für die drei Darstellungen einstellt werden. Während Sie die Größe ändern werden Ihnen Beispiele gezeigt. Diese Änderungen wirken sofort und bleiben gesetzt. Üblicherweise ist die Legendenschriftart der Karte nicht fett, sie können sie aber so einstellen.

Bei der Windanzeige zeigt das Programm die zum Ziel nötige Kursänderung durch R oder L für rechts oder links. Sie können diese Anzeige durch Pfeil Symbole (wenn sie in Ihrer Schriftart vorkommen) oder durch sprachspezifische Buchstaben (Auswahlfeld nicht gezeigt) ersetzen. 

Anmerkung: Dieses Programm wurde für die Arial Schriftart entworfen. Es wird auch mit anderen True Type Schriftarten funktionieren. Einige WindowsCE Geräte (besonders ältere) unterstützen True Typ Schriftarten nicht. Was Sie sehen werden hängt vom Gerät ab. Ich werde nicht versuchen, solche Probleme zu beheben. 

 

FLARM: (Optinonal)

Diese Funktion steht nur zur Verfügung, wenn eine Flarm-Gerät angeschlossen ist und die Datei FLARM_DLL.dll  von der soaringpilotsoftware.com Webseite installiert und im Menü unter Opt./Optionen/Flarm aktiviert wurde. 

Es gibt zwei Versionen des FLARM-Moduls: Das eine unterstützt nur die hier gezeigten Sicherheitsfunktionen, das andere unterstützt zusätzlich die die Deklaration einer Aufgabe an IGC-fähige FLARM-Geräte. Beide haben den selben Dateinamen!


Die Auswahlfelder Hindernisart, HöhePeilung und Dringlichkeit, regeln, welche akustischen Signale beim Erhalt eines FLARM-Alarms abgespielt werden,  danach kann die Reihenfolge der Signale gewählt werden.

Siehe auch FLARM-Unterstützung unter Dateiformate
.

"Folgen" aktiviert die Anzeige von Richtung und Distanz zu einem ausgewählten Flugzeug mit aktiver Identifikation (ID). Die ID (hier im Beispiel 2DF9EA) wird entweder in das Auswahl-Fenster eingetippt, wie am unteren Bildrand gezeigt, oder aus der Drop-Down-Auswahlliste gewählt.
Diese Liste bezieht ihre Daten aus einer Datei "FLARM_dta.fdt" genannt, die entweder im Ordner "My Documents" oder "My Documents\GPS_LOG WINCE" liegen muss. Sie muss mit einem Editor wie z. Bsp. Notepad selbst angelegt werden. Wie alle GPS_LOG Dateien muss sie im UTF8 Format gespeichert sein.
Jede Textzeile darin entspricht einem Eintrag in die Auswahlliste und beginnt mit jeweils mit der ID, unmittelbar gefolgt von einem Komma und von einem Kennzeichen, das dann in der Drop-Down-Auswahlliste erscheint, zum Beispiel:


DDD457,F1
DDBECC,Test
DD9C28,Playboy-122.475
DD8999,Breisgau-122.475

Nur die ersten 16 Zeichen des Namens werden verwendet und die müssen einzigartig sein.

"TCAS anzeigen" kontriolliert die Flarm-Azeige im Display wenn entsprechende Daten eingehen. Das Fenster hat zwei Maßstäbe: Nahbereich (3km), Fernbereich (8km). Ein Klick in die rechte obere Ecke des Fensters schaltet um. Man kann auch eine Taste mit dieser Funktion belegen. Der beim Programmstart gewählte Maßstab wird mit "Start Anzeigebereich" voreingestellt. Im Fernbereich wird ein Kreis mit dem Radius des Nahbereichs eingeblendet, wenn "Zeige Nahbereich" aktiviert ist.

"TCAS groß anzeigen" verdoppelt die Größe Flarm-Anzeige, so dass sie fast das ganze Kartenfenster füllt. Im Thermik-Kurbel-Modus wird diese Einstellung überschrieben.

Es ist nicht ausreichend die Baud-Rate in den Flarm-Optionen nur zu wählen (19200 Baud Min.) , man muss auch noch bei "FLARM-GPS ok/grün" den Baud-Rate Knopf drücken. Dadurch werden GPS_LOG und Flarm auf den gleichen Baud-Wert eingestellt. Damit sich GPS_LOG und Flarm angleichen können, müssen sie über die alte Baud-Rate kommunizieren. Wenn GPS_LOG einmal in den NMEA-Optionen auf einen Wert gesetzt wurde, bekommt es vom Flarm die optimale Baud-Rate vorgeschlagen. (19200 Baud)

"Zeige Steigrate" bei dieser Einstellung zeigt GPS_LOG WinCE die Steigrate von Segelflugzeugen, Hängegleitern und Paragleitern im TCAS-Display. Diese Einstellung wird in der IGC-Datei gespeichert.

Das GPS_LOG WinCE FLARM Modul unterstützt die Funktion von FLARMnet. Dazu muss die Winpilot-Dateiversion von www.flarmnet.org heruntergeladen werden (Link). Die Datei muss in "FLARMdata.fln" umbenannt und im selben Ordner wie die Sound-Dateien oben im PDA abgespeichert werden. Wenn man nun die rechte untere Ecke des Flarm-Displays klickt,  zeigt ein Fenster eine Liste der aus der Flarmnet-Liste verfügbaren und im Display sichtbaren Ziele. Das Fenster zeigt das Wettbewerbskennzeichen, wenn vorhanden, durch einen Punkt getrennt gefolgt vom Namen des Piloten/Club, die Flugzeugkennung, und die Frequenz. Wenn man auf den "Folgen" /"Follow" Knopf drückt, wird das Ziel wie oben beschrieben, verfolgt, aber nicht in die Datei "FLARM_dta.fdt" aufgenommen.

ENDE MENÜ

 

HINTERGRUNDBELEUCHTUNG (Backlight Control):

Für Geräte, die mit Windows CE 3.0 und höher arbeiten gibt es nach der Installation und dem Setup einer .dll-Datei folgende Option:

Über ein Backlight-Menüfenster unter Optionen kann die Hintergrundbeleuchtung umgestellt werden. Wenn das Häkchen gesetzt ist, wird die in der Box "Einstellung verwenden" angezeigte Konfiguration sofort nach dem Programmstart ausgeführt. Nach dem Verlassen des Programms wird die Hintergrundbeleuchtung auf die in der "Einstellung zurücksetzen" Box angezeigten Konfiguration zurückgesetzt.

Die Information der Konfigurationen wird in einer Datei namens "\My Documents\GPS_LOG WinCE\^GPS_LG^bkl.gbl" gespeichert, die von der BacklightControl.exe Datei erzeugt wird. 

Die Datei BacklightControl.exe wird normalerweise mit der BacklightDLL.dll Datei in den gleichen Ordner unter GPS_LOG WinCE installiert und erzeugt bei der ersten Benutzung die "\My Documents\GPS_LOG WinCE\^GPS_LG^bkl.gbl" Datei mit den Konfigurationseinstellungen. 


Vor der ersten Nutzung der .dll-Datei aus GPS_LOG muss die Konfiguration Schritt für Schritt durchgeführt werden:
Starten Sie das separate Backlight-Control-Programm und wechseln Sie dann auf die PDA-Beleuchtungs-Einstellungen und stellen Sie Ihre neue Konfiguration zusammen, vergessen Sie dabei nicht Leerlaufzeiten und Helligkeit bei Akkubetrieb und externer Stromversorgung und ob sie durch Bildschirm-Klicks die Beleuchtung ein- und ausschalten können möchten. 
Alle diese Einstellungen werden in den Konfigurationseinstellungen des Backlight-Control-Programms gespeichert. Wechseln Sie nun zurück auf das Backlight-Control-Programm indem Sie das PDA-Beleuchtungs-Einstellfenster minimieren, geben Sie den gewählten Namen in das Backlight-Control-Eingabefenster ein und Klicken Sie auf 
"Add" = "Hinzufügen"
. Dieses Verfahren können Sie für beliebig viele Konfigurationen wiederholen. Im Falle eines Fehlers können Sie eine gewählte Einstellung durch einen Klick auf "Remove" = "Entfernen" löschen. Sie bleibt in der Datei, steht aber nicht mehr zur Verfügung.

Zum Speichern der Konfigurationen in der Datei sollten Sie ein "Setup" = "Einrichten" durchführen. Dies wird das zuerst abgebildete Fenster öffnen. Wenn Sie nun die Hintergrundbeleuchtung aktivieren wird sich Ihr Gerät wie geplant verhalten. Dieses Fenster hat keinen Einfluss auf das GPS_LOG Programm.

Die dortigen Einstellungen müssen sie vornehmen, während GPS_LOG läuft.

Haben Sie ihre Einstellungen beendet, klicken Sie "Done" = "Fertig". Sie können das Programm jederzeit wieder aufrufen und die Einstellungen ändern oder löschen, ausgenommen, während GPS_LOG läuft.

 

HÖHENMODI :

Das "Behalte MacCready" (engl. Use MacCready) Auswahlfeld dient dazu, egal ob der MacCready Wert benutzt wird, die zum Ziel nötige Höhe beim Thermik-Kreisen zu bestimmen. 

Nehme AGL- Verwenden Sie die "AGL" (Above Ground Level = Höhe über Grund) Funktion um die Nötige Höhe zu bestimmen.

Durch Aktivierung von "Zeige Differenz" wird die benötigte Höhe als Differenz zwischen der momentanen GPS Höhe (nicht Druckhöhe) und der absolut benötigten Höhe zum Ziel angezeigt. Diese Höhe wird auch im Ziel-Auswahl-Fenster und bei der Auswahl eines Außenlandefelds angezeigt. Dazu muss aber die Anzeige im Navigationsfenster ebenfalls auf die Differenzanzeige geschaltet sein.

Zum: Das Kästchen "Zielpunkt" entscheidet, ob die Berechnung der nötigen Höhe  zu einem allgemeinen Ziel oder zu einem Ziel einer Aufgabe erfolgt. Sie müssen eine Aufgabe erstellt haben, bevor Sie dieses Kästchen aktivieren können. Nachdem diese Funktion aktiviert ist können Sie nicht mehr durch die Ziele klicken. Sie können diese Funktion deaktivieren durch Auswählen eines anderen Ziels, entweder von der Karte oder durch Außenladefelder oder Wegpunkte oder durch Deaktivieren des Kästchens in diesem Menü. Die Funktion ist auch aktiviert, wenn Sie eine Aufgabe in die Zielliste setzen. Diese Funktion kann durch eine konfigurierte Hardware Taste gesteuert werden, siehe unter "Opt./ Optionen/ Tastenkürzel".

"Zum Zielpunkt" entspricht "Nächster Wendepunkt", nur dass dort der nächste Wendepunkt (der nach dem aktuellen Wendepunkt!) als Ziel (für die Berechnung der benötigten Höhe) angenommen wird, mehr dazu unten.

"Einschließlich letztem Wendepunkt" berechnet die nötige Höhe um den letzten Wendepunkt bis ans Ziel. An diese Funktion erinnert ein "+" in der Anzeige vor dem Wendepunktname. Diese Funktion kann durch Klicken auf den Namen des Ziels auf der Anzeige umgeschaltet werden.

Wenn Sie "Einschließlich nächstem Wendepunkt" gewählt haben ändert sich die Beschriftung in "Nächster Wendepunkt". Sie müssen die Startlinie der Aufgabe überflogen haben um diese Funktion nutzen zu können.

Wenn Sie "Automatisch" aktivieren, wird "Einschließlich letztem Wendepunkt" aufgehoben, wenn Sie innerhalb des "Radius" zum letzten Wendepunkt kommen, wie er hier definiert wird. Wenn Sie "Automatisch" wählen, aber nicht "Zum Zielpunkt", wird das Programm automatisch zum nächsten Ziel in der Zielliste schalten, wenn Sie den Kreis des ausgewählten Radius um das jetzige Ziel VERLASSEN. Die Ziel Anzeige wird "IN" statt "ZI" anzeigen, wenn Sie innerhalb des Kreisradius sind. Wenn ein Ziel ein Aufgaben- Wendepunkt mit einem Sektor ist, bestimmt der Sektor die "IN" oder "ZI" Anzeige. "Automatisch" aktiviert auch die Tonsignale bei Aufgaben. "Automatisch" ist vorübergehend unwirksam wenn eine Aufgabe auf die Zielliste übertragen wird. Sie wird wieder aktiv, wenn das [Start] Feld, das dann erscheint, geklickt wird. 

Wenn "Automatisch" und  "Auto-Zoom" aktiviert sind wird bei Annäherung an einen Wendepunkt / Wegpunkt die Karte gezoomt, bei einem Abstand von der Summe aus Radius plus etwa einer halben Meile.

Beim Benutzen der Polare subtrahiert GPS_LOG WinCE die Höhe die durch Fliegen mit bestem Gleiten gewonnen werden kann, um die nötige Höhe zu berechnen. Wie stark dies geschieht, hängt vom Wert im Totalenergiefaktor Fenster ab: 0 = keine, 1 = volle Korrektur. 

Die "Geschwindigkeit gleich" Funktion bestimmt, ob die Geschwindigkeit während des Kreisens für die Endanflug- Höhen- Berechnungen auch für den Geradeausflug verwendet wird. Diese Geschwindigkeit wird neu berechnet, wenn sich die MacCready Einstellung ändert. Wenn eine Polare aktiv ist, wird ein verändertes Logo zum Umschalten der Polare am linken Fensterrand der Karte angezeigt. 

Wenn Sie eine Polare unter "Opt./ Optionen/ Polaren" auswählen und mit aktivieren, wird diese für die Endanflughöhenberechnung benutzt. Sie können auch eine feste "def. Gleitzahl" benutzen. Sie können auch diese Einstellung links von der Karte ändern.

Die Berechnung folgt der Formel:

v_sink = a + b* Geschwindigkeit + c * Geschwindigkeit^2

Hiervon wird das Gleitverhältnis abgeleitet. Es wird nicht garantiert, dass Ihre Polare dieser Gleichungen entspricht, aber annähernd sollten sie funktionieren. Der Sicherheit zuliebe schlage ich vor, dass Sie vernünftige Sinkgeschwindigkeiten in die Polaren eingeben. Sonst werden Sie übermäßig optimistische Schätzungen für die Endanflughöhe bekommen. 

Doppelklicken auf "ZI:" oder "ZI>" schaltet die Wind- Korrekturen für die Berechnung der Endanflughöhe ans Ziel ein oder aus. Sie erkennen die aktive Funktion an der Anzeige durch "ZI>" statt "ZI:" und während der Kurs (wenn der Wind berechnet ist, d.h. die Abdrift-Anzeige links der Karte erscheint ) dargestellt wird als (z.B.) "34L" oder "34<<"(bedeutet drehe 34 Grad links) anstatt "168m", (bedeutet Kompasskurs 168 Grad missweisend). 

DABEI WERDEN VERTIKALE LUFTBEWEGUNGEN NICHT BERÜCKSICHTIGT!! Wenn Sie die Wind Korrektur nicht aktivieren, wird die Endanflughöhe anhand der "def. Gleitzahl" und der GPS Geschwindigkeit über Grund berechnet. Die angezeigte nötige Höhe ist eine Summe von Höhe des Zielorts, Platzrundenhöhe , dem Gleitverhältnis und der Entfernung. Wenn Sie die Windkorrektur aktivieren (es sei denn ist ein passendes externes Gerät aktiv) wird das Gleitverhältnis auf der Basis der geschätzten Fluggeschwindigkeit, abgeleitet von der GPS Geschwindigkeit über Grund, verrechnet mit dem Vektor der Windgeschwindigkeit. Der Kurs wird auf der Basis der geschätzten Eigengeschwindigkeit, dem Wind und dem rechtweisenden Kurs zum Ziel berechnet. "NOGO" wird angezeigt wenn die nötige Höhe größer ist, als 100000 Fuß (100kF). Endanflughöhe wird nur für Wegpunkte mit bekannter Höhe dargestellt. Für Geschwindigkeiten unterhalb von 5 Knoten wird ebenfalls "NOGO" angezeigt. Dies wird gemacht, um mögliche Divisionen durch Null im Programm zu vermeiden. Die 5 Knoten Grenze ist willkürlich und sollte unterhalb jeder Abreißgeschwindigkeit liegen. Sie können eine andere Geschwindigkeit durch Modifizieren Ihrer Polare auswählen (Format siehe unten), nicht aber Werte unter 5 kts. Sie. Diese Grenze ist nicht aktiv, wenn Sie eine "def. Gleitzahl" benutzen.

 

WEGPUNKTE auf der KARTE DARSTELLEN

Sie können Wegpunkte auf der Karte sichtbar machen, dazu müssen Sie die Höhenangabe im obigen Format ausfüllen. Kennen Sie die Höhe nicht, geben Sie "-1" ein. Nach dem Feld für die Höhe folgen drei kommagetrennte Bereiche: Symbol- Code und zwei Bereiche, welche das Erscheinen des Wegpunkte auf der Karte in Abhängigkeit vom Kartenmaßstab regeln. z.B.:

\^Air Sailing,39,52,30,119,42,0,4300, 5,0,800
123.3Mhz\Nice airport in the desert
;
beachte die Leerstelle vor dem Symbol- Code!

Nach dem Komma, welches den Symbol-Code definiert, muss mindestens eine Leerstelle folgen. Die beiden Bereiche, welche das Erscheinen auf der Karte steuern, sind nicht zwingend notwendig. Fehlen sie, wird das Symbol immer gezeigt. Notizen werden, wenn vorhanden, angezeigt und wenn der Wegpunkt mit einem "^" als Landeplatz markiert ist, wird er mit seiner Höhenangabe zu einem von der Karte auswählbaren Wegpunkt

 

KARTENEXPORT für die MOVING MAP ANZEIGE (Optional)

Diese Option steht nur für die PC Version des Programms zur Verfügung. Durch die Export Funktion für Karten im Dateimenü der GPS_LOG PC Version können Sie eine Karte (nur eine Ebene) in eine Windows Bitmap exportieren und eine Kalibrierungs- Datei erzeugen, die später im WinCE- Programm benutzt werden kann. Ihre Funktion wird durch Ihre Computerspeichergröße begrenzt und kann deaktiviert werden, wenn Objekte der Karte nicht gespeichert wurden. 

( Bild aus engl. Windows PC Programmversion)

Passen Sie die Größe des Kartenfensters an und verschieben und skalieren Sie die Karte, bis Sie die gewünschte Kartengröße erhalten, die Sie exportierten wollen. Sie können den "Maßstabsfaktor //bzw. Scale Faktor" (engl. enlargement factor) unter "Opt./ Optionen/ Karten  //bzw. Setup/ Options/ Maps" vorübergehend ändern, um genau zu bekommen, was Sie wollen. Klicken Sie "File/ Export Map" und wählen Sie die Eigenschaften aus. Die  "256 Farben" Funktion begrenzt die Dateigröße. Bitmaps können viel Speicherplatz einnehmen. Bisher wird der verfügbare Speicherplatz nicht geprüft. Image enlargement factor //Bild- Vergrößerungs- Faktor definiert, um wie viel größer die Bitmap dargestellt wird. Die Dateigröße wächst im Quadrat zu diesem Faktor.

Weder der Flugweg noch eine Aufgabe wird in die Bitmap Datei exportiert. 

Eine Kalibrierungs- Datei(*.flt ) wird mit dem gleichen Dateinamen wie die Bitmap erzeugt - nur die Dateinamenerweiterungen weichen ab. Diese Datei enthält Informationen, die für das Flugdarstellungsprogramm gebraucht werden. 

 

DATENFORMATE

BENUTZERDEFINIERBARE SYMBOLE

Um benutzerdefinierte Symbole einzufügen sollten Sie eine Symbollistendatei mit dem Namen, ^GPS_LG#^.SLF im "\My Documents\GPS_LOG WinCE" Ordner oder oberhalb in der Hierarchie erstellen. Die erste Zeile der Datei muss die Anzahl der Symbole anzeigen, die Sie definieren wollen. Maximum ist momentan 20. Darauf folgen Zeilen, die eine Zahl im Bereich von 1-16, ein Komma, und den Namen der Datei einer Bitmap enthalten, mit dem Symbol welches Sie erzeugen wollen. Es darf keine Leerzeichen um das Komma geben, aber Sie können das Komma durch ein Leerzeichen ersetzten. Bitmap Dateien können mit Microsoft PAINT (oder gleichwertig) erzeugt werden und müssen in den gleichen Ordner wie die ^GPS_LG#^.SLF Datei gespeichert werden. Linien werden mit CR+LF beendet. 

Gegenwärtig wird nur das Windows-Bitmap-Format .bmp unterstützt. Geräte mit WinCE 3.0 können auch .jpg Dateien anzeigen.

Symbol Bitmaps müssen eine Größe von 32 auf 32 Pixel haben, mit dem Bild in der Mitte. Beachten Sie, wenn Sie Textlegenden zu den Symbolen benutzen, soll der undurchsichtige Teil der Symbole etwa 16 zu 16 sein. 16 Farben Bitmaps funktionieren am besten. Symbole werden nicht mit der Karte vergrößert und verkleinert.

Eine typische Symbol- Datei sollte folgendermaßen aussehen:

3

City.bmp 

3,nothere.bmp 

1,building.bmp

Beachten Sie, dass vor "City.bmp" keine Ziffer steht. Dadurch wird der Standartwert 1 gewählt. Dadurch wird die zweite Bitmap ignoriert.

Die Zahl vor einem Dateinamen bestimmt die Farbe in der Bitmap. Die folgende Liste stellt die Zuordnung der  Farben dar:

1 - Weiß 
2 - Schwarz 
3 - Dunkelgrau 
4 - Grau 
5 - Dunkelblau
6 - Blau 
7 - Dunkel- Türkies 
8 - Türkies 
9 - Dunkelgrün 

10 - Grün 
11 - Ockergelb 
12 - Gelb
13 - Dunkelrot 
14 - Rot
15 - Dunkelmagenta / Violett
16 - Magenta

Bei anderen Zahlen wird die Farbe durch den obersten linken Pixel in der Bitmap definiert.

 

Benutzerdefinierter Kursor:

Der Pfeil-Kursor der die aktuelle Position anzeigt, kann durch einen beliebige Bitmap mit 32 x 32 Pixeln ersetzt werden. Für jede der anzeigbaren acht Richtungen muss eine eigene Bitmap mit 32 x 32 Pixeln erstellt werden, größere Bitmaps werden beschnitten. Der linke obere Pixel bestimmt die transparente Hintergrundfarbe. Dann benötigt das Programm eine Kursor-Datei: GPS_LG_CUR.TXT im "\My Documents\GPS_LOG WinCE" Ordner oder darüber in der Ordner-Hierarchie mit folgendem Format:

GPS_LOG BMP position curor library list
32
arrowN.bmp
arrowNE.bmp
arrowE.bmp
arrowSE.bmp
arrowS.bmp
arrowSW.bmp
arrowW.bmp
arrowNW.bmp

Die erste Zeile muss mit "GPS_LOG" beginnen (Bedingung)
Die zweite Zeile muss die Bitmapgröße mit 32 angeben.
Die 3. bis 10. Zeile definiert die Namen für die Himmelsrichtungen in der Ordnung: Nord, Nordost, Ost....
Die leere Zeile am Ende definiert das Ende der Datei!

Im Allgemeinen werden 8 Cursor-Dateien verwendet, wenn weniger Bilder verwendet werden, werden die Fehlenden durch die Standart-Zeichen ersetzt. falls Mehr als 8 Bilder verwendet werden, wechselt der Cursor jeweils nach 360/n Grad den Cursor, wobei n die Zahl der gegebenen Bilder ist.

 

UTM und  Lon/ Lat FORMATE in KARTEN und WEGPUNKT Dateien:

Alle Beispiele unten sind im Längen/ Breiten-  (Longitude/ Latitude) Format gegeben. Es ist möglich, Daten im UTM Format einzugeben. Gezeigt ist unten ein Beispiel zum Vergleich:

Lon/Lat

 Lat.deg , Lat.min , Lat.sec , Lon.deg , Lon.min, Lon.sec

UTM

400 , 0 ,0, Northing, zone, Easting

Die Zone ist  positiv in der nördlichen Hemisphäre und negativ in der Südlichen. "400,0,0" sind innere Dateikonstanten und, dürfen nicht geändert werden. 

 

WEGPUNKT / WAYPOINT Datei Format

Zusätzlich zu Dateien, die wie unten formatiert sind, kann GPS_LOG WinCE auch TAB formatierte Dateien aus dem Internet lesen (Worldwide Soaring Turnpoint Exchange). Diese Dateien haben eine ".tab" Dateinamenerweiterung. GPS_LOG WinCE kann auch kommagetrennte Dateien im IGC Wegpunkt Format lesen. 

Höhenangaben in Wegpunktdateien werden in Fuß angenommen. Eim "M" direkt nach dem Höhenwert lässt das Programm den Wert in Metern rechnen. Wenn die Datei in der ersten Zeile direkt mit "Alt[M]" beginnt, (ohne Leerzeichen oder, Anführungsstriche)  werden die Höhen in Metern gerechnet, es sei denn ein "F" wurde nach dem Wert eingegeben.

Beim Lesen einer TAB Datei benutzt das Programm die folgenden Felder: Name, Norden/Süden, Breite [Grad], Breite [Minuten], Breite [Sekunden], Osten/Westen, Länge [Grad], Länge [Minuten], Länge [Sekunden], Höhe [Fuss]. Weitere Felder werden ignoriert. Beachten Sie, dass das erste Datenfeld, ‘Nummer’, für dieses Programm nicht nötig ist, aber jede andere Reihenfolge Probleme verursachen wird. Beachten Sie auch, dass es im TAB Format auch noch andere Felder zwischen den oben genannten gibt.

Das TAB Format kann nur gelesen werden. Alle Dateiänderungen werden im GPS_LOG Format gemacht, das zuvor beschrieben worden ist. Beide Formate können innerhalb der gleichen Datei gemischt werden. Das TAB Format unterstützt keine Notizen, aber Sie können Außenlandefelder mit "^" markieren wie unten gezeigt und ";" am Beginnen einer Linie wird als Kommentar interpretiert und nicht verarbeitet.

Ab der Programmversion 2.0.6.0 werden folgende durch Komma getrennte Felder im kommagetrennten IGC Dateiformat in der angegebenen Reihenfolge benötigt:  "Wegpunkt", "optional", ... "optional", "Latitude"(Breitenangabe), "Longitude"(Längenangabe), "Wegpunkt-Name", "Wegpunkt-Beschreibung", "übersprungen", "Höhe", "Typ". Die optionalen Felder sind nicht unbedingt notwendig, falls sie vorhanden sind, können sie nicht als Latitude interpretiert werden. Das übersprungene Feld darf beliebige Information enthalten. Der Wegpunkt-Titel wird zum Wegpunkt-Name, die Beschreibung wird als Notiz angefügt.

Beim Lesen von kommagetrenntem IGC Dateiformat müssen folgende Regeln beachtet werden:

1)       der "optionale" Hemisphären Buchstabe im Längen- und Breiten Feld muss vorhanden sein und den Ziffern ohne Leerstellen folgen. 

2)       Höhen in Meter müssen ein "M" als Kennzeichen unmittelbar nach den Ziffern haben, sonst wird die Höhenangabe in Fuß vorausgesetzt.

3)   Das "Genau" Feld wird als Notiz behandelt.

4)   Wegpunkte, die ein "L" im Feld "Typ" haben, werden als landbar behandelt. "A", "G", ... werden ignoriert. 
Änderungen im GPS_LOG Format sollen wie unten beschrieben formatiert werden. 
Beide Formate können innerhalb der gleichen Datei gemischt werden. 

GPS_LOG File- Format ist ein einfaches kommabegrenztes UTF8 Format, das die Dateinamenerweiterung "dta" erhalten sollte.
Die meisten ASCII Dateien, die bis zur Programmversion 2.0.6.0 verwendet wurden, sind mit UTF8 kompatibel und können ohne Änderung übernommen werden. Enthalten diese Dateien jedoch Zeichen, die nicht dem ASCII Standard entsprechen, (Zeichencode unterhalb 128) werden diese Zeichen nicht dargestellt oder verursachen Probleme. In diesem Fall sollten Sie die Datei in die UTF8 Codierung übertragen, oder eine Kommentarzeile: ";ASC" (Keine Leerstellen!) unmittelbar am Anfang der Datei einfügen, noch vor der "Alt[m]" Zeile. Die UTF8 Codierung ermöglicht die volle Unicode Zeichensprache im Programm, so dass die Namen nun in jeder Sprache und Schrift dargestellt werden können, auch Kyrillisch oder Chinesisch oder Japanisch, ... . 
Das Programm verzeiht keine Eingabe-/Lesefehler, also genau arbeiten!  

Wenn ein Zeile mit ";" anfängt, wird sie als Kommentar ignoriert.

Aerial Cableways,35,51,30,117,7,0
 \^Air Sailing,39,52,30,119,42,0,4300
 123.3Mhz\Nice airport in the desert
 ;#iAirSailing.bmp
 ;#sAirSailing.wav
 Alpine County,38,44,30,119,46,0,5867
 ; this is a comment
 Alturas,41,29,0,120,33,30,4375
 \^Angwin (Parret),38,35,0,122,26,5,1848
 ;#ssounds\Angwin.wav
 Austin,39,28,0,117,12,0,-1
 Melbourne,400,0,0,5772050,-55,334942,1M  

Dem Namen des Wegpunkts folgt seine Breite, Länge und Höhe. Nur die ersten 19 Buchstaben eines Namens werden vom Programm dargestellt. Höhe wird in Fuß (oder Meter), und die Länge und die Breite in Graden, Minuten, Sekunden angegeben. Sie können ein Fließkomma Format benutzen (die Absolutwerte werden addiert deg+(min+sec/60.)/60. Für südliche Breite muss ein "-" vor den Breitengraden stehen. Für östliche Längen muss ein "-" vor dem Längegrad stehen (keinerlei Leerstellen!). Längenwerte müssen im -180 bis +180 Bereich liegen, und Breiten in -90 bis +90 Bereich. UTM Koordinaten Siehe oben. 

Wenn Sie die Höhe nicht kennen dann tragen Sie "-1" ein (oder nichts nach der Längenangabe, auch keine Leerstelle). Im obigen Beispiel haben sowohl "Austin" als auch "Aerial Cableways" Wegpunkte keine bekannte Höhe. Wenn Sie die Höhe in Meter eintragen wollen, fügen Sie ein "M" nach der Zahl wie im "Melbourne" Beispiel oben hinzu. 

Das "^" Zeichen als erster Buchstabe in der Zeile markiert einen Landeplatz. Es wird in der Wegpunkt Auswahl- Liste nicht dargestellt, aber es wird für die Suche nach dem nächsten Landeplatz benutzt. 

Das "\" als erstes Zeichen veranlasst, dass die Notiz in der folgenden Zeile mit dem Wegpunkt- Symbol als Textlegende auf der Karte angezeigt wird. Alle "\" Zeichen in der Notiz werden als CR\LF Paare interpretiert, um eine neue Zeile zu erstellen. 

Das "\" als erstes Zeichen zeigt auch eine  möglicherweise als Notiz an einen Wegpunkt angehängte Bild oder Sound Datei an. Falls eine Notiz vorhanden ist, folgt die Dateiangabe in den folgenden Zeilen. 
Siehe: Beispiele oben: Air Sailing u
nd Angwin.

Die Dateinamen-Inormation beginnt mit dem Kommentarzeichen ";" gefolgt von "#", gefolgt von "i" für Bilder oder "s" für Sounds. Dann folgt unmittelbar der Dateiname ohne Leerzeichen.

Wenn der Dateiname mit "\" beginnt, kann er auf jeden Speicherplatz verweisen. Andernfalls bezieht er sich relativ auf den Ordner, der die GPSLG!LT.WAV Sektoren-Alarm-Datei enthält.

 

KARTENFORMAT:

Zusätzlich zum zuvor beschrieben Format hat GPS_LOG WinCE  sein eigenes binäres Format für Karten. Diese binären Karten werden viel schneller geladen, aber Sie können ihnen keine Symbole hinzufügen. Sie erzeugen eine binäre Karte durch Speichern Ihrer aktuellen Karte mit der "Datei/ Karte binär speichern" Funktion im Dateimenü. 

Aus Kartendaten im *.e00 Format oder ESRI- Karten lassen sich topographische Karten im Vektorformat wie im Beispiel links erstellen. Durch die Möglichkeit verschiedene Karten in Ebenen zu kombinieren lässt sich deren Komplexität gut steuern. 

Ein Zubehör- Programm zum Umwandeln von ESRI formatierten Karten in GPS_LOG WinCE Karten wird im GPS_LOG Win32 (Windows PC) Paket mitgeliefert. 

Dies ist auch ein kommagetrenntes UTF8 Format, aber mit viel mehr Funktionalität. Die meisten ASCII Dateien, die bis zur Programmversion 2.0.6.0 verwendet wurden, sind mit UTF8 kompatibel und können ohne Änderung übernommen werden. Enthalten diese Dateien jedoch Zeichen, die nicht dem ASCII Standard entsprechen, (Zeichencode unterhalb 128) werden diese Zeichen nicht dargestellt oder verursachen Probleme. In diesem Fall sollten Sie die Datei in die UTF8 Codierung übertragen, oder eine Kommentarzeile: ";ASC" (Keine Leerstellen!) unmittelbar am Anfang der Datei einfügen, noch vor der "Alt[m]" Zeile. 

Kartenkoordinaten werden wie in Wegpunkt- Dateien geschrieben (siehe oben).

Kommentarzeilen sind möglich und werden durch ";" als erstem Zeichen in der Zeile gekennzeichnet.

; Dies ist ein Kommentar, 

; und noch eine Zeile, im Programm nicht aktiv

Kommentare können in jeder beliebigen Zeile der Datei erstellt werden

Die erste aktive Zeile in der Datei muss wie folgt aussehen:

38,0,0,118,0,0,40,0,0,120.5,0,0,10M,90.0

Minimale Breite, minimale Länge, maximale Breite, maximale Länge und Kreis Radius in Meilen "10M" (mehr dazu später). Anmerkung: Maximum und Minimum bedeuten hier: -20 (Maximum) ist mehr als -25 (Minimum). Wenn Sie in der östlichen oder südlichen Hemisphäre sind, beachten Sie die negativen Vorzeichen! In der Zeile oben zeigt "M" an, dass alle Kreise und Bogen- Radien in dieser Karte in Meilen angegeben sind. Ändern Sie es in "K" oder "N", wenn Sie Kilometer oder nautische Meilen benutzen wollen. Die folgende Zahl "90.0" gibt die Standardgröße der Karte nach dem Laden an. Dies entscheidet, welche Symbole beim Öffnen der Karte versteckt sind und welche sichtbar (siehe später). Es ist egal welche Einheiten für diese Zahl benutzt werden, aber wenn Sie Karten in der Thermikkreisen- Funktion anzeigen, geben Sie hier die größere der Nord-Süd oder Ost-West Distanz in Landmeilen (statute miles) an (definiert durch die ersten 12 Zeichen auf dieser Linie).

Warnung: Versionen von GPS_LOG WinCE vor 1.1.6.10 verwenden den letzten Wert der obigen Zeile nicht. Versionen, die mit 1.1.6.10 anfangen, berechnen diesen Wert aus den Koordinaten dieser Zeile. Einige ältere Karten interpretieren diesen Wert falsch und können deshalb nicht ordentlich dargestellt werden.

Werte, die mit "Manfangen , wie in Absatz oben beschrieben, sind wahlfrei. Wenn Kreis- / Bogen- Einheiten nicht vorhanden sind, werden Landmeilen (statute miles) angenommen. Wenn der Wert des Standardmaßstab der Karte fehlt, zählt das Programm nur die Anzahl der Vergrößerungs-/ Verkleinerungs-Befehle. 

Die Eckkoordinaten der ersten 12 Werte entsprechen dem Gebiet, das beim Laden der Karte zuerst dargestellt wird. Sie können Kartenfunktionen haben, die über dieses Rechteck hinausreichen. Beachten Sie, dass in den südlichen und östlichen Hemisphären das +/- Vorzeichen für den Mimimal- und Maximalwert wichtig ist. Die Positionsdaten müssen wieder in Grad, Minuten und Sekunden gegeben werden, aber diese müssen nicht ganze Zahlen sein, Sie können einfach Minuten und Sekunden auf Null setzen. Alle anderen Regeln entsprechen denen der Waypoint- Datei. Sie werden es schätzen lernen, die Min./ Max. Werte so zu wählen, das sie nicht alle Punkte auf der Karte umfassen. Bei einer Verschiebung der Karte tauchen neue Punkte auf. Zum Vergrößern und Verkleinern des Maßstabs verwenden Sie die "+"  und "-" Knöpfe. 


Es ist  wichtig, das Sie das anfänglich gezeigte Gebiet vernünftig klein wählen (weniger als 150 Meilen in der Diagonalen).
Dies würde zum Zeichnen einige Zeit benötigen. Wenn Ihre anfänglich dargestellte Karte ein Gebiet so groß wie die Vereinigten Staaten darstellt, wird das Zeichnen von maßstäblichen Bogen und Kreise Fehler in der Darstellung verursachen. 

Die folgenden Zeilen enthalten Karteninformationen:

39,52,30,119,42,0,1,\Airs 

123.3Mhz\netter Flughafen in der Wüste

Obige Zeile schreibt die Zahl 1 an Breite 35deg52.5' N und Länge 119deg 42' 0" und beschriftet Sie mit der Legende "Airs". "\”, als erstes Zeichen einer Notiz hängt diese horizontal als Legende am Symbol. Ein Zeilenbruchzeichen "\” in der Notizzeile fängt eine neue Zeile an. Eine Notiz soll nicht mehr als 254 Buchstaben lang sein. 

Wenn Sie keine Legende anzeigen wollen setzen sie stattdessen ein Komma z.Bsp.:

39,49,10,120,21,0,4,,    würde Symbol " 4" an den Flughafen von Nervino setzen, aber würde ihn nicht mit einer Legende beschriften. 

Wenn das durch den Code gewünschte Symbol nicht verfügbar ist wird das Standardsymbol (ein Quadrat) dargestellt.

Negative (und Null) Symbol- Codes können nicht mit einer Legende versehen werden. Symbole mit Werten kleiner als -10 werden verwendet um in Flug Wegpunkte ohne Legenden zu setzen. Sie können auch als normale Symbole, aber ohne Legenden hinzugefügt werden. 

Symbole im Code- Bereich von -10 und -5 werden momentan nicht verwendet, und mit Symbolen im Bereich von -3 bis 0 können Linien erzeugt werden. Zwei Arten von Linien können erzeugt werden. 0 = Kurslinien - eine weit gestrichelte Linie, und volle Linien. Symbol- Code -4 wird zum Zeichnen von Bogen benutzt. 

 

KARTENEBENEN EINBEZIEHEN, EINSCHLIESSEN

Wenn Sie die Zeile in einer Kartendatei mit einem "?" anfangen, wird das was folgt, als ein Name einer miteingeschlossenen Karte interpretiert, die im gleichen Verzeichnis gesucht wird wie die Hauptkarte. Die miteingeschlossene Karte muss eine vollständige GPS_LOG WinCE Karte sein. 

?ccs\CrazyCreek.map

hier ist die Anweisung eingetragen die CrazyCreek.map Karte von einem ccs Unterverzeichnis des Ordners zu laden, in dem sich die Hauptkarte sich befindet und als transparente Ebene darzustellen. Achtung! In WIN CE ist unter My Documents nur eine Ordnerebene zugelassen!

 

SYMBOLE in anwählbare WEGPUNKTE ändern:

Wenn Sie eine Höheninformationen in die Legende eines Symbols eingeben (größer als 0) dann wird das Klicken auf die Karte in seiner Umgebung zwei Auswahlfelder erscheinen lassen. Dies funktioniert nur für Symbole, die in der Hauptkarte enthalten sind, nicht für die in einer miteingeschlossenen Karte. 

Das Erste Feld wird die benötigte Höhe und die Legende des Symbols und dies für bis zu vier Symbole aus der Umgebung zeigen, das zweite Feld zeigt "Abbruch" (engl. Cancel)  Klicken auf das erste Feld wird den Wegpunkt in die Zielliste übernehmen. Wenn das Programm kein GPS Signal erhält, (es muss die aktuelle Position kennen) werden zwei Fragezeichen statt der nötigen Höhe erscheinen. Wenn es eine Notiz zum Symbol gibt wird diese verschwinden wenn einer der Knöpfe gedrückt wird. Notizen für verschiedene Symbole werden durch "* *" getrennt, gefolgt vom Symbolnamen oder Fragezeichen, wenn es keinen Symbolnamen gibt. Notizen für eingeschränkten Luftraum werden den Symbol-Notizen folgen, wenn welche vorhanden sind. 

Um Höhenangaben hinzuzufügen, schließen Sie die Höheninformationen zwischen "^" Zeichen ein am Anfang der Legendeninformation (aber nach dem Notiz "\" Zeichen). Höheinformationen müssen vor jeder Art von Kreisdaten kommen. 

39,52,30,119,42,0,1,\^4300^Airs 

123.3Mhz\netter Flughafen in der Wüste 

38,59,0,119,45,0,2,^1438M^@15Mndn,0,2

38,15,40,119,13,20,6,^6468^..BrdgP

Im obigen Beispiel ist die Höhe für Minden (Mndn) in Meter angegeben, alle anderen in Fuss.

 

MASSSTABSABHÄNGIGES ERSCHEINEN grafischer Elemente : 

Es gibt zwei Methoden, das Erscheinen grafischer Elemente auf der Karte zu steuern. Die lokale wirkt nur auf Symbole (Symbol- Code > 0). Diese Methode wird unten beschrieben. Die zweite Methode ist global und wirkt auf alle Elemente einer Karte ausgenommen die, die örtlich deaktiviert wurden. Die Beschreibung der globalen Methode folgt nach der örtlichen. 

Lokale Methode:

In der ersten Kartenzeile können Sie in Abhängigkeit vom Maßstab der Karte angeben ob ein Symbol dargestellt  wird oder nicht . Sie müssen vier durch Kommas getrennte Zahlengruppen angeben. Die erste Zahl entspricht dem kleinsten Maßstab bei welchem ein Symbol gezeigt wird, die Zweite dem größten. Die dritte und vierte Gruppe geben diese Werte für die Beschriftung des Symbols an. Ohne Symbol wird auch keine Beschriftung angezeigt.

Wenn die erste Linie so aussieht:

38,0,0,118,0,0,40,0,0,120.5,0,0,10M,130

Und der Vergrößerungsfaktor sei 1.6,  dann

38,59,0,119,45,0,2,Mndn,90.,200.,10,100 

würde das Symbol für Minden nur im ursprünglichen Kartenmaßstab dargestellt (Anzahl Verkleinerung = Anzahl Vergrößerung), aber die Beschriftung würde nie angezeigt. Durch die Verkleinerungs- und Vergrößerungsknöpfe wird der Maßstab der Karte verändert.

Kreise um Symbole werden passend zur grafischen Größe der Symbole gezeichnet. 

Globale Methode:

Eine Zeile, die mit einem "*" Zeichen beginnt, definiert das Minimum und das Maximum des Maßstabs in dem alle grafischen Elemente nach dieser Zeile auf der Karte erscheinen. Die einzige Ausnahme bilden Symbole, die, wie oben beschrieben, mit der lokalen Methode deaktiviert wurden und die aus binären Karten. Eine typische Befehlszeile kann so aussehen:

*9.5,300,0,100

Die Bedeutung der vier Zahlen ist identisch zur lokalen Methode. 

 

TEXT ETIKETTEN für SYMBOLE

Sie können auch Texte auf einer Karte als Symbol darstellen. Texte werden mit der gleichen Schriftart und Größe wie Symbol- Legenden dargestellt. "-5" ist der Symbolcode, ihm folgt die Symbol- Legende (der Name, wie bei Kartensymbolen). Der Legendentext wird zum Etikett, das auf den Symbol Ort zentriert wird. Sie können mehrzeilige Etikette durch Eingeben von "\" in der Zeile schaffen. Notizen können nicht an einem Textsymbol befestigt werden (überlagern Sie es mit einem benutzerdefinierten durchsichtiges Symbol, wenn Sie es benötigen). Das Zeilenumbruchzeichen "\" sollte nicht an den Anfang einer Zeile gestellt werden (es sei denn Sie wollen dieses sichtbar machen). 

39,7,0,120,3,0,-5,Dies ist der\Lake Tahoe

Das Zeilenumbruchzeichen erzeugt ein zweizeiliges Text- Etikett in der Mitte des Lake Tahoe auf der Karte. Textetikette sollen nicht länger als 254 Zeichen sein. 

 

ZUSÄTZLICHE WEGPUNKT INFORMATION

Zusätzlich zu  Notizen können Wegpunkte mit Bildern und Sounds verknüpft werden. Gegenwärtig wird nur das Windows-Bitmaps .bmp und .wav Dateiformat unterstützt. Geräte mit WinCE 3.0 können auch .jpg anzeigen. Beim Drücken auf den Zielname im Navigationsfenster für etwa eine Sekunde können, je nach Verknüpfung, drei Dinge passieren: Ein Notizfenster mit Notiz, eine Bildfenster mit Bild  kann erscheinen und ein Sound kann abgespielt werden. Notiz und Bild können durch Anklicken gelöscht werden. Der Sound spielt auch beim Wechsel auf ein Ziel mit verknüpftem Sound ab. Siehe Beispiele unter Wegpunkte Dateiformat oder unter Hinzufügen und Editieren von Wegpunkten für die Verknüpfung von Sounds und Bildern mit Wegpunkten.

 

Kreise im Kartenformat:

Um Kreise mit dem Standardradius der Kartenkopfzeile um ein Symbol zu zeichnen, geben Sie Punkte vor dem Namen in die Legende ein. z. Bsp.:

38,44,30,119,46,0,2,.Alp 

38,15,40,119,13,20,6,..BrdgP 

39,11,30,119,44,20,2,.,

Ein Kreis wird um Alpine und Carson erstellt (Carson ist nur mit Symbol "2" beschriftet) und zwei Kreise um Bridgeport. 

Sie können auch Kreise mit willkürlichem Radius um ein Symbol mit oder ohne Kreise mit Standartradius zeichnen. Das Format dafür sieht vor, den Wert für den Radius in statute Meilen zwischen die Zeichen "@" und "M" einzuschließen, außerdem sollen sie diese hinten anfügen (beide stehen nach dem Zeichen für Bemerkungen ”\” ). Sie können mehrfache Kreise erstellen. 
Maximal können Sie nach dem ersten "." oder "@" nicht mehr als 37 Zeichen in einer Linie eingeben. 

Hier sind ein paar mögliche Beispiele:

38,44,30,119,46,0,2,\.@50.5Malp 

Auf einer Hochebene\schlecht zu sehen

Zwei Kreise, einer mit 20 (Standardwert) und einer mit 50.5 Landmeilen (statute miles) Radius Kreis umgibt Alpin. Beachten Sie die Zeichen für Bemerkungen "\" in dieser und der nächsten Zeile:

39,11,30,119,44,20,2,@30M@50.5M

Sie bilden 30 und 50.5 Landmeilen (statute miles) Radius Kreise um Carson ohne Legende. Beachten Sie, dass die "M"s in der Zeile oben nur Trennzeichen sind (es müssen "M"s sein!). Wenn Sie Kreisradien in anderen Einheiten wollen, ändern Sie das "M" nach dem Standardradius in der erste Zeile in der Kartendatei in "K" für Kilometer (siehe oben). 

Sie können auch gefüllte Kreise mit oder ohne Rand und mit oder ohne Symbol zeichnen. Dazu verwenden Sie das folgende Format:

38,44,30,119,46,0,2,@50.5,3,14Malp

Die erste Zahl nach dem @ ist der Radius, die zweite gibt den Code der Füllfarbe an, 3, (0 bedeutet keine Füllung). Ein negativer Radius lässt das Symbol (und die Legende) verschwinden. Ein negativer Wert für die Füllfarbe ergibt einen randlosen Kreis. Die dritte Zahl 14 gibt den Code für die Farbe des Randes an. Um einen breiten Rand zu erhalten, machen Sie diese negativ. Die Farbcodes für durchsichtige Farben sind die gleichen wie für benutzerdefinierte Symbole. 

Ein Bogen kann auch als gestrichelte Linie angezeigt werden, dazu muss der Farbwert zwischen 17 und 32 liegen. Ziehen Sie einfach 16 vom farbwert ab und sie bekommen den Wert für gestrichelte Linien. Diese können nur mit einer Schrittweite von einem Pixel dargestellt werden, unabhängig von der Auflösung und den VGA-Einstellungen.

Sie können auch Kreise mit willkürlicher Füllfarbe zeichnen. Dazu verwenden Sie die Codes 17 oder –17 als Füllefarbe und geben danach die RGB Werte der Linien-Farbe durch je einen roten, grünen, blauen Wert im Bereich von 0-255 ein wie folgt:

38,44,30,119,46,0,2,@50.5,17,14,0,255,255Malp   

Dies erzeugt einen Kreis mit Cyan-farbener Füllung und roter Randlinie.

Kreise mit Topographie-Füllfarben-Code 17 oder -17 werden in der Topographie-Ebene abgelegt und vor (unter) beschränktem Luftraum und anderen Kartenobjekten gezeichnet.

Obiges gilt ab Programmversion 1.2.4.5 ! Ältere Karten berücksichtigen diese Funktion nicht!

Ab der Version 1.2.5.41 können Kreise durch das Hinzufügen eines vierten Farbwertes nach dem RGB Wert transparente Füllungen enthalten. Weiteres dazu unter "Linien und Vielecke im Kartenformat / Polygone".

 

Linien und Vielecke im Kartenformat / Polygone:

Um eine Kurslinie zu zeichnen (ohne Legende) definieren Sie deren Scheitelpunkte durch das Symbol "0" z.B. :

39,49,10,120,21,0,0

Dies macht Nervino zum Scheitelpunkt einer breit gestrichelten Kurslinie.

!!!! Anmerkung:

Sie sollten Kurslinien nicht in die Karte speichern, es sei denn Sie wollen diese immer sehen. Verwenden Sie stattdessen die "Aufgabe erstellen" Funktion von GPS_LOG WinCE .

Für die andere Linien wird das Symbol "-2" benutzt um den Anfang einer Linie zu definieren. Das "-1" Symbol bewirkt eine dünne Linie, die vom vorhergehenden definierten Punkt zum definierten Punkt gezeichnet wird, das Symbol "-3 " verursacht eine dicke Linie. 

38,1,0,118,16,0,-1         - keine Punkte davor: Anfang der Linie

39,49,10,120,21,0,-1     - eine dünne Linie hierher ziehen

38,12,50,119,0,40,-3     - eine dicke Linie hierher ziehen

38,15,40,119,13,20,-2   - eine neue Linie von hier aus beginnen

39,49,10,120,21,0,-1      - eine dünne Linie hierher ziehen

Linien können durch Anfügen des Farbcodes nach dem "-2 ", in gefüllte Polygone verwandelt werden z.B. :

38,15,40,119,13,20,-2,3   - beginnt ein neues, mit Farbe 3 (Dunkelgrau) gefülltes Polygon, nach den Codes für benutzerdefinierte Farben.

Jede gefüllte Polygon Umriss-Linie muss mit einem "-2 " Symbol enden! Erst danach kann wieder ein anderes Polygon oder eine andere Linie auf einer Karte anfangen. 
Wenn Sie ein randloses Polygon wollen, machen Sie dessen Farbcode negativ. 

Linien können mit verschiedenen Strich- Typen gezeichnet werden,

39,49,10,120,21,0,-1,14   - zeichnet eine dünne Linie hierher mit feinem roten Stift

39,49,10,120,24,0,-1,-14   - zeichnet eine dünne Linie hierher mit eng gestricheltem roten Stift 

39,49,50,120,24,0,-1         - zeichnet eine dünne Linie hierher mit eng gestricheltem roten Stift (der vorige dünne Strich wird beibehalten) 

38,12,50,119,0,40,-3,16    - zeichnet eine dicke Linie hierher mit einem magentaroten Stift

Die Farbpalette ist die Gleiche wie die für benutzerdefinierte  Symbole.

Für schmale Linien (Symbol -1 bedeuten negative Farbcodes einen gestrichelten Stift, für breite Linien (Symbol -3) wirken negative Codes genau wie positive. Strich- Typen verhalten sich verschieden für enge und breite Linien. Sie werden durch eine Zeile mit dem Symbol -2 (neue Linie anfangen) auf den  Standard: -feiner schwarzer Stift- zurückgestellt.

Wenn der Codewert der Füllfarbe auf einen Wert größer als 16 gesetzt wird,  erwartet das Programm eine Definition der Farbe nach dem RGB System mit drei Zahlen für rote, grüne, blaue Anteile im Bereich von 0 bis 255. 
Wenn zusätzlich der Codewert der Füllfarbe 17 oder "-17" ist, wird das Polygon zum "topographischen Objekt"  und wird vor eingeschränktem Luftraum und anderen Kartenobjekten gezeichnet. 

Ist 27 oder -27 der Codewert der Füllfarbe (anstelle von 17 für den Topographiecode), dann wird das Polygon vor/ über den Topgrafie- und Alarmobjekten gezeichnet. Weitere Informationen dazu unter "Überlagerungskarte"/ "Overlays" in dieser Anleitung.

-47,12,15,-167,39,44,-2,-17,52,199,55

Dieser Befehl erzeugt ein grünliches Polygon ohne Rand welches den Topographie- Daten zugeordnet wird. 

Ab Programm-Version 1.2.5.41 unterstützt GPS_LOG transparente Füllfarben. Dazu muss vor dem Code für die RGB-Farbdefinition eine "99" und danach eine vierte Codeziffer im Bereich von 1 bis 7 eingegeben werden die folgende Funktion hat:

1 -  Füllung horizontal schraffiert  
2 -  Füllung vertikal schraffiert  
3 -  Füllung diagonal schraffiert \\\\\  
4 -  Füllung diagonal schraffiert /////  
5 -  Füllung mit Kreuzschraffur horizontal/vertikal #  
6 -  Füllung mit diagonale Kreuzschraffur  
7 -  Füllung transparent gleichmäßig

-47,12,15,-167,39,44,-2,99,52,199,55,7 erzeugt ein grünlich-transparentes Polygon. 
Vermeiden Sie dabei niedrige RGB-Farbwerte, sie ergeben in der Subtraktion mit der darunter liegenden Farbe sehr dunkle Farbtöne!

Sie können einen Bogen zum Teil eines Polygons machen. Folgen Sie dem Format für die Bogen, aber ersetzen Sie den Symbol- Code "-4" mit "-6" und stellen Sie sicher, dass Sie rechtsläufige oder linksläufige Bogen benutzen. Wenn ein "-6" Symbol auftaucht bevor ein Polygon geschlossen ist, beginnt dadurch ein neues ungefülltes Polygon. 

 

Bogen im Kartenformat:

Um einen Bogen um einen angegebenen Ort als Mittelpunkt zu ziehen benutzen Sie Symbol "-4" und behandeln Sie es wie im Format zum Zeichnen willkürlicher Kreise (siehe oben, Kreise). Um einen Bogen in ein Polygon einzubetten, ersetzen Sie Symbol "-4" mit "-6". Das sieht dann so aus:

@ Radius (in Meilen), Startwinkel, Endwinkel, Stiftfarbe, M (keine Leerstelle vor M). 

z.B. : 9,52,30,119,42,0,-4,@20.,280,230,-16M@35.,180,100M  

Im Beispiel werden zwei Bögen um Air sailing gezeichnet. Der erste mit Radius 20 S-Meilen, beginnt bei 280 Grad (rechtw.) von Air sailing aus gesehen und endet bei 230 Grad (rechtw.) und wird als magentarote Linie dargestellt. Der Zweite hat 35 S-Meilen Radius, beginnt bei 180 und geht bis 100 Grad. Beachten Sie, dass Sie vom ersten "@" nicht mehr als 38 Zeichen in einer Zeile haben können. Die Strichfarbe ist frei wählbar nach den Codes der benutzerdefinierten transparenten Farben (siehe oben). Negative Farbe bedeutet breite Linie. 

Ein Bogen kann auch als gestrichelte Linie angezeigt werden, dazu muss der Farbwert zwischen 17 und 32 liegen. Ziehen Sie einfach 16 vom Linien-Farbwert ab und sie bekommen den Wert für gestrichelte Linien. Diese können nur mit einer Schrittweite von einem Pixel dargestellt werden, unabhängig von der Display-Auflösung und den VGA-Einstellungen.

Bogen die ein "@" verwenden werden linksläufig gezeichnet. Um einen rechtsläufigen Bogen zu zeichnen, verwenden Sie "#".

z.B. : 39,52,30,119,42,0,-4,#20.,230,280,-16M#35.,100,180M   

Beachten Sie, dass die "M"s in der Zeile oben nur Trennzeichen sind (es müssen "M"s sein!). 
Wenn Sie Kreisradien in anderen Einheiten wollen, ändern Sie das "M" nach dem Standardradius in der erste Zeile in der Kartendatei in "K" für Kilometer (siehe oben). 

Alle diese Befehle können frei in der Reihenfolge vermischt werden, außer für gepunktete Linien. Die Zeilen unten sind ein Beispiel für einen vermischten Satz von Befehlen. 

Anmerkung: Gefüllte Formen (Kreise und Polygone) bedecken alles, was zuvor definiert wurde, deshalb sollten Sie diese an den Beginn einer Datei stellt. 

38,44,30,119,46,0,2,.Alp
38,1,0,118,16,0,5,Baslt
39,49,10,120,21,0,4,Bkwrt
39,49,10,120,21,0,0
39,52,30,119,42,0,-4,@20.,280,230M@35.,180,100M
38,12,50,119,0,40,1,Bodie
38,15,40,119,13,20,6,..BrdgP
39,11,30,119,44,20,2,Crsn
38,36,0,119,29,0,5,Colvl
38,59,0,119,45,0,2,Mndn,0,1
39,56,30,118,44,30,1,Falln
39,56,30,118,44,30,0
38,1,0,118,16,0,-1
38,50,0,119,24,0,4,Farias
38,36,10,119,0,30,8,Hltn
38,12,50,119,0,40,0
39,49,10,120,21,0,0
39,49,10,120,21,0,-1
38,12,50,119,0,40,-3
38,15,40,119,13,20,-2
39,49,10,120,21,0,-1    

Anmerkung: Bogenzeichnen ist zeitaufwendig. Dieses Programm ist für die Echtzeitdarstellung von Karten und Maßstäben optimiert. Wenn Sie stark verkleinern (z.B. ganz Europa darstellen) werden Sie feststellen, dass Bögen etwas vom Ursprungs- Ort weggedreht sind. Wenn die Standart Größe der Karte in der ersten Kartenzeile zu groß angegeben wird, werden Sie auch feststellen, dass die Radien nicht sehr richtig dargestellt sind, wenn Sie verkleinern. 

Alternative Möglichkeit:
Dieses Format  funktioniert aber nur ab Programmversion 1.2.4.6, ältere Versionen stellen diese Kreise nicht richtig dar!

Es gibt noch einen anderen Weg Kreise durch Kreiszentrum, Anfang- und Endpunkt darzustellen, 

Format wie folgt:

Koordinaten des Mittelpunkts, Kreis-Zeichen (-4 oder -6), & (Uhrzeigersinn) oder $ (Gegen-Uhrzeigersinn), Startkoordinaten, Endkoordinaten, Linienfarbe M.

Beispiel:

 43,39,35,-7,13,28,-6,&43,42,03,-7,50,31,43,13,06,-7,20,44,5M

Nur ein Kreisbogen kann mit diesem Format in einer Zeile dargestellt werden.

Seien Sie misstrauisch, wenn Sie Bogen in Randbereiche von vergrößerbaren Alarmzonen verwenden.
Sie sollte nie die Bogen- Anfangs- und Endpunkte nochmals als Polygonpunkte vor oder nach dem Bogen in der selben Datei verwenden.

Das führt zu Problemen:

43,42,03,-7,50,31,-1,5
43,39,35,-7,13,28,-6,&43,42,03,-7,50,31,43,13,06,-7,20,44,5M
43,13,06,-7,20,44,-1,5

Bei einer vergrößerten Darstellung wird der Luftraum schrumpfen anstelle sich zu vergrößern wegen der Wiederholung der Koordinaten. Das Programm versucht diese Effekte zwar zu verhindern, aber ohne Garantie auf Gelingen.
Diese Effekte sind auch bei Bogen, die mit @ und # definiert werden möglich, es ist besser diese um diese Koordinaten zu kürzen.

 

BESCHRÄNKTER LUFTRAUM , alarmauslösende Lufträume im Kartenformat

Beim Einflug in beschränkten Luftraum wird ein Alarmsignal abgespielt, das durch die GPSLG!LT. WAV Datei definiert wird (aber siehe unten) und ein [Luftraum] Signal erscheint auf dem Bildschirm. Um eine Alarmierung bei einem Luftraum auszulösen geben Sie in die Zeile das Symbol "-7,; " mit folgendem Format ein:

38,1,0,118,16,0,-7,;800,100M

Die Koordinaten vor dem Symbol "-7" werden nicht beachtet, sollen aber im Idealfall die Mitte des Innenkreises sein, den der Luftraum umfassend kann. 

Beachten Sie: ";" nach "," nach "-7"!!

800 gibt die Obergrenze des Luftraums an, kommagetrennt.

100 gibt die Untergrenze des Luftraums an. 

M ist wahlfrei und gibt Höhen in Meter an, andernfalls werden Fuß angenommen. 

In einigen Fällen werden Höhenangaben für beschränkte Lufträume in Höhe über Grund (eng. AGL = above ground level) angegeben. Dieses Programm benötigt aber für die Standartversion die absolute Höhenangabe in  MSL. Deshalb kann die die Höheninformation als Notiz angezeigt werden, wenn der Alarm ertönt, siehe Abbildung, oder wenn Sie auf den Luftraum in der Karte klicken. 

Falls die "AGL" = "Höhe über Grund Funktion" im Programm verfügbar ist, bezieht diese von hier ihre Höhneinformation. 
Hier das Format für die Luftraumkarte:

38,1,0,118,16,0,-7,;8000,1000M,3000,500

  • 3000 legt die obere Höhe des Luftraums auf 3000 Meter AGL / über Grund fest.

  • 500 legt die untere Höhe des Luftraums in 500 Meter AGL / über Grund fest.

Wenn Sie in Fuß rechnen, ersetzen Sie das "M" oben durch ein Komma. Wenn die eine oder andere Höhe nicht in AGL, sondern in MSL angegeben ist, verwenden Sie "-1" im zugehörigen Feld, z. Bsp.:

38,1,0,118,16,0,-7,;8000,1000,,-1,500

Obige Zeile erzeugt folgende Notiz: "Alt: 1000-8000f (500,--)". Die Höhenangabe in Klammern bezieht sich auf Grund, falls eine AGL Info-Datei vorhanden und aktiv ist.
Wenn Sie das Komma vor der "AGL" Information durch "H" ersetzen, wird der Alarm beim Klicken auf die Karte unterdrückt, z. Bsp.:

38,1,0,118,16,0,-7,;8000,1000,H-1,500 (zweite Höhenangabe in MSL)
38,1,0,118,16,0,-7,;8000,1000,H
38,1,0,118,16,0,-7,;8000,1000MH
(hier Höhenangabe in "M" Metern)
38,1,0,118,16,0,-7,;8000,1000,A8000,1000

Falls Sie die Höheninformation ohne einen Alarm angezeigt bekommen möchten, zum Beispiel beim Einflug in einen Segelflugsektor, dann ersetzen Sie das Komma durch ein "A".
Derart umdefinierte Lufträume können nicht vergrößert angezeigt werden.

Der nächste Kreis oder das Polygon oder Vieleck, das nach nachdem Symbol "-7" definiert wird, wird als alarmerzeugender Luftraum behandelt. Polygon oder Linie müssen nicht geschlossen werden (Das Programm erzwingt das Schließen). Wenn ein alarmerzeugender Luftraum Bögen enthält müssen sie in Polygone (Linien) mit dem Symbol "-6" miteingeschlossen werden, damit sind sie einer Punktereihe angenähert. 

Die Größe des alarmerzeugenden Luftraums wird von den Einstellungen unter "Opt./ Optionen/ Warnzonen" bestimmt. 

Hier ein Beispiel für die Definition eines eingeschränkten Luftraums mit Alarm. 

; Reno Class C

39,29,54.9,119,46,5.0,-7,;8400,7200

39,25.3211,0,119,48.4375,0,-2,14
39,20.6422,0,119,50.8929,0,-1
39,29,54.9,119,46,5.0,-6,@11.51,201,318M@7.88,318,293M@11.51,292,268M
39,29,54.9,119,46,5.0,-6,@5.755,268,201M
39,25.3211,0,119,48.4375,0,-2

39,29,54.9,119,46,5.0,-7,;8400,0
39,29,54.9,119,46,5.0,1,@5.755MRno

Zur Anzeige des [Luftraum] Felds erscheint ein Notizfenster im Bereich der Ziel Anzeige. Dieses Notizfenster wird nach 10 Sekunden verschwinden. Sie können es auch durch Klicken auf das [Luftraum] Feld verschwinden lassen. Die Notiz enthält die Höhenangaben des alarmerzeugenden Luftraums und eine benutzerdefinierbare Notiz. Die Notiz stammt von der Legende des letzten Symbols zwischen dem "-7 Symbol und dem Symbol "-2" für Beginn der Umrisslinie. Wenn der Luftraum mit einem Kreis definiert wird (wie im letzten Beispiel), stammt die Notiz von der Legende des Symbols welches den Kreis definiert ("Rno" im obigen Beispiel). Wenn Sie die Notiz mit dem Text Symbol "-5" definieren, können Sie es auf der Karte verstecken indem Sie die Zeile durch  "#!" beenden (Keine Leerstellen nach den beiden Zeichen). 

z.B.

39,29,54.9,119,46,5.0,-7,;8400,7200

39,29,54.9,119,46,5.0,-5,Reno class C#!

39,25.3211,0,119,48.4375,0,-2,14
39,20.6422,0,119,50.8929,0,-1
39,29,54.9,119,46,5.0,-6,@11.51,201,318M@7.88,318,293M@11.51,292,268M
39,29,54.9,119,46,5.0,-6,@5.755,268,201M
39,25.3211,0,119,48.4375,0,-2

veranlasst, dass die "Alt: 7200-8400 Ft Reno Klasse C" Notiz erscheint, wenn der Alarm ertönt, aber das Textsymbol wird nicht erscheinen. Wenn das Textsymbol welches "#!" enthält, nicht das Notiz-definierende Symbol ist,  wird der Text nicht dargestellt. 

z.B.

39,29,54.9,119,46,5.0,-7,;8400,7200

39,29,54.9,119,46,5.0,-5,This ist Reno class C#! 

39,29,54.9,119,46,5.0,-5,Reno class C#! 

39,25.3211,0,119,48.4375,0,-2,14

lässt die gleiche Notiz erscheinen, aber beide Symbole werden nicht dargestellt. 

Die Anzeige anderer Symbole, die Notizen enthalten, kann durch den Kartenmaßstab gesteuert werden (siehe oben).

Wenn ein Textsymbol eine Notiz für einen alarmerzeugenden Luftraum definiert, welche einen Kreis enthält, so wird die Notiz der folgenden Zeile mit der Kreisinformation miteinbezogen.

z.B. 

39,29,54.9,119,46,5.0,-7,;8400,0
39,29,54.9,119,46,5.0,-5,This is class C airspace#!
39,29,54.9,119,46,5.0,1,@5.755MRno

wird anzeigen:

This is class C airspace
Rno

Notiz an einem kreisförmigen Luftraum um ein Symbol 1 mit "Rno" als Text- Etikett. 

Sie können die Notizen zum alarmerzeugenden Luftraum auch sehen, wenn Sie in die Zone auf der Karte klicken. Die Notiz wird in einem Fenster über der Navigationsinformation erscheinen, genauso wie wenn Notizen an Symbolen befestigt werden. Wenn es keine Notiz gibt, werden nur die Höhengrenzen angezeigt. Der sensible Bereich zum Anklicken eines Luftraums ist nicht sehr präzise. Das Programm prüft nur, ob Sie innerhalb des kleinsten rechtwinkligen Bereichs der den Luftraum umgibt, geklickt haben. Es ist folglich möglich, außerhalb eines Luftraums zu klicken, aber trotzdem Informationen dazu zu erhalten.

Wenn Ihr PDA leistungsfähig genug ist, können Sie diesen Mangel beheben, indem Sie unter Optionen / Warnzonen die genaue Prüfung "Akkurater Luftraum" aktivieren.

Das Alarmsignal, das beim Eintritt in einen beschränkten Luftraum abgespielt wird, kann durch die Luftraum-Datei selbst definiert werden: Dazu muss die Zeile mit dem Zeichen "-7" mit einem "\" enden, ohne weitere Leerzeichen! Unmittelbar gefolgt von einer Zeile, die mit ";" beginnt und den Namen der Ton-Datei mit dem Alarmsignal nennt, Bespiel:

49,53,33,-5,13,25,-7,;4500,0 \
;renoclassC.wav

Die Alarmsignal-Ton-Datei muss im gleichen Ordner untergebracht werden, wie die Standard Luftraum-Alarm-Dateien. Fehlt sie dort, wird kein Ton abgespielt. Das Dateiformat ist wav. Bedenken Sie die Geräuschkulisse im Flugzeug und die geringe Leistung/Qualität der PDA- Lautsprecher!

Jeder alarmauslösende Luftraum wird nach topographischen Objekten, aber vor allen anderen Lufträumen gezeichnet. Alarmauslösender Luftraum wird ignoriert (aber gezeichnet) wenn das Programm an seine Speichergrenzen kommt.

Anmerkung: Beim Abspielen einer Flugweg- Datei ist es möglich, dass ein Luftraum- Alarm nicht ausgelöst wird, wenn Sie schnell "fliegen" und viele alarmauslösende Lufträume haben. Die Luftraum- Überprüfung hat eine niedrige Priorität, da es ständig wichtigere Berechnungen gibt.

 

 

Topografische Karte aus Höhendaten

Aus den AGL-Höhen-Daten mit .hdr und .bin Erweiterung kann das Programm eine topografische Hintergrundkarte erstellen. Diese Funktion können Sie unter Opt./Optionen/Karten aktivieren.
Laden Sie aber nicht topografische Vektorkarten zusammen mit dieser topogrfaischen Karte!
Sie eigente sich nur zusammen mit der Verwendung von linearen Karten-Daten wie Luftraumdaten.

Diese Karte wird mit 256 Höhenlinien mit einem Standartabstand von 66ft / 20m erstellt.
Für die Farbgestaltung ist die Datei GPS_LG_ECL.ECL zuständig. Falls sie fehlt werden Standartwerte verwendet.

In dieser Datei können die Höhenabstände und Farbwerte verändert werden, die aufsteigene Reihenfolge muss aber beibehalten werden. Das Format ist wie folgt:
Höhe in Fuß, Rot, Grün, Blau in RGB-Werten bis 255 gefolgt vom Befehl: neue Zeile (CRLF).

Um den Standartabstand zwischen den Höhenlinien zu ändern, kann man in einer ersten Zeile z. Bsp. "step 10" eingeben, die Höhenabstände werden dann auf 10 ft gesetzt. Die Date kann wie folgt aussehen:

step 10
0 0 240 255
10 70 255 0
20 100 255 0
40 142 255 0
80 200 255 0
...

 

POLARE Dateiformat

Wie bei anderen Dateien, verzeiht das Format keinen Fehler. Eine typische Datei kann folgendermaßen aussehen: (Erklärungen folgen)

Linkes Beispiel: DG 101 Polare, geringe Flächenbelastung, bis zu 100 kts, keine Daten bei höheren Geschwindigkeiten 

1,8,42 (keine Kommas danach) ändern Sie die erste Zahl in 0, 1 oder 2 wenn Sie andere Belastungen anpassen wollen; Kommas müssen die Zahlen trennen, lassen Sie eine Leerstelle nach der letzten Zahl.

DG 101 polar data, low wing loading, up to 100 kts, no data at higher speeds
1,8,42   (no comas beyond here) change the first number to 0 1 or 2 if you want different fit weighting; commas must follow numbers (leave a space after the last number)
44.3,1.17
54,1.36
65.3,1.94
75.6,2.8
81,3.30
91.8,4.51
95.6,5.05
Program does the rest

3 calculated coefficients-high order first
3.676E-008
1.454E-004
6.948E-001
calculated coefficients-end
Fit Results:
speed   sink   L/D
 40.0,  1.02,  39.2
 45.0,  1.14,  39.5
 50.0,  1.29,  38.8
 55.0,  1.47,  37.4
 60.0,  1.69,  35.4
 65.0,  1.97,  33.1
 70.0,  2.29,  30.6
 75.0,  2.68,  28.0
 80.0,  3.13,  25.5
 85.0,  3.66,  23.2
 90.0,  4.28,  21.0
 95.0,  5.00,  19.0
100.0,  5.82,  17.2
105.0,  6.77,  15.5
110.0,  7.84,  14.0
115.0,  9.05,  12.7
120.0, 10.41,  11.5
125.0, 11.94,  10.5
130.0, 13.65,   9.5
135.0, 15.55,   8.7
140.0, 17.67,   7.9  

spdToFly[kts]
sink  wind=0 wind=10 wind=20 wind=-15
  1.1   42.0   46.7   51.1   42.0
  1.6   49.2   52.6   56.4   45.2
  2.1   53.7   57.2   60.9   49.7
  2.6   57.5   60.9   64.0   53.3
  3.1   60.7   64.1   67.3   56.5
  3.6   63.5   67.0   70.1   59.3
  4.1   66.0   68.9   72.6   61.8
  4.6   68.3   71.2   74.9   64.1
  5.1   70.5   73.3   77.0   66.2
  5.6   72.4   75.2   79.0   68.2
  6.1   74.2   77.0   80.8   70.0
  6.6   75.9   78.7   82.5   71.7
  7.1   77.5   80.4   83.5   73.3
  7.6   79.1   81.9   85.0   74.9
  8.1   80.5   83.3   86.5   76.3
  8.6   81.9   84.7   87.8   77.7
  9.1   83.2   86.0   89.2   79.0
  9.6   84.5   87.3   90.4   80.3
 10.1   85.7   88.5   91.6   81.5
 10.6   86.9   89.7   92.8   82.6
 11.1   88.0   90.8   93.9   83.8
 11.6   89.1   91.9   95.0   84.9
 12.1   90.1   92.9   96.1   85.9
 12.6   91.2   94.0   97.1   86.9
 13.1   92.1   95.0   98.1   87.9
 13.6   93.1   95.9   99.0   88.9
 14.1   94.0   96.8  100.0   89.8
 14.6   94.9   97.8  100.9   90.7
end results

ASTIR CS Polare, metrische Daten
1,63,0.7,2 change the first number to 0,1 or 2
63,1.2
65,0.8
70,0.75
75,0.7
80,0.75
90,0.75
100,0.8
110,0.9
120,1.1
130,1.2
140,1.5
160,2.0
180,3.0
200,3.8
Done with data
Program does the rest (Bis hier habe ich Daten eingegeben)


V polar fit 3 calculated coefficients-high order first
2.435E-004
-4.208E-002
2.572E+000
calculated coefficients-end
Fit Results:
speed sink L/D
74.1, 0.79, 26.0
83.3, 0.76, 30.6
92.6, 0.76, 33.7
101.9, 0.81, 34.8
111.1, 0.90, 34.2
120.4, 1.04, 32.3
129.6, 1.21, 29.8
138.9, 1.43, 27.1
148.2, 1.68, 24.4
157.4, 1.98, 22.1
166.7, 2.32, 19.9
175.9, 2.71, 18.1
185.2, 3.13, 16.4
194.5, 3.60, 15.0
203.7, 4.11, 13.8
213.0, 4.66, 12.7
222.2, 5.25, 11.8
231.5, 5.88, 10.9
240.8, 6.56, 10.2
250.0, 7.27, 9.5
259.3, 8.03, 9.0


spdToFly[km/h]
sink wind=0 wind=10 wind=20 wind=-15
0.0 86.4 86.4 86.4 86.4
0.3 92.1 93.4 95.4 90.8
0.5 97.3 99.4 102.5 95.0
0.8 101.9 104.8 108.6 98.9
1.0 106.3 109.6 113.9 102.6
1.3 110.3 114.0 118.7 106.1
1.5 114.2 118.2 123.2 109.5
1.8 117.8 122.1 127.3 112.7
2.1 121.2 125.8 131.2 115.8
2.3 124.6 129.3 134.9 118.8
2.6 127.7 132.7 138.5 121.7
2.8 130.8 135.9 141.8 124.5
3.1 133.8 139.0 145.1 127.3
3.3 136.6 142.0 148.2 129.9
3.6 139.4 144.9 151.2 132.5
3.9 142.1 147.7 154.1 135.0
4.1 144.8 150.4 156.9 137.5
4.4 147.3 153.1 159.6 139.9
4.6 149.8 155.7 162.3 142.3
4.9 152.3 158.2 164.9 144.6
5.1 154.7 160.7 167.4 146.9
5.4 157.0 163.1 169.9 149.1
5.7 159.3 165.5 172.3 151.3
5.9 161.6 167.8 174.7 153.4
6.2 163.8 170.0 177.0 155.5
6.4 166.0 172.3 179.2 157.6
6.7 168.1 174.5 181.5 159.7
6.9 170.2 176.6 183.7 161.7
7.2 172.2 178.7 185.8 163.6
7.5 174.3 180.8 187.9 165.6
end results

Die erste Zeile enthält einen Kommentar. Hier können Sie nützliche Informationen unterbringen. Dieser Zeile folgt eine, die entweder mit 0,1 oder 2 (dem Gewichts Exponent) gefolgt durch ein Komma und einen wahlfreien Wert für die Geschwindigkeit unter der keine sinnvolle Anflughöhen- Berechnung gemacht werden soll und "NOGO" angezeigt wird (Standardwert ist 5 kts), wieder gefolgt von einem Komma und der Mindest- Sink- Geschwindigkeit, wieder ein Komma und dann eine Zahl 0,1 oder 2 um die Geschwindigkeits- Einheiten zu definieren. der Standardwerte dazu ist 0, wenn kein anderer eingegeben wurde. Eine weitere Bemerkung kann den Geschwindigkeits- Einheiten folgen. Es darf keine Kommas in der Bemerkung geben, die von einer Zahl gefolgt werden, wenn es weniger als vier Zahlengruppen am Anfang gibt, 

Geschwindigkeiten in dieser Zeile müssen in den Einheiten angegeben werden, wie sie von der Zahl 0,1 oder 2 definiert werden. Der Gewichts- Exponent ändert die Berechnung der Polare. 0 gibt allen Punkten gleiches Gewicht, 1 und 2 wird niedrigen Geschwindigkeiten zunehmend mehr Gewichte geben. Geschwindigkeits- Einheiten sind folgendermaßen zugeordnet:
(alle anderen Werte führen zu 0)

  Zahl in Datei,

Geschw. Einheiten,

 Sinkgeschw. Einheiten

0

kts

kts

1

kts

ft/s

2

kph

m/s

Dieser Linie folgen Zahlenpaare:

Flug- Geschwindigkeit, Sink- Geschwindigkeit - in den durch die Zahl definierten Einheiten.

Kommagetrennt oder leerstellengetrennt. Sie brauchen mindestens 5 Zahlenpaare, 

(mehr sind besser, das Programm meldet sich bei weniger als 4). Diese werden für Interpolationen benutzt, die für jede Fluggeschwindigkeit die Sinkrate vorausberechnen. Sie müssen dem letzten Zahlenpaar irgendeine Kommentarzeile folgen lassen. 

Aus kosmetischen Gründen sollen Sie eine "Done with data" Zeile nach den Datenpaaren hinzufügen. 

Das Programm füllt jedes Mal den Rest aus, wenn gerechnet wird. Diese Informationen dient dazu Ihnen zu zeigen, was im Programm passiert. Ich würde vorschlagen, dass Sie das Programm nach der Erzeugung einer Polare im Abspiel- Modus laufen lassen um die zu Ergebnisse überprüfen, bevor Sie damit fliegen. Geben Sie vernünftige Sinkwerte ein, alle Endanflugberechnungen hängen davon ab.

Beachten Sie, dass das Programm nichts von Überziehgeschwindigkeiten weiß. Daher wird das Gleitverhältnis bei niedrigen Geschwindigkeiten meist übermäßig optimistisch geschätzt. (Bei Wellenflügen bei geringer Geschwindigkeit über Grund und ohne Windinformation entstehen so starke Fehler in den Berechnungen, in diesem Fall hilft: Polare abschalten, .. schätzen.)

 

AUFGABE Dateiformat / TASKS

Task-/ Aufgaben- Dateien sind UTF8 codierte Dateien. Meist sind die Unterschiede zur ASCII Codierung zu vernachlässigen, andernfalls fügen Sie sicherheitshalber ";ASC" an erster Stelle und ohne Leerzeichen am Beginn der Datei ein.

Es gibt zwei Dateien, in welchen Tasks / Aufgaben gespeichert werden können:

^GPS_LG#^.STK  im Ordner GPS_LOG_WINCE speichert die aktuelle Task und nur diese Eine!

ListOfTasks.tsk speichert eine Liste aller eingegeben Tasks, wenn diese dauerhaft unter Datei / Aufgabe sichern gespeichert wurden! Diese könne nach Programmwechsel wieder geladen werden.

ACHTUNG: Dauerhaft gespeichert werden die Aufgaben nur mit Datei / Aufgabe sichern!

GPS_LOG WinXX unterstützt mehrere Aufgaben pro Datei. Das Dateiformat ist das selbe wie im Flug- Anzeige und Flug Analyse- Programm. Letzteres verträgt nur eine Aufgabe pro Datei. Eine typische Aufgabe sieht folgendermaßen aus:

 /*TASK*/ 
25OC3CU2
255
7,2,9
004 CGC,41.431950,0,0,88.245834,0,0,650
 34 Streator,41.128334,0,0,88.801666,0,0,653
 30 Pontiac,40.923618,0,0,88.625549,0,0,659
 09 Dwight,41.133335,0,0,88.440834,0,0,632 
 34 Streator,41.128334,0,0,88.801666,0,0,653
 27 Ottawa-Old,41.364716,0,0,88.856384,0,0,615
 04 CGC,41.431950,0,0,88.245834,0,0,650
 04 CGC - takeoff site,41.431950,0,0,88.245834,0,0,650 
 04 CGC - landing site,41.431950,0,0,88.245834,0,0,650
\*zones*\
9
0,0,0,0,0.40,3.00,0,90.00,-1.00 
1,0,0,0,0.00,3.00,0,90.00,234.27 
0,1,1,1,0.40,3.00,1,90.00,280.57,0.0,88.801666,41.128334,0
0,1,1,0,0.40,3.00,0,90.00,180.25 
0,1,0,1,0.40,3.00,0,90.00,61.36 
0,1,1,1,0.40,3.00,0,90.00,219.59 
0,1,1,1,0.40,3.00,0,90.00,305.79 
1,0,0,0,0.00,3.00,0,90.00,81.48 
0,0,0,0,0.40,3.00,0,90.00,-1.00 
300.00,2.00,3.00,1,1 

\*notes*\

9,2

0

0

0

0

0

1,Achte auf Gegenverkehr

1,bereite\Endanflug vor

0

0

\*images*\

9,2

0

0

0

1,pontiacImg-bmp

1,dwight.bmp

0

0

0

0

\*sounds*\

9,3

0

0

1,sounds\streator.wav

1,\Speicherkarte\sounds\pontiac.wav

0

1,sounds\streator.wav

0

0

0

Die "zones", "notes", "images", "sounds" und Lande- und Start Orte sind wahlfrei.

Jedoch müssen "zones" vorhanden sein um "notes", "images" oder "sounds" zu haben.
In den Bereichen von "zones", "notes", "images", "sounds" müssen zuerst die Verknüpfungen zum Startpunkt hergestellt werden, wenn dieser in der Aufgabe vorhanden ist.

Ausführliche Erklärung folgt:

das Format ist kommagetrennt, den Kommata müssen Zahlen ohne Leerstellen folgen. 

Line 1: /*TASK*/ - Begrenzer für eine Aufgabe 
Line 2: name – Eindeutiger Name einer Aufgabe, kann in der Datei nur einmal vorkommen 
Line 3: color – Wird nur für FlightDisplay benötigt 
Line 4: nTskP, nExtra, nZones 
                - nTskP  Anzahl der Punkte der Aufgabe (Tore und Wendepunkte), 
                - nExtra Anzahl der besonderen Punkte Start und Landepunkte. Kann 0,1,2 sein. 
                        Landeort ist nur in Verbindung mit einem Startort möglich. 
                        Dieser Parameter ist nur erforderlich, wenn Zonen oder Start/Landeorte definiert sind. 
                - nZones Anzahl der Sektoren. Muß nTskP + nExtra sein, wenn vorhanden. 
Lines 5-x: name,BreiteDeg,BreiteMin, BreiteSec,LängeDeg, LängeMin, LängeSec,Höhe 
        - Höhe in Fuß und optional. 
        - Länge ist positiv nach Westen. Zur Darstellung östlicher Werte, alle Länge: lonXXX Felder negativ oder null machen.
Alternativ: Um östliche Werte anzugeben NUR die Längen: lonDeg negativ angeben, selbst wenn sie null sind.
Die Daten sind kompatibel mit dem Flight-Display-Programm.
        - Breite ist positiv nach Norden. Zur Darstellung südlicher Werte, alle Breite: latXXX Felder negativ oder null machen. 
Alternativ: Um südliche Werte anzugeben NUR die Breiten: latDeg negativ angeben, selbst wenn sie null sind.
Die Daten sind kompatibel mit dem Flight-Display-Programm.

Line x+1: \*zones*\ - Begrenzer 
Line x+2: nZones – Anzahl der Sektoren, analog Zeile 4. 
Lines x+3 - y 
        ist Tor 0 oder 1  oder 2 oder 5;  2 steht für Ziellinie, alternativ dazu 1, 5 steht für Start-Sektor mit invertiertem Zylinder.
        ist Wendepunkt 0 oder 1 oder 3; 3 bedeutet Checkpunkt.  
        hatZylinder 0 oder 1, 
        hatSektor 0 oder 1, 
        Zylinderradius in km, 
        Sektorradius in km, 
        ist Wendebereich 0 oder 1 zeigt an, dass die Strecke an diesem Wendepunkt maximiert werden kann, 
        Sektorwinkel, voller Winkel in  Grad, 
        Sektorrichtung, Sektorkurs (in den Sektor), oder Flugrichtung für ein Tor,
        minimaler Sektorradius in km;  hatSektor muss auf 1 stehen and hatZylinder auf 0
        Wendepunkttor geogr. Länge,
        Wendepunkttor geogr. Breite,
       Wendepunkttor Höhe in Fuß (in Meter wenn mit M beendet z.B.: 234M )
Line y+1 
        Starttorobergrenze in Fuß MSL, Startlinienlänge in km, Ziellinienlänge in km, startHatLinie 0 oder 1, zielHatLinie 0 oder 1

Line y+2 : \*notes*\   Begrenzung für Wendepunkt Notiz
Line y+3 : Nummer der Wendepunkte (gleich der Sektoren-Nummer), Nummer der Wendepunkte mit Notiz.
Line y+4....i :
        0 - ohne Notiz
        1,Notiz    Die Notiz muss in einer Zeile/Line stehen. Verwende \ als Umbruchzeichen für die Ansicht.

Line i+1 : \*images*\   Begrenzung für Wendepunkt Bild
Line i+2 : Nummer der Wendepunkte (gleich der Sektoren-Nummer), Nummer der Wendepunkte mit Notiz.
Line i+3....k :
        0 - ohne Bild
        1,Bild-Datei-Name   Es darf kein Leerzeichen zwischen Komma und Dateiname sein.
                        Der Dateiname bezieht sich relativ auf den Ordner von GPSLG!LT.WAV
                        Sektoren-Alarm ertönt trotz '\'.

Line k+1 : \*sounds*\   Begrenzung für Wendepunkt-Sound
Line k+2 : Nummer der Wendepunkte (gleich der Sektoren-Nummer), Nummer der Wendepunkte mit Notiz.
Line k+3....k :
        0 - ohne Sound
        1,Sound-Datei-Name     Es darf kein Leerzeichen zwischen Komma und Dateiname sein.
                        Der Dateiname bezieht sich relativ auf den Ordner von GPSLG!LT.WAV
                        Sektoren-Alarm ertönt trotz '\'.

Beim Programmstart werden die zuletzt geladenen Aufgaben aus
ListOfTasks.tsk wieder geladen.

 

FLUGWEG FARBE Dateiformat

Dateiname: ^GPS_LG#^.TCL

Diese Datei beginnt mit einer Zeile mit Bemerkungen und einem Satz von 21 Dreier- Zahlengruppen, welche die Farben im RGB Format, Rot, Grün, Blau, definieren. Jede Zahl muss zwischen 0 und 255 liegen. Begrenzende Kommata müssen die Zahlen trennen. Die Datei muss mit einer Leerzeile enden. Der ersten Datensatz gilt für Sinkraten größer als 9.5 knots (ca. 4.8 m/s), der letzte für Steigraten größer als 9.5 knots. Die Farben ändern sich in 1 Knoten (0.5m/s) Schritten. Dies kann in Zukunft geändert werden, um in der Mitte der Werte (um 0 m/s) die Unterschiede zu betonen, aber es wird nicht mehr Farben geben. Das Programm benutzt einen Standardsatz an Farben, wenn die Farbdatei fehlt. Die Datei ist im üblichen Programmsatz enthalten im Ordner GPS_LOG WinCE  und sieht folgendermaßen aus: ^GPS_LG#^.TCL

Red, Green, Blue 0-255 21 triplets, -10knots to 10 knots Track color table for GPS_LOG WinCE ;

0,0,150
0,25,175
0,50,200
0,75,225
0,100,255
0,125,255
0,150,255
0,175,255
0,200,255
0,225,255
0,255,201
220,255,0
255,255,0
255,225,0
255,200,0
255,160,0
255,130,0
225,100,0
200,60,0
175,30,0
150,0,0
 

2. Beispiel für eine im schwachen Steigbereich stärker differenzierende Version von Michael Joachim:

RGB-Code 0-255, 21-Zeilig , -5m/s bis +5m/s Spurfarbe für GPS_LOG WinCE (Joachim);
0,150
0,25,175
0,50,200
0,75,225
0,100,255
0,125,255
0,150,255
0,175,255
0,200,255
0,225,255
100,255,255
255,255,0
255,220,0
255,190,0
255,150,0
255,125,0
255,100,0
225,75,0
200,50,0
175,30,0
150,0,0

 

FLARM UNTERSTÜTZUNG:

Die FLARM-Anzeige benötigt die Datei FLARM_DLL.dll die von der soaringpilotsoftware.com Webseite geladen werden kann.
Nur FLARM Versionen 2.0 und höher, wie am 16.2.05 dokumentiert, werden unterstützt. Frühere Versionen führen zu unvorhersehbaren Ergebnissen.

ADS-B Daten im NMEA $PFLAU (Mode-S-Transponder) und $PFLAA (ADS-B und Flarm) Format werden ebenfalls verarbeitet. (Anm. d. Übersetzers)

Das Flarm Gerät liefert über PFLAA Datensätze Informationen über andere Flarm Geräte in der Umgebung und erfordert eine Datenrate zum Flarm Gerät von mindestens 19200 Baud. GPS_LOG zeigt wie im Beispiel den Flarm-Verkehr relativ zur eigenen Lage in der Umgebung in einem TCAS (Traffic Collision Avoidance System) Fenster mit 1/4 des Kartenfensters an, wenn Daten eingehen. Ein Flugzeug-Symbol in der Mitte gibt die eigene Lage an. Das TCAS deckt etwa einen 3000 / 8000m Radius ab, Umschalten durch Klick in rechte obere Ecke des TCAS-Fensters (der große Bereich hat dort ein graues Quadrat). Die Farben der Symbole korrespondieren mit der Alarmstufe, die Form gibt die relative Höhe an: Kreis = gleiche Höhe, Pfeil nach unten = Ziel ist tiefer, Pfeil nach oben = Ziel ist höher.
Achtung! Die Pfeile geben nicht die Flugrichtung der Ziele an, sondern deren Höhe relativ zum eigenen Flugzeug!

Neuere Versionen von FLARM ermöglichen die Anzeige der Steigrate der angezeigten Objekte. Dazu muss das Zielobjekt ein Segelflugzeug, Hängegleiter oder Gleitschirm sein. Die Steigrate wird durch ein Zeichen rechts neben dem Zielsymbol angezeigt:
"-" steht für kleiner als -0,5 bis kleiner als +0,5 m/sec,


"^" oder Keil abwärts steht für  0,5 bis 1,5 m/sec Steigen oder Fallen.

"^^" oder Keile abwärts stehen für Werte von ca. +- 1,5 bis 3,5 m/sec,

"^^^" oder Keile abwärts stehen für Werte über ca. 3,5 m/sec.

Die Steigwertanzeige muss über die FLARM-Optionen aktiviert sein. Diese Aktivierung wird in der IGC-Datei mitgeschrieben und durch einen Code geschützt.

FLARM zeigt sich schnell bewegende Ziele als Motorflugzeuge an. Diese Ziele werden durch einen roten Rahmen hervorgehoben.

Eine "Folgen" Funktion kann unter "Optionen/Flarm" gewählt werden. Dann zeigt das Flarm-Fenster die relative Richtung und Entfernung ( in km) zum gewählten Ziel-Flugzeug am unteren Rand. Links ein Beispiel für den Fall, dass der grüne Punkt dem gewählten Ziel entspricht. "R" bedeutet "drehe rechts", "L" "drehe links". Näheres unter Flarm-Optionen.

 

Manchmal möchte man die Flarm-Anzeige, (das TCAS Fenster) schließen. Die Gerätetasten können dazu konfiguriert werden. Nach dem Schließen der Anzeige wird sie automatisch wieder geöffnet, sobald ein neues Ziel auftaucht, oder die Taste nochmals gedrückt wird. Sollten keine Zieldaten verfügbar sein, wird die Anzeige auch durch Drücken der Gerätetaste nicht geöffnet.

Mögliche Probleme:

Nicht bei jeder Abfrage werden alle Symbole neu positioniert, GPS_LOG lässt ein Symbol bis zu 8 Sekunden stehen.

Manche Ziele können ihre Identität zwischen zwei Abfragen ändern und dann für 8 Sekunden doppelt angezeigt werden.

Die von FLARM/PFLAU gebotenen Alarm-Informationen werden in bis zu vier zusammen gesetzte Tonsignale umgesetzt, z.Bsp.: "Flugzeug - zwei-Uhr - höher - orange" oder englisch: "Aircraft - two o'clock - above - orange". Diese sind in den Flarm-Optionen einstellbar. Da andere Funktionen gleichzeitig berechnet werden, kann es zu Pausen zwischen den Tonsignalen kommen. 
Das Programm korrigiert die von FLARM gegebene Richtung um den Windeinfluss, wenn diese Funktion für die Navigation benutzt wird. Es geht innerhalb +-70m und innerhalb +- 10° zum Nutzer von gleicher Höhe aus. (Dadurch ist bei starkem Wind eine Differenz in der Richtungsanzeige zwischen der original Flarm-Anzeige und der GPS_LOG Flarm-Anzeige möglich. Anm. d. Übersetzers)

Akustische Alarm-Signal-Bestandteile müssen in folgenden Dateien abgespeichert werden und können nach Geschmack verändert werden, müssen aber extrem kurz gehalten werden, sonst behindern sie sich gegenseitig. Sie müssen im Ordner: "My Documents\GPS_LOG WinCE" oder darüber abgespeichert sein.

fl00#!b.wav   - 12 o’clock (Verkehr in relativer Flugrichtung 12 Uhr)

fl01#!b.wav   -  1 o’clock (Verkehr in Richtung 1 Uhr)

fl02#!b.wav   -  2 o’clock (u.s.w)

fl03#!b.wav   -  3 o’clock

fl04#!b.wav   -  4 o’clock

fl05#!b.wav   -  5 o’clock

fl06#!b.wav   -  6 o’clock

fl07#!b.wav   -  7 o’clock

fl08#!b.wav   -  8 o’clock

fl09#!b.wav   -  9 o’clock

fl10#!b.wav   - 10 o’clock

fl11#!b.wav   - 11 o’clock (Verkehr in Richtung 11 Uhr)

fl00#!h.wav   - below (niedriger)

fl01#!h.wav   - level (gleiche Höhe)

fl02#!h.wav   - above (höher)

fl00#!l.wav   - green (grün)

fl01#!l.wav   - orange (orange)

fl02#!l.wav   - red (rot)

fl00#!t.wav   - aircraft (Luftfahrzeug)

fl01#!t.wav   - obstacle (Hindernis)

fl02#!t.wav   - new traffic (Neuer Verkehr aufgetaucht)- das ist eine Warnmeldung, die Höhenangabe wird nicht mit abgespielt.

fl12#!b.wav   - no bearing (ADSB / Mode-S Ziel) ohne Richtungsinformation.

Das GPS_LOG WinCE FLARM Modul unterstützt die Funktion von FLARMnet. Dazu muss die Winpilot-Dateiversion von www.flarmnet.org heruntergeladen werden (Link). Die Datei muss in "FLARMdata.fln" umbenannt und im selben Ordner wie die Sound-Dateien oben im PDA abgespeichert werden. Wenn man nun die rechte untere Ecke des Flarm-Displays klickt,  zeigt ein Fenster eine Liste der aus der Flarmnet-Liste verfügbaren und im Display sichtbaren Ziele. Das Fenster zeigt das Wetbewerbskennzeichen (wenn vorhanden), durch einen Punkt getrennt gefolgt vom Namen des Piloten/Club, die Flugzeugkennung, und die Frequenz. Wenn man auf den "Folgen" /"Follow" Knopf drückt, wird das Ziel wie oben beschrieben, verfolgt, aber nicht in die Datei "FLARM_dta.fdt" aufgenommen. Das zuletzt erschienene Ziel wird zuoberst angezeigt, die Liste wird aber nicht automatisch aktualisiert.

 

HARDWARE TASTEN  /  BUTTONS

Viele Geräte, für welche dieses Programm entworfen ist, bieten vier programmierbare Tasten auf der Frontseite. Diese Tasten können mit verschiedenen Funktionen mit des Programms belegt werden. 

In einigen Fällen, zum Beispiel beim Auswählen von Landeplätzen können Sie folgende Funktionen benutzen:

Druck auf Taste 2 allein = Pfeil abwärts. 

Druck auf Taste 3 allein = Pfeil aufwärts. 

Druck auf (und Freigeben von) Taste 1 gefolgt durch Druck auf Taste 2 = SEITE AB

Druck auf (und Freigeben von) Taste 1 gefolgt durch Druck auf Taste 3 = SEITE AUF

Druck auf (und Freigeben von) Taste 4 gefolgt durch Druck auf Taste 2 = ENDE

Druck auf (und Freigeben von) Taste 4 gefolgt durch Druck auf Taste 3 = ZURÜCK 

Druck auf (und Freigeben von) Taste 1 gefolgt durch Druck auf Taste 4 = OK

Druck auf (und Freigeben von) Taste 4 gefolgt durch Druck auf Taste 1 = LÖSCHEN

Die Tasten- Funktionen können auch über die RS232 Schnittstelle aktiviert werden. 

Hardware, die Pfeiltasten verwendet, kann diese Funktionen ebenso durchzuführen. 
- Während eine Notiz angezeigt wird, scrollen die Pfeiltasten lediglich die Notiz, nicht das Kartenfenster!

Pfeil Links - Schaltet um von Kurs auf Wind- und Varioanzeige in der zweiten Navigationszeile.

Pfeil Rechts - Schaltet von Position auf Zeit und Aufgabe in der ersten Navigationszeile.

Die Hardware- Tasten- Funktion ist in der Win32 PC Ausführung des Programms nicht nutzbar.

 

EREIGNISSE und externe SCHALTER am RS232

Warnung: Diese Funktion hängt von der Hardware ihres Rechners ab. Sie funktioniert möglicherweise nicht auf allen Rechnern wie beschrieben. Speziell für den Compaq Aero 1550 beachten Sie bitte den letzten Abschnitt dieses Kapitels.

Der RS232 Anschluss hat 4 Pins, die zur Eingabe in den Rechner benutzt werden können. Diese habe folgende Funktionen "Klar zum Senden / Clear to send", "Daten bereit / Data set ready", "Signal Anzeiger / Ring indicator", und "Empfängt, Träger entdeckt / Receive line carrier detectet". Die anderen beiden Anschlüsse "Möchte senden / Request to send" und "Datenempfänger bereit / Data terminal ready" werden durch das Programm gesteuert. Sie können die Ausgabeanschlüsse als Spannungsquelle und die vier Eingabeanschlüsse für Schalter benutzen. Die Funktionen der Eingabeanschlüsse können entsprechend der "Opt./ Optionen / Ereignisse" eingerichtet werden. 

Das Aktivieren des "Btn X" Feldes aktiviert die Schalter X Funktion wenn der zugehörige Anschluss durchgeschaltet wird. ( Im Bild sind alle Leitungen aktiviert )

Jede Schaltaktion wird im "E-Record", in die IGC Datei aufgezeichnet, wenn der zugehörige Anschluss durchgeschaltet wird. Für EON (EUP) wird ein entsprechendes EOF (EDN) Ereignis aufgezeichnet, wenn der zugehörige Anschluss ausgeschaltet wird. Ereignisse werden nur aufgezeichnet, solange das Programm ein GPS Signal empfängt.

Wenn die Ereigniseinstellung nach dem GPS Signalempfang geändert wird, wird ein PEV Ereignis in die IGC Datei aufgezeichnet. Dieses Ereignis enthält Informationen über die vorherige und neue Zuordnung. 

Das Aktivieren des "Invertiert" Auswahlfelds kehrt alle Funktionen der Schaltsignale des Menüs um.

Auf einen weiblichen 9 Pin RS232 Modem Stecker sind gewöhnlich folgende Signale den Anschlüssen zugeordnet: 

Eingaben: CTS - 7, DSR - 4, RING - 9, RLSD - 1 

Ausgaben: DTR - 6, RTS - 8 

Erde: - 5. 

Compaq Aero 1550: In diesem Fall erzeugen das RING und das RLSD Signal keine Ereignisse, RLSD wird durch den Rechner aktiviert und sollte nicht deaktiviert werden. Das DSR Signal aktiviert ebenso ein RING Ereignis. Folglich sollten RING und RLSD Ereignisse auf "Kein / None" geschaltet werden. 

 

UNTERSTÜTZTE EXTERNE GERÄTE

 

LX Navigation, FILSER GERÄTEUNTERSTÜTZUNG

Wenn im System ein LX-160 Vario zur Verfügung steht, benutzt GPS_LOG WinCE angebotene Daten wie Druckhöhe, Fluggeschwindigkeit, Steigrate und den MacCready Wert, Mückenfaktor und wahlfrei Ballast- Informationen für das Berechnen mit der Polare. Der LX 160 Mückenfaktor hebt die Einstellung unter Optionen auf. Zusätzlich ist die Anzeige des polaren Wirkungsgrad (100%-bugs) und Ballast- Werts verfügbar. Schalten Sie wie bei anderen Anzeigen um. Es wird angenommen, dass nur ein externes Gerät im System angeschlossen ist!!

Andere LX Navigationsgeräte, die ähnliche Daten anbieten, funktionieren ähnlich. Wind Informationen, welche durch diese Geräte geliefert werden, können nur verwendet werden, wenn Richtung und Größe ausgegeben werden. 

 

BORGELT B50 GERÄTEUNTERSTÜTZUNG

Wenn ein Borgelt B50 Vario im System zur Verfügung steht, verwendet GPS_LOG WinCE die Daten für Fluggeschwindigkeit (wahr und angezeigt) die es liefert, den MacCready Wert, den Mückenfaktor und wahlfrei Ballast- Informationen für das Berechnen mit der Polare. Der B50 Mückenfaktor hebt den unter Optionen eingestellten Wert auf. Zusätzlich ist die Anzeige des polaren Wirkungsgrad (100%-bugs), des Ballast- Werts verfügbar und die Außenlufttemperatur. Schalten Sie wie bei anderen Anzeigen um. Es wird angenommen, dass nur ein externes Gerät im System angeschlossen ist!!

ILEC SN10 GERÄTEUNTERSTÜTZUNG

GPS_LOG WinCE verwendet die Druckhöhe, Steigrate und Wind-Daten des Geräts. Bei Verwendung dieser Daten ist wichtig, die Alarm-Zonen-Einstellungen vorgenommen zu haben, denn dieses Gerät gibt die Höhenangaben nur bei einer Einstellung / Änderung heraus. Bis zu einer Datenübernahme aus dem Instrument verwendet das Programm seine eigenen Einstellungen.

Das SN 10 gibt Wind-Daten mit einem Zuverlässigkeitsfaktor aus. GPS_LOG akzeptiert die Daten ab 70% Zuverlässigkeit.

 

CAMBRIDGE 302 GERÄTEUNTERSTÜTZUNG

Wenn vom Programm ein Cambridge 302 digital Variometer entdeckt wird, so wird in der Variometer Anzeige "relatives Vario" statt momentaner Steigrate angezeigt. Dieser Wert wird durch "]... [" markiert. Die Integrationszeit wird vom 302 bestimmt und nicht berechnet. Der 302 Mückenfaktor wird ignoriert und der Ballast- Wert wird wie beim Borgelt B50 dargestellt. Die Druckhöhe des 302 wird geloggt und für IAS Berechnungen benutzt. Diese Einheit gibt auch Wind Daten aus. Sie können diesen Wind- Wert durch die Funktion  "Opt./Optionen/ Wind" "Instrument" verwenden. Es wird angenommen, dass nur ein externes Gerät im System angeschlossen ist!!

 

CAMBRIDGE / GPS_NAV LOGGERUNTERSTÜTZUNG

Sie können einen GPS_LOG WinCE Rechner mit dem GPS_NAV verbinden. GPS_LOG WinCE aktiviert die NMEA Datenübertragung zum Rechner. Es richtet die Verbindungseinstellungen neu ein. Dazu muss die GPSLGFAI.dll im Windows Ordner des Rechners installiert sein, die für GPS_NAV entworfen wurde. Dies arbeitet nur mit Programmversionen ab 1.1.7.2 oder höher. 

Die GPSLGFAI.dll unterbricht wenn notwendig das Programm, damit Sie Kabel zwischen GPS_NAV und der GPS Quelle wechseln können, wenn Sie eine Aufgabe ins GPS_NAV laden. 

 

VW921 GERÄTEUNTERSTÜTZUNG

Das VW921 Version 3.3 wird von diesem Programm unterstützt. Wenn das Westerboer VW921 entdeckt wird, so wird in der Variometer Anzeige "netto Vario" statt momentaner Steigrate angezeigt. Dieser Wert wird durch "]... [" markiert. Die Durchschnittliche Steigrate wird vom Programm, nicht durch das externe Gerät bestimmt. Das VW921 gibt weder die UTC Zeit noch die GPS Höhe aus. Ersatzweise wird die Zeit von Ihrem Rechner verwendet und die Druckhöhe statt des GPS Werts wird benutzt. Dieses Gerät gibt Wind- Daten und den MacCready Wert aus. Winddaten können durch die Einstellung unter "Opt./Optionen/ Wind" auf "Instrument" verwendet werden. 

Der VW921 MacCready Wert wird verwendet, es sei denn der automatischem MacCready Wert ist eingestellt. Wenn der VW921 Wert benutzt wird, wird er mit einem "B" markiert und kann nicht durch das Programm geändert werden. Es wird angenommen, dass nur ein externes Gerät im System angeschlossen ist!!

 

VOLKSLOGGER GERÄTEUNTERSTÜTZUNG

Die Druckhöhe dieses Geräts wird für die Berechnungen verwendet und im Logfile mitgeschrieben. Shareware steht zur Verfügung, mit welcher FAI konforme Aufgaben von GPS_LOG WinCE zum Volkslogger übertragen werden können.

 

EW LOGGER GERÄTEUNTERSTÜTZUNG

Shareware steht zur Verfügung, mit welcher FAI konforme Aufgaben von GPS_LOG WinCE zum EW Logger übertragen werden können.

 

POSIGRAPH GERÄTEUNTERSTÜTZUNG

Die Druckhöhe dieses Geräts wird für die Berechnungen verwendet und im Logfile mitgeschrieben (im Posigraph denGPWIN Datensatz aktivieren!). Dieser Logger gibt die GPS Höhe nicht aus. GPS_LOG WinCE benutzt die Druckhöhe statt der GPS Höhe. Dies beeinflusst vor allem die IGC Datei und die Endanflughöhe im Differenz-Modus. 

 

TASMAN GERÄTEUNTERSTÜTZUNG

GPS_LOG versteht die PTAS1 Daten, die das Tasman Flight Pack, Modell Fp 10 sendet. Druckhöhe, Variometer und integriertes Steigen werden übernommen, TAS (true airspeed) nur, wenn vom Instrument angezeigt.

 

FLARM GERÄTEUNTERSTÜTZUNG

Das FLARM-Gerät bietet anderen FLARM-Geräten in der Umgebung Informationen in Form von PFLAA-Datensätzen an, um Kollisionswarnungen auf dem Display anzuzeigen. Diese Datensätze müssen mindestens mit einer Geschwindigkeit von 19200 Baud übertragen werden. GPS_LOG kann dann wie im Beispiel links den empfangenen Verkehr in einem eigenen Traffic-Collision-Avoidance-System = TCAS Fenster mit 1/4 der Größe der Karte über der Karte darstellen. Dieses TCAS Fenster zeigt den anderen Verkehr in einem Radius von etwa 3-8km Radius relativ zum eigenen Flugzeug, welches als Symbol in der Mitte dargestellt wird. Die Farben der anderen Symbole entsprechen der Alarm-Dringlichkeit: Kreis = gleiche Höhe, Pfeil nach oben = Verkehr fliegt höher, Pfeil nach unten = Verkehr fliegt tiefer. Das TCAS Fenster wird nur eingeblendet, wenn Informationen vorliegen. Der angezeigte Bereich kann durch Klicken in die rechte obere Ecke des TCAS-Fensters von 3 auf 8 km umgeschaltet werden. In der 8 km-Darstellung wird in der rechten oberen Ecke ein rechter Winkel angezeigt. Diese Umschaltung funktioniert erst ab Version 3.1.3.3.

Die FLARM-Anzeige benötigt die Datei FLARM_DLL.dll die von der soaringpilotsoftware.com Webseite geladen werden kann.
Nur FLARM Versionen 2.0 und höher, wie am 16.2.05 dokumentiert, werden unterstützt. Frühere Versionen führen zu unvorhersehbaren Ergebnissen.

Mögliche Störungen: 

Nicht alle Flarm-Signale werden bei jeder Abfrage erneuert, GPS_LOG erneuert die Symboldarstellung alle 8 Sekunden.

Manche Signalquellen können ihre Identität verändern, während sie angezeigt werden, so dass für bis zu 8 Sekunden ein Ziel doppelt dargestellt werden kann.

Das GPS_LOG WinCE FLARM Modul unterstützt die Funktion von FLARMnet. Dazu muss die Winpilot-Dateiversion von www.flarmnet.org heruntergeladen werden (Link). Die Datei muss in "FLARMdata.fln" umbenannt und im selben Ordner wie die Sound-Dateien oben im PDA abgespeichert werden. Wenn man nun die rechte untere Ecke des Flarm-Displays klickt,  zeigt ein Fenster eine Liste der aus der Flarmnet-Liste verfügbaren und im Display sichtbaren Ziele. Das Fenster zeigt den Namen des Piloten/Club, die Flugzeugkennung, und die Frequenz. Wenn man auf den "Folgen" /"Follow" Knopf drückt, wird das Ziel wie oben beschrieben, verfolgt, aber nicht in die Datei "FLARM_dta.fdt" aufgenommen.

 

UNTERSTÜTZTE  DATEIFORMATE  / FILES 

GPS_LOG Wince.EXE - Logger und "moving map” Endanflug Programm. 

GPS_LOGCEresDLL.dll – Programm- Bibliothek für GPS_LOG WinCE. EXE. 

GPS^LOGCEresDLL.dll – Sprachversion für Programmbedienung. Es gibt mehrere dlls für verschiedene Sprachen. Ihre Installation verdrängt jeweils die originale englische Version im Windows Ordner aus GPS_LOGCEresDLL. dll . In dieser deutschen Anleitung wird von der Installation der deutschen Version dieser GPS^LOGEresDLL ausgegangen. 

Die Bilder zeigen eventuell auch die englische Originalversion mit Übersetzung.

WAYPOINT.DTA - ASCII – Die Datei enthält einen Satz von Wegpunkten, aus denen ein Ziel durch den GPS_LOG Benutzer ausgewählt werden kann. Sie können diese Datei im Flug ändern. Im Flug erzeugte Wegpunkte / Wegpunkte werden in diese Datei hinten angehängt, deshalb sollen Sie eine unveränderte Sicherungskopie separat aufbewahren. 

Diese Dateien können mit einem Editorprogramm (z. Bsp. Notepad)  verändert werden 

Xxxyyyzz.MAP - ASCII - Diese Dateien enthalten die Karten. Die Dateinamenerweiterung muss ".MAP" sein. Diese Dateien werden vom Programm verändert, wenn Sie Wegpunkte in Flug hinzufügen. Diese Dateien können mit einem Editorprogramm (z. Bsp. Notepad)  verändert werden 

Abcdefgh.PLR – Diese Datei enthält die Polare Ihres Flugzeugs. Sie müssen Ihre eigene Polare anlegen. Die hier mitgelieferte ist gültig für einen DG100 mit 30kg/m2 Flächenbelastung. Diese Dateien können mit einem Editorprogramm (z. Bsp. Notepad)  verändert werden 

ALLSYMBL.MAP - eine Karte, die Sie laden können, um die möglichen Symbole in einer Vorschau zu sehen. 

^GPS_LG#^.SLF – Hier sind benutzerdefinierte Symbole abgelegt. 

^GPS_LG#^.TCL – Hier sind die Farben für den Flugweg definiert. 

GPSLG!AT.WAV - Signalton, beim Erreichen des Sektors einer Aufgabe. 

GPSLG!TO.WAV - Signalton, beim Verlassen des Sektors einer Aufgabe. 

GPSLG! LT. WAV - Signalton, beim Einflug in Beschränkungsgebiet mit alarmauslösendem Luftraum.

GPSLG!SL.WAV - Signalton für Sollfahrt,  langsamer fliegen.

GPSLG!FS.WAV - Signalton für Sollfahrt, schneller fliegen.

GPSLG!GW.WAV - Signalton für Fahrwerks-Erinnerung

FLARM_DLL.dll - Diese Datei integriert die FLARM-Anzeige in GPS_LOG.

FLARMdata.fln - Diese Datei enthält die FLARM-NET Daten im Winpilot Format, Datei nur umbenennen.

ENLset.txt - Datei für Motorgeräusch-Loggen.

fl00#!b.wav   - 12 o’clock - Signaltöne mit fortlaufenden Nummern für FLARM-Alarm-Ausgabe, optional, hier englische Version.
fl01#!b.wav   -  1 o’clock ....

delta.wav - Signalton, beim Einflug in alarmauslösendem Luftraum mit Angabe der Datei.

City.Bmp und building.Bmp - Beispiele für benutzerdefinierbare Symbole

Die Datei mit den Loggerdaten kann beliebig gespeichert werden, der Name darf maximal 49 Zeichen haben. Bei einer Dateinamensänderung können die Loggerdaten ungültig werden!

Alle Dateien, auf die das Programm zugreifen muss, müssen im Gerät oder auf einer Speicherkarte im Ordner "My Documents" abgelegt sein. In diesem Ordner ist nur eine Ordnerebene zulässig. Eine Datei namens: "ignore_my_docs" darf dann nicht vorhanden sein, sie macht die Ordner auf diesem Laufwerk für GPS_LOG ev. unsichtbar.

Alle Bilder in diesem Dokument wurden von einem Desktop Emulator Programm im PC erzeugt. Unterschiede im Erscheinungsbild sind dadurch möglich. Teilweise stammen die (grauen) Bilder aus der englischen Programmversion.
Das Programm wird in Funktion und Lay- Out weiterentwickelt, Beispiele können deshalb leicht abweichen.

Verwendung von Speicherkarten: Wenn Sie eine Speicherkarte für Ihre Karten, Wegpunkte oder Polaren benutzen und GPS_LOG WinCE sie nicht findet, erstellen sie einen Ordner " \My Dokuments" auf der Speicherkarte in welchen Sie die Daten speichern. Dieses ist eine Funktion von Microsoft. Bei neueren Geräten ist dies eventuell nicht notwendig. Microsoft beschränkt auch die Zahl der Verzeichnisebenen in der Speicherhierarchie, Sie müssen Ihre Hierarchie also flach halten. 

Sammlung von Datei Codes (angefügt von Michael Joachim 2006)

MAP-Datei Kopfzeile

Koordinaten rechts unten, Koord. Links oben, Radius (M = Stat-Meil., N = Naut-Meil., K = km), Maßstab/Diagonale der ersten Karte in S-Meilen.

38,0,0,118,0,0,40,0,0,120.5,0,0,10M,90.0

MAP-Dateien, Polygone, Codes:

,0 = Kurslinie, Gestrichelt
,-1 = Anfang der Linie, wenn kein Punkt davor liegt
,-1 = dünne Linie von letzten Punkt hierher ziehen
,-2 = Neue Linie hier beginnen.
,-3 = dicke Linie von letzten Punkt hierher ziehen
,-4 = Bogen
,-5,Text\Text = Textetikett auf Karte sichtbar (max. 254 Zeich) Ende#! = Unsichtbar.
,-6 = Bogen
,-7,;oben,unten\ = Alarm-Höhenangaben folgen:

38,1,0,118,16,0,-7,;8000,1000M,3000,500
Höhengrenzen nach -7,; ObenMsl,UntenMsl,,(zweites Komma wenn ft, sonst "M" für Meter, "H" Alarn Aus, "A" Alarm aus Anzeige aber an) ObenAGL,UntenAGL, -1 im zugehörigen Feld = MSL.

Luftraum Alarm-Signal definieren

49,53,33,-5,13,25,-7,;4500,0 \
;renoclassC.wav          (Luftraum Alarmsignal definieren mit ,-7,; und  \)

,17, oder ,-17, Topographisches Objekt, Kreis mit willkürlicher RGB-Füll-Farbe  

,27, oder ,-27, Overlay-Polygon über Topographie oder Alarm-Objekt.

,-2,99,R,G,B,1-7 = 1-6 = Schraffiertes oder bei ,7, =Transparentes Polygon in Zeile mit neuer Linie (-2)

Standartkreis

,Symbol-Code,.  = Ein Standart-Kreis um Ort, je einer pro Punkt.

,Symbol-Code,\.@50.5Malp = Ein 50.5 S-Meil. Kreis um alp, Distanz zw. @ u. M !

            je nach Kopfzeile auch Radien in Kilometer!

38,44,30,119,46,0,2,@50.5,3,14Malp  (Kreis mit Füllfarbe 3 und Randfarbe 14

Negative Randfarbe = breite Linie)

38,44,30,119,46,0,2,@50.5,17,14,0,255,255Malp (Willkürliche RGB-Farbe)

Ortsangaben in MAPs, Beispiel:

39,52,30,119,42,0,1,\Airs  (Ort mit Notiz nach \)
123.3Mhz\netter Flughafen in der Wüste

39,52,30,119,42,0,1,\^4300^Airs (Beispiel mit Höhe in Fuß, Höhe in ^ einschließen)
123.3Mhz\netter Flughafen in der Wüste 

38,12,50,119,0,40,-3,,  (Beispiel für Ort ohne Legende: ,, )

39,7,0,120,3,0,-5,Dies ist der\Lake Tahoe  (Beispiel für Textetikett)

38,44,30,119,46,0,2,.Alp   (Ein Standart- Kreis um Alp, beachte den Punkt vor Alp!)

38,15,40,119,13,20,6,..BrdgP ( Zwei Standart-Kreise um BrdgP)

Kreise in MAPs

38,44,30,119,46,0,2,@50.5,17,14,0,255,255Malp

@Radius(S-Meil.),top-Objekt,Randfarbe,RGB-CodeMName

Bogen in MAPs

Bogen-Methode 1

9,52,30,119,42,0,-4,@20.,280,230,-16M@35.,180,100M 
Radius 20 Meil., beginnt bei 280 Grad (rechtw.) von Air sailing aus gesehen und endet bei 230 Grad (rechtw.) und wird als magentarote Linie dargestellt. Der Zweite hat 35 S-Meil. Radius, beginnt bei 180 und geht bis 100 Grad. Beachten Sie, dass Sie vom ersten "@" nicht mehr als 38 Zeichen in einer Zeile haben können. Negative Farbe bedeutet breite Linie. @ Gegenuhrzeiger-Sinn, # Uhrz.-Sinn.

Bogen-Methode 2

43,39,35,-7,13,28,-6,&43,42,03,-7,50,31,43,13,06,-7,20,44,5M

Mittelpunkt, Kreis-Zeichen (-4 oder -6), & (Uhrz.) oder $ (Geg.-Uhrz), Startkoord., Endkoord., Linienfarbe M.

MAP-Dateien, Polygone, Linienfarbe, nach Koordinaten und Linienstärke:

,1 = Weiß 
,2 = Schwarz
,3 = Dunkelgrau 
,4 = Grau
,5 = Dunkelblau
,6 = Blau 
,7 = Dunkel= Türkies 
,8 = Türkies 
,9 = Dunkelgrün 
,10 = Grün 
,11 = Ockergelb 
,12 = Gelb
,13 = Dunkelrot 
,14 = Rot
,15 = Dunkelmagenta / Violett
,16 = Magenta

MAP-Dateien, Symbol-Codes

DTA oder TAB-Dateien, Codes für Wegpunkte:

\ = Erstes Zeichen: Notiz/ Sound/ Bild folgt in nächster Zeile

^ = Zweites Zeichen: Ort ist Landeplatz

\ = In der Notiz: Neue Zeile im Notizfenster

M = nach Höhenangabe: Höhenangabe in Meter

-1 = als Höhenangabe: Höhe unbekannt

;#iAirSailing.bmp= Notiz-Datei in Zeile nach Wegpunkt

;#sAirSailing.wav = Notiz-Datei in Zeile nach Wegpunkt

DTA oder TAB- Wegpunkt auf Karte sichtbar machen:

\^Name, 6 x Koordinaten, Höhe(M), (Leerzeichen)Symbol-Code, Kartenmaß.-klein, Kartenmaß.-groß(Ende der Zeile)

Kommentar

\^Air Sailing,39,52,30,119,42,0,4300, 5,0,800
123.3Mhz\Nice airport in the desert

Beachte Leerstelle vor dem Symbol- Code! Gefolgt von Kartenmaßstabs-Angaben

Mehr Beispiele:

\^Angwin (Parret),38,35,0,122,26,5,1848
 ;#ssounds\Angwin.wav
 Austin,39,28,0,117,12,0,-1
 Melbourne,400,0,0,5772050,-55,334942,1M  

 

BEKANNTE PROBLEME

Achten Sie auf fehlerfreie Karten und Datensätze mit Höhenangaben in ihren bevorzugten Einheiten (feet oder Meter): Nach der Höhenangabe muss innerhalb der beiden ^ ^ ein M für Meter folgen: ^160M ^ bedeutet 160 Meter, ^160 ^ 160 Fuss! Beispiel:

48,26,31,-007,57,41,10,\^ 160M^Ortenberg 160m

Einige WINDOWS CE PCs wie der Compaq Aero erlauben es, alle aktiven Aufgaben mit einem Befehl zu schließen. Die Ausführung dieses Befehls, während GPS_LOG WinCE läuft, blockiert den Compaq Aero und es muss ein ”hard reset” durchgeführt werden. Ich weiß nicht, wie sich andere Geräte verhalten. Verlassen Sie das Programm GPS_LOG WinCE immer mit "Ende" aus dem "Datei"- Menü. Wenn das Programm im Hintergrund liegt, starten Sie es wieder. Das Programm läuft immer nur einmal gleichzeitig auf einem Rechner, auch auf älteren Rechnern.

Dieses Programm wurde für die Arial Schriftart entworfen. Es funktioniert auch gut mit anderen True Type Schriftarten. Einige (besonders ältere) WindowsCE Programme unterstützen True Typ Schriften nicht. Das Erscheinungsbild wird von der Version, die Sie auf Ihrem Rechner haben, abhängen. Bei Problemen installieren Sie die mitgelieferte Arial Schriftart. Ich werde mich nicht um daraus resultierende Probleme kümmern.

Es wird versucht dieses Programm fehlerfrei zu machen, es werden jedoch immer wieder neue Probleme entdeckt. Das Programm steckt noch in der Experimentierphase. Der Einfluss von NMEA- Kompassdaten und Winddaten ist mit idealisierten Daten geprüft worden. Die Berechnungen arbeiten ordentlich, aber sie reagieren sehr empfindlich auf die Kompassdaten. Ein Kompassfehler von mehr als 2 Grad macht die Berechnungen nutzlos. Das selbe gilt für Berechnungen zur TAS Airspeed = Fluggeschwindigkeit. Das Programm unterstützt momentan das Borgelt B50 und Cambridge 302 Digital Variometer. 

Wenn Sie irgendwelche Fehler bemerken, kontaktieren Sie mich bitte (Mail an Henryk Birecky, auf englisch), damit sie behoben werden können. 

Diskutieren Sie über bekannte Probleme im Yahoo Forum über GPS_LOG: http://groups.yahoo.com/group/GPS_LOG/

hier erfahren Sie auch den aktuellen Stand der Entwicklung (englisch).

ENDE der Übersetzung

Im Original folgen nun noch die Beschreibungen zur geschichtlichen Entwicklung des Programms: 
VERSION HISTORY

Übersetzt nach bestem Wissen und vielen Versuchen am Boden und in der Luft, ohne jedoch alle Funktionen überprüft zu haben durch Michael Joachim  michael.joachim(et)web.de unterstützt durch  Elmar Kümmel e-mailto:Elmar.Kuemmel(et)t-online.de.
Bitte ersetzen Sie die (et) in der e-mail Adresse durch @.
Im Zweifel ziehen Sie bitte die englische Originalversion zu Rate.